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Neue Notfalldose soll nicht nur Senioren im Notfall das Leben retten

Natürlich möchte jeder so lange wie möglich gesund und fit bleiben, doch mit zunehmendem Alter lässt auch manchmal die Gesundheit nach. Damit Rettungskräfte im Notfall nicht lange nach Patientenunterlagen oder Medikamentenplänen suchen müssen, gibt es verschiedene Möglichkeiten alles Wichtige an einem Ort zu lagern. Eine davon ist die sogenannte Notfalldose. Die kommt jetzt auch nach Osnabrück. Am Samstag, den 4. November stellen das Seniorenbüro der Stadt und der L&T Club die Notfalldose vor, beantworten Fragen und verteilen Dosen an Interessierte. Monika Janssen vom Seniorenbeirat der Stadt erklärt warum die Notfalldose so wichtig ist:

In der Notfalldose finden Rettungskräfte nicht nur persönliche Informationen zum Patienten, sondern auch Angaben zu Krankheiten, Medikamenten, Ärzten und Namen von Angehörigen. In der Regel soll die Dose im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den gibt es in jeder Wohnung und so müssen Sanitäter und Ärzte nicht lange danach suchen. Dafür müssen die aber erstmal wissen, ob überhaupt eine Notfalldose im Haus ist:

Zum Auftakt werden die Notfalldosen vom Seniorenbeirat der Stadt gemeinsam mit dem L&T Club verteilt. Die ersten 1.200 Dosen sind kostenlos, danach gibt es die gegen eine kleine Spende. Später bekommt man so eine Dose in verschiedenen Apotheken in Osnabrück. Dabei ist die Notfalldose nicht nur was für Senioren:

Alle weiteren Informationen und die ersten Notfalldosen gibt es am 4. und 5. November auf der Infoveranstaltung zur Notfalldose in der L&T Markthalle, im Internet unter www.notfalldose.de, oder direkt beim Seniorenbeirat oder im Bürgerbüro in der Bierstraße.

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