100 Millionen für leere Betten – Rechnungshof kritisiert Landesregierung

Der Landesrechnungshof wirft der niedersächsischen Landesregierung vor, zu viel Geld für Flüchtlingsunterkünfte ausgegeben zu haben. Aus dem Jahresbericht der Rechnungsprüfer geht unter anderem hervor, dass das Land zwischen September 2015 und September 2016 rund 100 Millionen Euro für nicht genutzte Betten in den Außenstellen der Landesaufnahmebehörde gezahlt hat. Wegen langfristig geschlossener Verträge würden demnach auch in diesem Jahr noch rund 20 Millionen Euro für nicht genutzte Plätze fällig. Der Rechnungshof fordert die Regierung nun auf, angepasste Konzepte für zukünftige größere Zuwanderungen zu erstellen.