Beiträge

Osnabrück und Bad Iburg werden zu Frauenorten

Osnabrück und Bad Iburg zählen ab sofort zu den niedersächsischen Frauenorten. Das hat die gleichnamige Initiative heute bekanntgegeben. Grund hierfür ist die gebürtige Bad Iburgerin  Cilli-Maria Kroneck-Salis. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein und war Mitbegründerin des Osnabrücker Frauenhauses. Zu Lebzeiten hat sie hierfür bereits die Bürgermedaille der Stadt Osnabrück und das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Initiative ehrt seit zehn Jahren landesweit Städte, in denen bedeutende Frauen gelebt haben. Sie ist eine Aktion des Landesfrauenrates Niedersachsen.

1_20171129Zaun_25

Bad Iburg: Rund 2.700 Meter Zaun schützen ab sofort das Landesgartenschaugelände

(pm) „Viele Bürgerinnen und Bürger und auch Vorbeifahrende sehen es jetzt deutlich: Der Bau der Flächen und der Einbauten – wie beispielsweise die Kneipp-Liege – in den einzelnen Parkteilen hat jetzt das Stadium erreicht, dass die für die Präsen-tation zur Landesgartenschau hergerichteten Bereiche für die nächsten Monate durch einen Zaun geschützt werden müssen“, erklären übereinstimmend Reinhard Fühner, Leiter Planen und Bauen der Stadt Bad Iburg und Elmar Pröbsting, Leiter Planen und Bauen der LaGa gGmbH. „Das betrifft Kneipp-Erlebnis- und Charlottenseepark. Es ist auch so, dass auch die Bad Iburger Bürgerinnen und Bürger davor geschützt werden sollen, sich in Gefahr zu begeben“, betont Fühner. „Aus diesem Grund weisen wir noch einmal darauf hin, dass auch das Betreten des Waldkurparks und der Baustelle an den Blüten-terrassen verboten ist! Auch ein Betreten ‚auf eigene Gefahr‘ können wir hier nicht akzeptieren. Die ausführenden Unternehmen haben sogar das Recht, Personen der Baustelle zu verweisen.“

Der LaGa gGmbH sei bewusst, dass die Iburger sehr neugierig und gespannt seien, was gerade auf der Baustelle des Baumwipfelpfades passiere. „Sie müssen sich in Geduld üben!“ sagt Elmar Pröbsting. „Wir haben jedoch an einer Lösung gearbeitet, damit die Bürgerinnen und Bürger schon einmal einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Zusammen mit dem Filmemacher Detlef Fries, der durch die schönen Panoramen bekannt ist und der LaGa-Werbeagentur Kwersinn, die bereits zahlreiche Facebook-Spots gedreht hat, werden wir bei Facebook und nun auch auf der neuen Homepage Filmsequenzen vom Bau des Wipfelpades bereitstellen“, kündigt der Leiter Planen und Bauen der Durch-führungsgesellschaft an.

Auch der Bau der Fundamente für die Drehkreuze im Kneipp-Erlebnispark und im Charlottenseepark beginnt jetzt. Parallel dazu fangen die Unternehmen mit dem Baus des Zauns entlang des Schlosshangs an. Insgesamt sind es fast 2700 Meter Maschendraht-, Wildschutz- und Stabgitterzaun, die das LaGa-Gelände schützen. Anschließend werden der Stabgitterzaun und die Tore an der Beckerteichpforte errichtet. „Das Gelände wird – so der Zeitplan – der 49. KW, nach dem Iburger Advent komplett geschlossen“, erklärt Pröbsting.

„Das bedeutet leider, dass man dann nicht mehr hinter dem See entlanggehen kann und die Wege vom Schlossberg herunter ebenfalls gesperrt sind. Das ist sicher für manche Bürgerinnen und Bürger ein Erschwernis. Wir haben die Schließung des Geländes sehr lange herausgezögert, um Behinderungen für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren, doch wir müssen auch unseren Zeitplan im Auge behalten und deswegen ist es jetzt erforderlich, die Lücken im Zaun zu schließen“, erklärt Pröbsting heute.

Foto: Eingezäunter Charlottenseepark © Reinhard Fühner

Trio zahlt Taxi nicht und verprügelt Taxifahrer

Gut anderthalb Wochen, nachdem sie in Bad Iburg einen Taxifahrer verprügelt haben, hat die Polizei zwei junge Männer ermittelt. Sie sollen zusammen mit einer jungen Frau eine Fahrt im Taxi nicht gezahlt haben. Als sie daraufhin flüchteten, verfolgte der Taxifahrer die drei. Nachdem er die junge Frau entdeckt hatte, tauchten plötzlich auch die beiden Männer wieder auf. Sie bedrohten den Taxifahrer mit einem Messer und schlugen und traten ihn. Der Mann wurde leicht verletzt. Das Trio flüchtete wieder, wurde aber jetzt von der Polizei ermittelt.

Mopedfahrer nach Crash mit Trecker schwer verletzt

In Bad Iburg hat sich am Dienstamgorgen ein Mopedfahrer bei einem Unfall schwer verletzt. Der 16jährige war auf der B51 unterwegs, wo er ungebremst auf einen Trecker auffuhr, der auf die Bundesstraße wollte. Laut Polizei habe der Mopedfahrer den Trecker wegen schlechter Witterung nicht gesehen. Die B51 war aus Richtung Süden kommend vor Bad Iburg für etwa eine Stunde voll gesperrt. Am Wochenende waren zwei Autofahrer kurz nacheinander in Ankum gegen einen Trecker geprallt. Auch sie verletzten sich schwer.

Kritik an fehlender Barrierefreiheit auf LaGa-Gelände in Bad Iburg

Ein knappes halbes Jahr vor Beginn der Landesgartenschau in Bad Iburg gibt es Kritik an der Barrierefreiheit der Wege auf dem LaGa-Gelände. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, seien Teile von Wegen nicht behindertengerecht, zumindest nicht nach der Deutschen Industrie Norm – DIN. Das hätten Behindertenvertreter, die zur Arbeitsgruppe Landesgartenschau gehören, den Veranstaltern mitgeteilt. Demnach fehlten u.a. Ruhezonen für Rollator- oder Rollstuhlfahrer, sogenannte Zwischenpodeste. Außerdem seien Abschnitte auf Wegen zu steil.

bad-iburg

Bad Iburg: Freiwillige Guides für Landesgartenschau gesucht

Die Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg laufen auf Hochtouren. Es muss noch viel getan werden. Aber auch nach dem Auftakt ist viel zu tun. Die Veranstalter suchen deshalb Ehrenamtliche, die auch während der Landesgartenschau mit anpacken:

Azubis_Werben_Azubis

Bad Iburg: Positive Resonanz auf die Messe „Azubis werben Azubis“

(pm) Nach einem sonnigen Vormittag voller Informationen rund um verschiedene Ausbildungsberufe und vielen Mitmachaktionen zogen die meisten Teilnehmer der Messe „Azubis werben Azubis“ in Bad Iburg eine positive Bilanz. „Wir sind zum dritten Mal dabei: Die Ausbildungsmesse eignet sich hervorragend, um Kontakt zu interessierten Schülern herzustellen und auch die Location hier auf dem FESTLAND Kulturhof ist einfach toll“, so Ausbildungsleiter Tom Klein vom Unternehmen Presto in Bad Laer. Und die jungen Besucher waren zufrieden: „Die Unternehmen hier haben ihre Ausbildungsmöglichkeiten toll präsentiert. Am spannendsten fand ich die Arbeit mit einem Minibagger bei einem Gartenbauunternehmen“, so der 15-jährige Marco aus Dissen anerkennend.

Genau wie rund 500 andere Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im südlichen Osnabrücker Land nutzte er die Gelegenheit, sich bei den 34 teilnehmenden Unternehmen intensiv über deren Ausbildungsberufe oder Praktikumsmöglichkeiten zu informieren. Ob Handwerk, Pflege, Gastronomie oder der kaufmännische Bereich: Betriebe aus unterschiedlichsten Branchen sorgten für große Vielfalt. „Die Jugendlichen profitieren hier davon, dass sie mit den Azubis der Unternehmen in Kontakt kommen: Die Auszubildenden bringen typische Arbeitsproben ihrer Lehrberufe mit und die Schülerinnen und Schüler können so ganz praktische Erfahrungen sammeln“, betonte Landrat Dr. Michael Lübbersmann bei der Eröffnung der von der MaßArbeit in Zusammenarbeit mit den Kommunen des Südkreises veranstalteten Ausbildungsmesse.

Er freute sich ebenso wie Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann darüber, dass sich die Veranstaltung auf dem FESTLAND Kulturhof in einem eigens errichteten Zelt, im Restaurant „PFEFFER&MINZE“ sowie im großzügigen Außenbereich präsentieren konnten. „Die Messe wird wirklich toll angenommen“, zeigte sich auch Geschäftsführer Ryan Stephens zufrieden. „Wir bieten Action für die Jugendlichen bei uns Backstage in der Küche und vorne im Restaurant mit den Servicekräften an und es läuft richtig gut.“ Auch die Tischlerei Kull aus Bad Laer, bereits zum vierten Mal dabei, konnte diese Erfahrung bestätigen: „Wir sind permanent interessiert an Nachwuchskräften. Aber hier lernen wir nicht nur potenzielle Azubis kennen, sondern tauschen uns mit anderen Unternehmen aus, gerade was die Fachkräftesicherung angeht“, so Geschäftsführer Markus Kull.

Heiß begehrt war bei den Jugendlichen auch die Möglichkeit, sich professionell für ein Bewerbungsfoto in Szene setzen zu lassen. Auch andere bewährte Bausteine der Messe kamen bei den jungen Gästen an: So ließen viele Schüler ihre Bewerbungsmappen von den Experten der MaßArbeit überprüfen lassen, oder versuchten sich an Einstellungstests. Beim Azubi-Dating schließlich wurde der Ernstfall geprobt: Jugendliche und Personaler setzten sich für ein Vorstellungsgespräch an einen Tisch und erhielten dann eine Rückmeldung über ihren „Auftritt“.

Bildunterschrift: Zufriedene Gesichter nach einer erfolgreichen Ausbildungsmesse (von links nach rechts): Hartmut Nümann, Bürgermeister von Dissen, Annette Niermann, Bürgermeisterin von Bad Iburg, Siegfried Averhage, Vorstand der MaßArbeit, Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Ludger Vollmer, Bürgermeister von Bad Laer, Ryan Stephens, Geschäftsführer FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg, und Marc Schewski, Bürgermeister von Hilter. Foto: MaßArbeit / Uwe Lewandowski

forest-868715_960_720

Verkehrsbelastung: Bekommt Bad Iburg eine Fredentrasse?

Der Bund plant den Bau einer Ortsumgehung,  um den Verkehr in Bad Iburg zu entlasten. Dazu soll nun, laut Bundesverkehrswegeplan, die B51 ausgebaut werden. Die geplante Umgehungsstraße würde dann durch den Ortsteil Glane und durch den Freden führen. Die Umgehungsstraße könnte die Stadt Iburg entlasten, bringt aber auch einen großen Eingriff  in Natur und Landschaft mit sich. Ob diese Umgehung für die Iburger ein Segen oder ein Fluch ist, das wird in der Stadt nun kontrovers diskutiert. Alle Infos zum Thema gibt es in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

 

Diskussion um neues Feuerwehrhaus in Bad Iburg

Die Bad Iburger Bürgermeisterin Anette Niermann hat angekündigt, sich heute (Donnerstag) zum Thema „Neues Feuerwehrhaus“ in Bad Iburg zu äußern. Niermann sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass sie die Gründe des Bad Iburger Rates, sich für das neue Feuerwehrhaus zu entscheiden, noch einmal erläutern wolle. Offenbar sei es gut zwei Monate nach der Entscheidung immer noch ein Thema. Anlass ist eine Schreiben des früheren Stadtrates Josef Wiermer, der von einer der größten Fehlentscheidungen in Bad Iburg in den vergangenen Jahren spricht. Außerdem deutet Wiermer an, dass es wegen des neuen Feuerwehrhauses in Bad Iburg auch einen Bürgerentscheid geben könnte. Der Bad Iburger Rat hatte sich aufgrund eines Expertenurteils zum Brandschutzbedarfsplan mehrheitlich für den Bau einer neuen Feuerwache entschieden.

Mieter im ehemaligen Bad Iburger Gesundheitszentrum bleiben

Die Stadt Bad Iburg kündigt den Mietern des ehemaligen Gesundheitszentrums nicht. Das stellte die Stadt in einer Mitteilung klar. Zwar plane die Stadt weiterhin das Gebäude zu verkaufen, an den Mietverhältnissen ändere das allerdings nichts, sagte Anne-Christin Zurlutter, von der Stadt Bad Iburg. Zuletzt hatte es Befürchtungen gegeben, die Praxis von Kurarzt Dr. Nowak müsste wegen des Verkaufs der Immobilie schließen. Die bleibe genauso erhalten wie die Geschäftsstelle der Landesgartenschau 2018, so Zurlutter weiter.