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Bis Jahresende müssen alle Wohnungen und Häuser Rauchmelder haben

Mitten in der Nacht wachen Sie auf, weil sich ein fieses Piepen in ihren Traum eingeschlichen hat. Der Grund könnte das kleine Ding oben an der Zimmerdecke sein, das meldet, dass die Batterien leer sind. Oder es meldet: Feuer, raus hier! Bis zum Jahresende müssen in Niedersachsen alle privaten Wohnungen und Häuser mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Die Rauchmelderpflicht gibt es in Niedersachsen zwar schon seit November 2012, sie galt aber zunächst nur für Neu- und Umbauten. Die Übergangsfrist für bestehende Wohnungen läuft Ende dieses Jahres aus. Ab dann sind in jeder privat genutzten Wohnung Rauchmelder Pflicht. Claudia Groetschel, Sprecherin der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ sagt, wo sie genau angebracht werden müssen:

Verantwortlich für den Einbau der Rauchmelder ist der Haus- oder Wohnungseigentümer. Das gilt sowohl für den Eigentümer, der seinen Wohnraum vermietet, als auch für den, der selbst in seinem Eigentum wohnt. Wer bislang noch nicht aktiv geworden ist, sollte beim Kauf auf folgendes achten:

Nach zehn Jahren sollten die Rauchmelder aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden. Staub und Schmutz machen die Geräte nach so einer langen Zeit störanfällig und gegebenenfalls unbrauchbar. Für die Funktionsfähigkeit ist laut Landesbauordnung allerdings der Mieter oder Bewohner der Räume zuständig:

Denn dann greift die Pflicht ja wieder. Noch immer sterben in Deutschland jährlich rund 400 Menschen an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent davon ersticken an giftigen Rauchgasen. Ab Neujahr 2016 gilt die Rauchmelderpflicht in Niedersachsen für Privatwohnungen. Für gewerblich genutzte Räume besteht die Pflicht bislang nicht.