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Friedwald in Bad Essen eröffnet

Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer hat am Freitag einen neuen Friedwald eröffnet. In unmittelbarer Nähe zum Schloss Hünnefeld können ab sofort verstorbene Menschen in dem 17 Hektar großen Waldstück beigesetzt werden. Dazu werden biologisch abbaubare Urnen verwendet. Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit ist damit der insgesamt 64. sogenannte Ruheforst eröffnet worden.

Lagerhalle in Bad Essen abgebrannt

Im Bad Essener Ortsteil Wehrendorf ist in der Nacht eine Lagerhalle eines Sägewerks abgebrannt. Dabei ist ein Schaden von mindestens einer Millionen Euro entstanden. Das Feuer war am Abend ausgebrochen. Die Feuerwehr war die ganze Nacht damit beschäftigt, es zu löschen. Weil möglicherweise Brandstiftung Ursache für den Brand war, untersucht die sogenannte Tatortgruppe der Polizei Osnabrück die Lagerhalle. Feuerwehrmänner haben nach Polizeiangaben eine beschädigte Tür gefunden, die jemand aufgebrochen haben könnte, um in die Halle zu kommen.

© badessen.info

2. Bad Essener Tourismus Tage Ende September

Slow Food – den Trend kennt man ja schon, also die Gegenbewegung zum globalisierten Fast Food. Nun gibt es seit einigen Jahren etwas Neues: Slow Tourismus – hier geht es um nachhaltiges und langsames, aber auch bewussteres Reisen. Aus dieser Bewegung heraus ist das Konzept der „Cittaslow“ entstanden, das bedeutet sowas wie langsame Stadt. Um eine „langsame Stadt“ zu werden, muss man besonders Wert auf Dinge wie z.B. Kulturerhaltung, Gastfreundschaft, Förderung von regionalen Produkten und nachhaltige Umweltpolitik legen. Bad Essen hat diese Kriterien erfüllt und ist seit November des vergangenen Jahres eine cittaslow. Und das als erste und bislang einzige Stadt in Niedersachsen. Dieser Titel war der Stadt quasi vorherbestimmt, sagt Annette Ludzay von der Tourismus-Information Bad Essen:

Achtsamkeit, Entschleunigung und Nachhaltigkeit sind gerade ja sehr aktuelle Themen. Deswegen ist es auch so wichtig für Bad Essen dieses Jahr ins internationale Netzwerk von cittaslow aufgenommen worden zu sein. Nun kommen neue Aufgaben auf den Sole-Kurort zu:

Mit den 2. Bad Essener Tourismus Tagen will Bad Essen noch mehr Aufklärungsarbeit leisten. Am 28. Und 29. September sind Referenten aus verschiedenen Bereichen geladen, die über Möglichkeiten und Innovationen im Slow Tourismus-Bereich sprechen. Dort wird über Nachhaltigkeitskonzepte und deren Umsetzung gesprochen, aber auch über zum Beispiel über spirituellen Tourismus – also die Verbindung zwischen Kirche und Tourismus. Die Tourismus Tage richten sich an alle, die beruflich in dem Bereich zu tun haben oder  sich für das Thema interessieren. Anmelden können Sie sich auf der Internetseite der Gemeinde Bad Essen.

 

 

Calderone bleibt Vorsitzender des Landkreis-CDU

Die CDU im Landkreis Osnabrück hat ihren Vorstand gewählt. Die Delegierten beim Kreisparteitag in Bad Essen wählten Christian Calderone mit knapp 97 % der Stimmen zum Vorsitzenden und bestätigten den Landtagsabgeordneten so in seinem Amt. Stellvertreter sind André Berghegger, Meike Krüger, Marcus Unger und Maren von der Heide. Außerdem beschlossen die Delegierten das Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 11. September. Neu an dem Programm ist, dass darin jeder Bürger über inhaltliche Fragestellungen mitentscheiden konnte. Hauptsächlich geht es im Programm um Wirtschaft -, Familien- und Bildungspolitik.

Verkehrswegeplan bringt kaum Veränderungen für die Region Osnabrück

Der Beschluss des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 hat für Stadt und Landkreis fast keine Veränderungen gebracht. Die meisten Projekte in der Region können demnach gebaut werden – auch die drei Autobahnprojekte an der A1, der A30 und den Lückenschluss der A33 Nord. Etwas niedriger eingestuft wird der Ausbau der B51 von Belm bis Ostercappeln. Dafür gilt jetzt die Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungssrecht” – das heißt, dass dafür im Verkehrswegeplan kein Geld verfügbar ist, der Ausbau aber geplant werden kann. In diese Kategorie fallen auch weiterhin zwei andere Projekte an Bundesstraßen. Dabei geht es um die sogenannte Ortsumgehung Bad Essen/Wehrendorf (Verlegung der B65) und eine Verlegung der B 51 von Bad Iburg bis nach Hilter mit Anschluss an die A33.

Unternehmen aus dem Landkreis für Mittelstandspreis nominiert

Sechs Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück sind für den Großen Preis des Mittelstands nominiert – der bedeutendsten Wirtschaftsauszeichnung Deutschlands. Dazu gehören laut der Neuen Osnabrücker Zeitung Betriebe aus Fürstenau, Melle, Bad Essen und Voltlage. Sie müssen sich jetzt in dem mehrstufigen Wettbewerb gegen rund 4800 Firmen in ganz Deutschland durchsetzen. Nominiert wurden Unternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und sichern, an der Stärkung der Region mitwirken und innovationsfreudig sind. Ende September ist dann Preisvergabe in Berlin. Den Großen Preis des Mittelstands gibt es bereits seit 22 Jahren und wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung verleihen. Der Preis ist branchenunabhängig und undotiert.

Zwei Schwerverletzte in Bad Essen

Bei einem Verkehrsunfall in Bad Essen haben sich am Dienstagnachmittag zwei Menschen schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei stießen auf der Buerschen Straße ein Auto und ein Kleinbus frontal zusammen. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort um die Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu bringen. Die Polizei sperrte die Ortsdurchfahrt Barkhausen nach dem Unfall für rund zwei Stunden. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Radfahrer bei Unfall in Wehrendorf lebensgefährlich verletzt

Bei einem Unfall in Wehrendorf bei Bad Essen hat sich am Sonntagmorgen ein Radfahrer lebensgefährlich verletzt. Der 60-jährige übersah offenbar beim Überqueren einer Straße ein von links kommendes Taxi. Der Taxifahrer versuchte nach Polizeiangaben noch auszuweichen, konnte einen Zusammenprall aber nicht mehr verhindern. Rettungskräfte brachten den lebensgefährlich verletzten Radfahrer in ein Krankenhaus.

Protest gegen mögliche Verlegung der B65

In Bad Essen haben Bürger gegen ein mögliche Verlegung des Bundesstraße 65 protestiert. Laut eines Berichtes der Neuen Osnabrücker Zeitung kamen etwa 250 Menschen gestern Abend zum Rathaus, um einen Besuch von Landrat Michael Lübbersmann für eine Protestaktion zu nutzen. Sie sind der Meinung, dass wertvolles Kulturland verloren ginge,wenn die B65 zwischen Stirpe-Oelingen und Preußisch Oldendorf verlegt würde. Im neuen Bundesverkehrswegeplan gehört das Vorhaben in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“, wonach es in gut zehn Jahren zu konkretere Planungen kommen könnte. Sollte das Gebiet zum „Vordringlicher Bedarf“ werden, würden die Planungen früher beginnen.

Haus-Explosion in Preußisch Oldendorf

In Preußisch Oldendorf in der Nähe von Bad Essen ist am Mittwoch ein Haus explodiert. Dabei ist ein Mensch ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden die Leiche erst mehrere Stunden nach der Detonation in den Trümmern. Offenbar handelt es sich dabei um den 41-jährigen Hausbesitzer. Bestätigen konnte die Polizei das aber noch nicht. Die Explosion zerstörte eine Hälfte eines Doppelhauses vollständig. Sieben weitere Gebäude in der Umgebung sind unbewohnbar. Die genaue Ursache für die Explosion und ob es sich dabei um ein Unglück oder eine gezielte Tat handelt, ist noch nicht klar.