Kritik an geplantem Verkauf von Nussbaum-Bildern

Der geplante Verkauf von drei Bildern des Osnabrücker Malers Felix Nussbaum, die der Industrie- und Handelskammer gehören, stößt auf Kritik. Die Bilder hängen aktuell im Felix-Nussbaum-Haus, dessen Betreiber befürchten, dass ein neuer Eigentümer die Bilder abhängen lassen könnte. Vertreter von SPD und Grünen warfen der IHK Verantwortungslosigkeit vor. Die Bilder Nussbaums zu verkaufen trage nicht dazu bei, antisemitische Tendenzen zu bekämpfen, äußerte sich der Europaabgeordnete der SPD, Thiemo Wölken. Felix Nussbaum war 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Allerdings gab es auch Zustimmung zu den Plänen der IHK. Die sollte das Geld ihrer Mitglieder nicht für Kunst ausgeben, hieß es in einigen Kommentaren.