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Beschwerde gegen Loveparade-Entscheidung aus dem Landkreis Osnabrück

Ein Mann aus dem Landkreis Osnabrück hat Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt, dass die Loveparade-Katastrophe nicht strafrechtlich aufgearbeitet wird. Die Neue Osnabrücker Zeitung verweist auf die Anwältin des Mannes, die erklärte, dass ihr Mandant einen entsprechenden Antrag beim Landgericht in Duisburg eingereicht hat. Er war 2010 bei der Loveparade in Duisburg verletzt worden. Außer ihm haben auch noch weitere Opfer der Katastrophe angekündigt, Beschwerde einzulegen. Auch die Staatsanwaltschaft Duisburg will das tun. Das Landgericht hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass es wegen eines fehlerheften Gutachtens keine Anklage erheben werde. Jetzt muss das Oberlandesgericht in Düsseldorf entscheiden, ob es doch noch eine Anklage gibt. Bei dem Loveparade-Unglück in Duisburg waren 2010 hunderte Menschen verletzt worden-21 Menschen starben, darunter ein junger Mann aus Belm.

Zivilklage aus Melle wegen Loveparade

Eine Frau aus Melle will wegen der Loveparade-Katastrophe von 2010 in einem Zivilprozess Schmerzensgeld erstreiten. Sie und ein weitere Frau haben den Veranstalter, Stadt Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen auf Schadenersatz verklagt. Laut des Landgerichts Duisburg soll ab dem 11. Mai über Schmerzensgeld für Opfer verhandelt werden. Die Frau aus Melle war bei der Katastrophe in Duisburg verletzt worden. Strafrechtlich wird die Katastrophe nicht weiter behandelt; wie am Dienstag bekannt wurde, wird es keine Anklage gegen Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters geben. Begründung: Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht. Eine Verurteilung sei nicht zu erwarten. Beim Loveparade-Unglück 2010 starben 21 Menschen, darunter ein junger Mann aus Belm – hunderte Besucher wurden verletzt.

Bombenentschärfung in Belm

In Belm wird am 20. März eine Bombe entschärft. In einem Radius von 750 Metern um den Bombenfundort im Belmer Zentrum müssen an dem Tag die Bewohner ihre Häuser verlassen. Es wird vermutet, dass die Bombe zentral an der Ringstraße liegt, genau zwischen Feuerwehr und Sparkasse, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Welche Straßen genau evakuiert werden, werde die Gemeinde Belm zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Evakuierungszentrum wird die Gesamtschule Schinkel.

Belm erhält Förderung vom Land für Beseitigung von Bahnübergängen

Für die Beseitigung der Bahnübergänge am Wittekindsweg und an der Lechtinger Straße und im Ortsteil Vehrte erhält die Gemeinde Belm einen Zuschuss vom Land Niedersachsen. Die Gleise der Strecke von Osnabrück nach Bremen führen mitten durch Vehrte.  86 Züge fahren täglich über die Schienen. Die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Lechtingerstraße und am Wittekindsweg solle noch dieses Jahr in Angriff genommen werden, schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung. Das Land Niedersachsen übernimmt für die Neuerungen rund 60 Prozent der Kosten.

Baustelle in Belm bleibt gesperrt

Die Baustelle in Belm bleibt an der Haster Straße im Bereich der Brückenbauarbeiten voraussichtlich noch bis zum 29. Januar gesperrt. Schuld sei das frostige Wetter, sagte Cord Lüesse von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Brücke an der Haster Straße für die Belmer Ortsumgehung soll im Mai 2016 fertig werden. Es ist die zweite von neun Brücken, die für die neue B51 entstehen müssen, die bis Ende 2019 fertig sein soll.

Belm mit ausgeglichenem Haushalt für 2016

Der Rat der Gemeinde Belm hat einen ausgeglichenen Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, geht die Verwaltung für 2016 von einem Plus von etwa 70.000 Euro aus. Dafür erhöht Belm die Grundsteuer. Das Plus in 2016 soll dazu dienen, das Haushaltsdefizit der Gemeinde zu reduzieren – es beläuft sich auf 1,7 Millionen Euro. Bei den Investitionen steigen die Schulden um gut 380 000 auf etwa 9,5 Millionen Euro.

Großeinsatz der Polizei auf Belmer Kirmes

Zwei betrunkene und unter Drogeneinfluss stehende Männer haben für einen Großeinsatz der Polizei auf der Belmer Kirmes gesorgt. In der Nacht zum Sonntag griffen die 26 und 29 Jahre alten Männer einen 30-jährigen Mann an und traten anschließend auf ihn ein. Einen weiteren Mann verletzten die Angreifer mit einer abgebrochenen Glasflasche im Gesicht. Als die gerufenen Polizisten die Männer festnehmen wollten, traten die beiden Männer um sich und griffen ebenfalls die Beamten an. Den 26-jährigen brachte die Polizei anschließend in eine psychiatrische Klinik. Insgesamt waren 11 Streifenwagen der Polizei an dem Einsatz beteiligt.

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Belm sucht dringend Wohnungen für Flüchtlinge

Täglich sind tausende Menschen auf dem Weg in ein vollkommen fremdes Land. Ein Großteil von Ihnen sucht, wie bekannt, Schutz und Sicherheit in Deutschland. Und viele der Flüchtlinge kommen auch im Landkreis Osnabrück an, und die Zahl der Flüchtlinge wird in den kommenden Monaten noch steigen. So hat der Landkreis vor einigen Tagen beispielsweise mitgeteilt, dass bis Ende des Jahres in der Gemeinde Belm noch insgesamt 19 weitere Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Das stellt die Gemeinde vor ein Platzproblem. Hören Sie alle Hintergründe zum Thema in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

Wenn Sie gerne spenden möchten – oder eine Wohnung zu vermieten haben, dann melden Sie sich bitte im Belmer Rathaus. Die Ansprechpartnerin bei der Gemeinde Belm ist Janet Kuffner. Sie erreichen Sie unter der Durchwahl 05406/50 58 6.  Weitere Infos bekommen Sie hier

Zwei Männer durch Schüsse verletzt

In Belm sind am Samstagabend zwei Männer durch Schüsse verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, gab es zunächst einen Streit vor einem Haus am Brelsauer Ring, als ein 38-jähriger Mann eine Waffe zog und auf die umstehenden Menschen schoss. Der Schütze traf zwei Männer, verletzte sie aber nicht lebensgefährlich. Zeugen und Polizisten konnten den Mann überwältigen. Die Polizei stellte die Tatwaffe sicher und nahm den Mann fest. Warum es zu dem Streit und zu den Schüssen kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.