Politik, Regional

Flüchtlinge der Landesaufnahmebehörde kritisieren Zustände in Bramsche-Hesepe

Proteste am Lager Hesepe

Die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft der Landesaufnahmebehörde in Bramsche-Hesepe haben am Dienstag für bessere Zustände in der Unterkunft und eine Verbesserung ihrer Situation demonstriert. In einer Presseerklärung der Bewohner heißt es, die Unterkunft sei mit über 600 Bewohnern überfüllt. Gefordert wird eine dezentrale Unterbringung in privaten Wohnungen. Außerdem fordern Sie ein Recht auf angemessen bezahlte Arbeit und die Abschaffung der “Residenzpflicht” aufgrund derer sie den Landkreis Osnabrück nicht verlassen dürfen.

In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Protestaktionen der Bewohner gekommen, die sich gegen die ihrer Meinung schlechte Situation gewandt haben. So hätten sie nicht ausreichend zu Essen bekommen, würden sich entmündigt und eingesperrt fühlen, dadurch seien sie psychisch stark belastet.

Die Bewohner der Unterkunft der Landesaufnahmebehörde kommen aus ganz unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Kamerun, Libanon, Syrien oder Iran. Sie haben einen Asylantrag gestellt und warten auf eine Aufenthaltsgenehmigung.

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