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Schild des Landkreises Osnabrück am Unfallort aufgestellt

Der Landkreis Osnabrück will mit einer Aktion für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufrufen. Hierfür wurde auf der B65 zwischen Wehrendorf und Leckermühle ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht: Genau hier tödlicher Unfall“ erbaut. Erst in der vergangenen Woche ist ein 61-Jähriger Autofahrer an genau dieser Stelle ums Leben gekommen.  Man wolle mit dieser Aktion niemanden die Schuld zuweisen, sondern an den schlimmen Unfall erinnern, solange er noch präsent ist, sagt Kreisrat Winfried Wilkens. Das Schild soll die Verkehrsteilnehmer aufrufen, ihr eigenes Fahrverhalten zu überdenken.  Um zu verhindern, dass sich die Autofahrer an dieses Schild gewöhnen, soll es rechtzeitig wieder abgebaut werden.

Tödlicher Unfall auf der B65

In Bohmte kam es heute Morgen (13.02.) auf der B65 zu einem schweren Verkehrsunfall. Beim Durchfahren einer Bahnunterführung kam ein 61-jähriger Mann vermutlich wegen Glätte mit seinem Auto ins Schleudern. Er prallte mit dem entgegenkommenden Auto eines 45-Jährigen zusammen. Der 61-jährige Mann verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der 45-jährige Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Verkehrswegeplan bringt kaum Veränderungen für die Region Osnabrück

Der Beschluss des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 hat für Stadt und Landkreis fast keine Veränderungen gebracht. Die meisten Projekte in der Region können demnach gebaut werden – auch die drei Autobahnprojekte an der A1, der A30 und den Lückenschluss der A33 Nord. Etwas niedriger eingestuft wird der Ausbau der B51 von Belm bis Ostercappeln. Dafür gilt jetzt die Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungssrecht” – das heißt, dass dafür im Verkehrswegeplan kein Geld verfügbar ist, der Ausbau aber geplant werden kann. In diese Kategorie fallen auch weiterhin zwei andere Projekte an Bundesstraßen. Dabei geht es um die sogenannte Ortsumgehung Bad Essen/Wehrendorf (Verlegung der B65) und eine Verlegung der B 51 von Bad Iburg bis nach Hilter mit Anschluss an die A33.

Protest gegen mögliche Verlegung der B65

In Bad Essen haben Bürger gegen ein mögliche Verlegung des Bundesstraße 65 protestiert. Laut eines Berichtes der Neuen Osnabrücker Zeitung kamen etwa 250 Menschen gestern Abend zum Rathaus, um einen Besuch von Landrat Michael Lübbersmann für eine Protestaktion zu nutzen. Sie sind der Meinung, dass wertvolles Kulturland verloren ginge,wenn die B65 zwischen Stirpe-Oelingen und Preußisch Oldendorf verlegt würde. Im neuen Bundesverkehrswegeplan gehört das Vorhaben in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“, wonach es in gut zehn Jahren zu konkretere Planungen kommen könnte. Sollte das Gebiet zum „Vordringlicher Bedarf“ werden, würden die Planungen früher beginnen.