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Regionalmanagement: Zukunftsmacher im Wittlager Land

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Leerstand: Die ländlichen Räume Deutschlands genießen einen zweifelhaften Ruf. Oft zu Unrecht, wie alle Einwohner wissen, die ihre Ortschaften und Dorfregionen für das lieben, was sie bieten: Kurze Wege, starke Gemeinschaften, flexible Arbeitgeber und jede Menge Engagement für die Zukunft.

Mit dem Wettbewerb „Zukunftsmacher im Wittlager Land suchen die ILE-Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln aktuell den “Ausbildungsbetrieb 2018“ Sie wollen damit ein Zeichen setzen – für alle Unternehmer, die sich um den Fachkräftenachwuchs verdient machen und den Ausbildungsstandort Wittlager Land stärken. Alle Infos zum Wettbewerb bekommen Sie in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

 

Historischer Kornspeicher in Bad Essen wird nicht erneuert

Der historische Kornspeicher am Kanal in Bad Essen wird nicht umgebaut. Laut Bürgermeister Timo Natemeyer hätte sich das Projekt als zu komplex erwiesen. Weil das Sanierungsverfahren Hafenstraße in absehbarer Zeit nicht abgeschlossen werden könne, gebe es nun keine Perspektive mehr, den Speicher zu modernisieren. Der Abbruch des Speichers 80 Jahre nach seiner Errichtung sei deshalb ein reales Szenario, so Natemeyer weiter.

Landkreis Osnabrück plant Einführung von Kombi-Ticket und zusätzlichen Buslinien

Der Landkreis Osnabrück will den öffentlichen Personennahverkehr verbessern. Dazu stellte die Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (Planos) vergangene Woche ein neues Maßnahmenpaket vor. Das sieht u.a. vor, dass Reisende in Zukunft mit einem Kombi-Ticket von Fürstenau nach Osnabrück reisen können. Das gilt für den Bus zwischen Fürstenau und Bersenbrück und für die Bahn zwischen Bersenbrück und Osnabrück. Außerdem sollen zusätzliche Buslinien zwischen Alfhausen  und Bramsche sowie zwischen Bad Essen und Osnabrück entstehen. Der Ausschuss für Planen und Bauen des Landekreises hat dem Maßnahmenpaket einstimmig zugestimmt.

 

Homann laufen offenbar die Beschäftigten weg

Der NDR meldet, dass der Feinkosthersteller Homann versucht, vor allem Fachkräfte mit Monatsprämien dazu zu bewegen, das Werk in Dissen nicht zu verlassen. Der Sender beruft sich auf die „Lebensmittelzeitung“. Viele Fachkräfte sollen demnach den Betrieb schon verlassen haben. Offenbar haben schon so viele Fachkräfte gekündigt, dass es ernsthafte Personalengpässe gebe. Das Werk in Dissen schließt bis 2020. Auch das Werk in Bad Essen wird schließen. Der Homann-Mutterkonzern Theo Müller will ab dann nur noch im sächsischen Leppersdorf produzieren lassen.

Interessengemeinschaft hat Fragen wegen geplanten Containerhafens in Bohmte

Die Interessengemeinschaft (IG) Oelinger Hafen kritisiert den Umgang mit den Plänen zum Containerhafen am Mittellandkanal in Bohmte. In einem Offenen Brief richtet sie sich an alle Beteiligten den Hafenprojektes. Darin geht es laut der IG um unbeantwortete Fragen zu dem Projekt, wie Wirtschaftlichkeit, Bedarf, Kosten und mögliche Baumaßnahmen. Um diese Fragen sollte es auch schon bei einem Treffen Anfang August gehen. Das hätten die meisten angefragten Politiker aber abgesagt, heißt es in dem Brief – mit der Begründung, dass sie kurz vor der Bundestagswahl an keiner parteipolitischen Veranstaltung teilnehmen wollten.

Ihren Offenen Brief hat die IG Oelinger Hafen an die Hafen Wittlager Land GmbH, den Kreistag des Landkreises Osnabrück, die Gemeinden Bohmte, Bad Essen, Ostercappeln und – wie es heißt – alle Beteiligten des Projektes geschickt.

Taucher finden Tresore im Mittellandkanal bei Bad Essen

Feuerwehrtaucher haben zwei Tresore im Mittellandkanal bei Bad Essen – Wehrendorf entdeckt. Der Fund war ein Zufallsfund bei einem Probetauchgang. Zuerst fanden die Taucher Teile eines Campingstuhls, eine Kunststoffschachtel mit Schmuck und ein Auto – Kennzeichen. Später entdeckten sie Gegenstände, die sie für Tresore hielten, was sich auch bestätigte, nachdem ein Traktor mit Frontlader sie aus dem Kanal gezogen hatte. Die Polizei stellte die Tresore sicher und ermittelt jetzt, ob sie aus Straftaten stammen.

Landkreis unterstützt Hausarztpraxen in der Region

Der Landkreis Osnabrück unterstützt zwei weitere Hausarztpraxen, um die Versorgung in den ländlichen Gebieten aufrechtzuerhalten. In Bad Essen und Alfhausen standen zwei Arztpraxen vor der Schließung, weil die leitenden Ärzte ihre Karrieren beenden. Dazu Landkreissprecher Henning Müller-Detert:

Der Landkreis unterstützt Hausarztpraxen mit jährlich rund 100.000€. Mit dem Geld können auch Praktika finanziert werden, um den Beruf des Hausarztes in ländlichen Regionen attraktiver zu gestalten.

Zwei laute Knallgeräusche über Bad Essen

Zwei laute Knallgeräusche haben am Morgen (28.07.) in Bad Essen für Schreck gesorgt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, hätten mehrere Einwohner die Geräusche gemeldet. Es sei sogar zu Erschütterungen gekommen. Außerdem seien Fensterscheiben zerbrochen. Auch in Bohmte waren die Knallgeräusche zu hören gewesen. Ausgelöst wurden sie nach Angaben der Zeitung durch zwei Überschallflugzeuge der Bundeswehr. Die hatten über der Region Abfangübungen durchgeführt.

Schwerer Verkehrsunfall bei Melle-Buer

Bei Melle-Buer hat es am Montagnachmittag (10.7) einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Ein 54-jähriger Mann aus Bad Essen fuhr in Richtung Barkhausen, als er aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Der Wagen prallte gegen einen Baum, schleuderte herum, prallte gegen einen weiteren Baum und kam dann im Graben zum Stehen. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er war nach Polizeiangaben nicht angeschnallt.

Homann-Mitarbeiter kritisieren Entscheidung gegen Werke in der Region

Die Homann-Mitarbeiter haben mit scharfer Kritik auf die angekündigte Schließung der regionalen Werke reagiert. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, wurde Homann-Geschäftsführer Sönke Renk bei einer Mitarbeiterversammlung ausgebuht und ausgepfiffen. Vereinzelt wurde demnach sogar über Streik nachgedacht. Das sei jedoch nur während laufender Verhandlungen möglich, hieß es von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Ab heute wollen Unternehmensführung, Betriebsrat und Gewerkschaft über einen Sozialplan verhandeln. Homann wolle möglichst viele der 1200 Mitarbeiter aus der Region nach Leppersdorf mitnehmen. Dort soll ab 2020 produziert werden. Dann schließen die Werke in Dissen und Bad Essen.