Stadtsportbund Osnabrück - kleiner Stand der Dinge PDF Drucken E-Mail
Der Stadtsportbund Osnabrück sieht sich nach den Missbrauchsfällen seines Ferienlagers auf Ameland immer mehr Kritik ausgesetzt. Laut eines Berichtes der Neuen Osnabrücker Zeitung hätten Betreuer nicht reagiert, obwohl sie von den sexuellen Übergriffen gewusst haben sollen. Die Zeitung berichtet von einem Jungen aus dem Ferienlager, der die Betreuer ganz konkret informiert hat, was sich im Jungenschlafsaal auf Ameland abgespielt haben soll. Trotz der Schilderung zu den Vergewaltigungen seien die Betreuer nicht eingeschritten. Kritik gibt es auch an der Tatsache, dass Jugendliche mitgefahren seien, die mit 15 und 16 Jahren zu alt für solche Ferienlager sind. Normalerweise liege das Höchstalter bei 14 Jahren. Und auch zu den Unterkünften gibt es neue Vorwürfe – die Schlafräume seien mit 40 Betten pro Schlafsaal zu groß. Schlafräume mit acht bis zehn Betten seien mittlerweile die Regel. Bis lang sind drei Jugendliche gegenüber der Polizei geständig gewesen. Gegenüber osradio sagte Georg Linke, Pressesprecher der Polizei: Die Jugendlichen sind sehr kooperativ und sind sich ihrer Schuld bewusst. Sie bereuen ihre Taten. 
 
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