Flüchtlinge in Limberg-Kaserne kritisieren Lebensumstände

In einem offenen Brief haben Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Limberg-Kaserne ihre Lebensumstände kritisiert. Der Brief richtet sich unter anderem an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, die Leitung der Ausländerbehörde und den Fachbereich Integration. Darin enthalten sind 13 Kernpunkte, die die Bewohner kritisieren. Beispielsweise die lange Wartezeit bei Asylentscheidungen, das Vorgehen der Polizei bei Abschiebungen, fehlende Deutsch- und Integrationskurse, sowie fehlende Freizeitaktivitäten. Außerdem sei die Unterkunft zu weit von der Stadt entfernt. Der Brief soll am Donnerstag Vertretern der Stadt übergeben werden. Dann wollen die Bewohner der Unterkunft ab 13:30 Uhr auf dem Rathausplatz mit einer Demonstration auf ihre Probleme aufmerksam machen.