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Verkehrswegeplan bringt kaum Veränderungen für die Region Osnabrück

Der Beschluss des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 hat für Stadt und Landkreis fast keine Veränderungen gebracht. Die meisten Projekte in der Region können demnach gebaut werden – auch die drei Autobahnprojekte an der A1, der A30 und den Lückenschluss der A33 Nord. Etwas niedriger eingestuft wird der Ausbau der B51 von Belm bis Ostercappeln. Dafür gilt jetzt die Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungssrecht” – das heißt, dass dafür im Verkehrswegeplan kein Geld verfügbar ist, der Ausbau aber geplant werden kann. In diese Kategorie fallen auch weiterhin zwei andere Projekte an Bundesstraßen. Dabei geht es um die sogenannte Ortsumgehung Bad Essen/Wehrendorf (Verlegung der B65) und eine Verlegung der B 51 von Bad Iburg bis nach Hilter mit Anschluss an die A33.

DGB meldet Kundgebung gegen AfD in Bad Iburg an

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat für morgen eine Kundgebung in Bad Iburg angekündigt. Die Kundgebung soll eine Gegenveranstaltung zur Wahlveranstaltung der rechtspopulistischen AfD sein. Die wird morgen Abend unter freiem Himmel auf einer Wiese am Charlottensee stattfinden. Die Gegenveranstaltung steht unter dem Motto „ Wer ist die AfD wirklich“ – sie richte sich gegen eine widersprüchliche, zutiefst demokratiefeindliche Programmatik, so Olaf Cramm, DGB-Sekretär für die Region Osnabrück. Wie die Polizei und die Stadt Bad Iburg mit Wahlveranstaltung und Gegenkundgebung umgehen, wollen beide heute besprechen.

Polizei bei AfD-Wahlveranstaltung in Bad Iburg

Die Wahlkampfveranstaltung der AfD in Bad Iburg am Donnerstag wird wohl von größerer Polizeianwesenheit begleitet sein. Der Neue Osnabrücker Zeitung sagte eine Sprecherin, dass die Polizei sich so aufstelle, dass die Veranstaltung und auch eine mögliche Gegendemonstration durchgeführt werden können. Wie das genau aussehen soll, wollen Polizei und Stadt Bad Iburg am Mittwoch besprechen. Die Wahlveranstaltung der AfD wird unter freiem Himmel sein, die Partei muss auf eine Wiese beim Charlottensee ausweichen. Die Inhaber eines Gasthauses, in dem ein Saal dafür gebucht war, haben ihre Zusage zurückgezogen.

Staus wegen Baustelle auf A33

Wer zurzeit über den südlichen Landkreis in Richtung Osnabrück unterwegs ist, muss teilweise mit erheblichen Verkehrsproblemen rechnen. Zwei Baustellen sorgen dafür, dass Autofahrer einige Geduld mitbringen müssen. Seit Anfang der Woche ist die A33 in Richtung Osnabrück zwischen Borgloh / Kloster Oesede und dem Kreuz OS Süd gesperrt. Die Umleitungen führen über die Bundesstraßen 68 und 51 – diese beiden Straßen sind seitdem regelmäßig überfüllt. Möglichweise könnte sich die Situation dort ab Donnerstag etwas entspannen, weil dann in Niedersachsen die Ferien zu Ende sind. Die B51 ist auch noch an anderer Stelle ein Problemfall – in Bad Iburg ist ein Teil der Straße einspurig, weil u.a. Kanäle neu verlegt werden. Deswegen kommt es dort im Ortskern auch immer wieder zu Staus.

AfD muss in Bad Iburg auf die Wiese

Die AfD muss für eine Wahlkampfveranstaltung in Bad Iburg auf eine Wiese am Charlottensee ausweichen. Der neue Ort wird nötig, weil die Inhaber des eigentlichen Veranstaltungsortes, des Gasthauses Fischer –Eymann, den Termin am Donnerstag abgesagt haben. Das schreibt die NOZ. Die Eigentümer sagten, dass sie den Termin mit der AfD aus Überzeugung storniert hätten. Als sie ihn angenommen haben, sei ihnen nicht klar gewesen, dass es um einen Termin für den Kommunalwahlkampf der AfD gegangen sei. Zu der Veranstaltung, die jetzt auf die Wiese am Charlottensee verlegt wird, wird übermorgen der Landesparteichef Armin Paul Hampel erwartet.

Telgter Wallfahrt am Wochenende

Tausende Menschen pilgern am Wochenende wieder von Osnabrück aus ins münsterländische Telgte. Die Telgter Wallfahrt ist die größte Fußwallfahrt Deutschlands mit 7.000 bis 10.000 Teilnehmern. In Telgte treffen sie dann auf Teilnehmer anderer Wallfahrten – bis zu 100.000 Menschen kommen dann am der Wallfahrtskirche St. Clemens zusammen. Ziel ist das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes – einer der Legende nach von Gott geschaffenen Holzfigur. Die Wallfahrt führt über Georgsmarienhütte, Bad Iburg, Glandorf und Ostbevern nach Telgte.

Berliner Büro plant Landesgartenschau 2018

Das Berliner Planungsbüro “A24 Landschaft” plant die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg. Die Ideen von “A24 Landschaft” setzten sich am Ende gegen die von vier anderen Planungsbüros durch. Laut Jury-Mitglied Norbert Kloeters setze der Entwurf des Berliner Büros Bad Iburg gekonnt in Szene und beziehe dabei auch das Gesundheitszentrum und die Dörenbergklinik ein. Dies seien besonders kritische Punkte bei der Konzeptionierung gewesen. Der Durchführungshaushalt für die Landesgartenschau liegt bei etwa 7,3 Millionen Euro. Die Landesgartenschau in Bad Iburg startet am 18. April 2018.

Iburger Courage-Preis für Katja Riemann

Die Schauspielerin Katja Riemann erhält den diesjährigen Courage-Preis des Komitee Courage Bad Iburg. Sie nimmt die Auszeichnung am 23. September während einer Preisverleihung auf dem Schloss Iburg entgegen. Das Komitee  würdigt mit dem Preis Riemanns vielfältiges soziales Engagement. Die 52-jährige setzt sich unter anderem für die Rechte von Mädchen in Afrika und Asien, den Kampf gegen die Sklaverei und für Flüchtlinge ein. Katja Riemann hat bisher mehrere Schauspielpreise gewonnen, unter anderem den Grimme-Preis, den deutschen Filmpreis und den Bambi.

Protest gegen B51-Umgehung

Die Bürgerinitiative Bad Iburg-Glane wehrt sich gegen die geplante B51-Umgehungstraße. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, versuchen die Bürger zu verhindern, dass die Straße sieben Kilometer quer durch Glane und das Naturschutzgebiet Freden gebaut wird. Um zu zeigen, wie umweltschädlich das Vorhaben vom Bund ist und wie und nah die B51-Umgehung an den Wohngebieten verlaufen würde, hat die Bürgerinitiative symbolisch mit Fahnen den geplanten Verlauf abgesteckt, heißt es weiter.   Ziel der Initiative sei es, dass die Trasse aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wird. Die Umgehungsstraße ist im neuen Bundesverkehrswegeplan vorgesehen und soll bis zum Jahr 2030 fertig gestellt werden.

Land fördert Städtebau in der Region Osnabrück

Das Land Niedersachsen hat entscheiden, welche Städte und Gemeinden im Rahmen des Städtebauförderprogramm 2016 Geld bekommen. Demnach erhält die Stadt Osnabrück in diesem 320.000€. Das teilt der Osnabrücker Landtagsabgeordneten Frank Henning (SPD) mit. Das Geld bekommt die Stadt für das Programm „Stadtumbau West“. Die Mittel setzen sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen.

Auch im Landkreis Osnabrück profitieren Gemeinden vom Förderprogramm. Laut der Bramscher GRÜNEN-Abgeordneten Filiz Polat sind es insgesamt acht Gemeinden aus dem Landkreis Osnabrück.
Das Städtebauförderprogramm 2016 besteht aus den fünf Einzelprogrammen „Soziale Stadt“ ( Quakenbrück), „Stadtumbau West“ (Bad Iburg, Bramsche, Melle, Quakenbrück), „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (Belm, Fürstenau, Hagen a. T. W.). Es wird mit Bundes-, Landesmitteln sowie einem Eigenanteil der Gemeinden finanziert.