Neue Hinweise auf Osnabrückerin im IS-Gebiet

Im Falle einer Frau aus Osnabrück, die vor zwei Jahren mit ihrer Tochter ins IS-Gebiet nach Syrien gereist sein soll, gibt es neue Hinweise. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet mit Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Celle von einer Zeugin, die die Frau in der syrischen Stadt Al-Rakka gesehen habe. Dort soll die Osnabrückerin die Ehefrau eines IS-Kämpfers sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass ihre Tochter bei ihr ist. Gesicherte Hinweise gebe es aber nicht. Die damals 26-jährige Frau hinterließ 2015 ihrem Lebensgefährten ein Schreiben mit der Botschaft, dass man sich im Paradies wiedersehe. Sie soll mit der vierjährigen Tochter nach Syrien gereist sein, um sich dem Dschihad anzuschließen. Danach galten beide lange als verschollen.