Beiträge

Kein neuer Stadtplatz in Oesede

Der Rat der Stadt Georgsmarienhütte hat sich gegen einen neuen Stadtplatz am Rathaus ausgesprochen. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt, seien zu hohe Kosten der Grund dafür. Statt eines komplett neuen Platzes soll der bestehende Platz saniert werden. Dafür stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Das Geld ist für den Platz vor dem Rathaus und für die Parkplatzfläche, auf der jedes Jahr im Herbst die Oeseder Kirmes stattfindet. Ein neuer Stadtplatz hätte mindestens 3,2 Millionen Euro gekostet. Mit dem Bau dafür wollte die Stadt Georgsmarienhütte eigentlich im Frühjahr 2016 beginnen.

Vorerst keine weitere IGS im Landkreis

Der Landkreis Osnabrück wird vorerst keine weitere integrierte Gesamtschule einrichten. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, seien die nötigen finanziellen Rahmenbedingungen noch nicht geklärt. Da die Gemeinde Fürstenau einen Antrag gestellt hatte, wonach die IGS Fürstenau an den Landkreis übergehen soll, müsste hier erst die Finanzierung stehen. Im südlichen Landkreis hatten Georgsmarienhütte, Bad Iburg und Dissen als mögliche Standorte für eine IGS zur Debatte gestanden. Der Kreistag sprach sich jedoch dafür aus, dass zunächst mit der Politik vor Ort, sowie mit Eltern- und Schülerräten über die Umsetzung diskutiert werden sollte. Damit ist die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule vor 2017 vom Tisch.

Engagieren sich mit viel Begeisterung für eine optimale Berufsorientierung junger Menschen: Das große Vorbereitungsteam der Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“ © LKOS

Berufsorientierungsmesse „Talent trifft Ausbildung“

(PM) Es wurde geschraubt, gehämmert und desinfiziert: Knapp 400 Jugendliche der weiterführenden Schulen in Georgsmarienhütte, Hagen und Hasbergen arbeiteten sich buchstäblich durch den Berufsorientierungsmarkt „Talent trifft Ausbildung“. Die Stadt Georgsmarienhütte, MaßArbeit  und die Sophie-Scholl-Schule hatten 30 Unternehmen dazu eingeladen, den Acht- bis Zehntklässlern ihre Ausbildungsberufe vorzustellen.

Sechs bis acht Arbeitsproben legten die Schülerinnen und Schüler am Vormittag ab und fanden so ganz praktisch heraus, ob sie die richtigen Fähigkeiten und Spaß an der Sache mitbrachten. Die Unternehmen hatten Auszubildende mitgebracht, die die Schüler anleiteten: „Um auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu kommen“, so die Idee.

Neben dem Maschinen- und Anlagenbau waren auch der Pflegebereich, die Abfallwirtschaft oder die Stadtwerke vertreten. Jeder Schüler hinterließ nach absolvierter Arbeitsprobe seine Kontaktdaten bei dem jeweilen Betrieb: So können in den kommenden Wochen zum Beispiel Praktika vereinbart werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Unternehmen für diese Veranstaltung begeistern konnten“, betonte MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage. Doch auch die gute Vorbereitung der Jugendlichen durch die Schulen im Vorfeld von „Talent trifft Ausbildung“ habe wesentlich zum Erfolg des Tages beigetragen.

Der Nachmittag stand dabei neben Angeboten für Eltern ganz im Zeichen der Speed Datings. In 15-minütigen Gesprächen konnten fast 60 Schüler mit möglichen Arbeitgebern Kontakt aufnehmen. Das Besondere dabei, so MaßArbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger: „Jedes der Unternehmen hatte tatsächlich freie Ausbildungsplätze im Gepäck.“ Und so hat „Talent trifft Ausbildung“ sicher den Grundstein für so manche Berufslaufbahn geebnet.

Notunterkunft in Georgsmarienhütte

Der Landkreis Osnabrück richtet in Georgsmarienhütte eine Notunterkunft für Flüchtlinge ein. Bis zu 300 Menschen sollen in der Teutoburger-Wald-Sporthalle in der Nähe des Schulzentrums ab der kommenden Woche Platz finden. Der Landkreis leistet damit Amtshilfe für das Land Niedersachsen, weil die Erstaufnahmeeinrichtungen überfüllt sind. Die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft werden Anfang kommender Woche erwartet. Die Stadt Osnabrück hat ebenfalls ein Notunterkunft eingerichtet. Dort, in einer Gewerbehalle im Stadtteil Hellern, waren am Wochenende knapp 120 Flüchtlinge angekommen.

Taskforce für Flüchtlinge beim Landkreis Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück will schneller auf Entwicklungen reagieren können, die mit der Flüchtlingsproblematik zu tun haben. Landrat Michael Lübbersmann hat bei der Kreistagssitzung am Montag ein Instrument vorgestellt, das dafür zuständig ist: eine sogenannte Taskforce, eine Art Eingreiftruppe soll möglichst schnell und unkompliziert handeln, wenn es Fragen und Probleme rund um das Thema Flüchtlinge im Landkreis gibt. Lübbersmann will darin Fachwissen und Fachleute aus vielen Bereichen einsetzen. Um die Arbeit zu vereinfachen, soll die Kommunikation und Information nach innen und außen zentralisiert werden. Außerdem soll das Gremium unabhängig von bestimmten Zuständigkeiten handeln können. die Leitung des Gremiums besteht aus dem Landrat, dem Kreisvorstand und den vier Bürgermeister aus Bissendorf, Georgsmarienhütte, Melle und Ostercappeln. Dazu kommen noch Verantwortliche aus Fachbereichen. Ihnen erteilt Lübbersmann ausdrücklich „die Entscheidungsbefugnis“ beim Thema Flüchtlinge – und das in jeden einzelnen beteiligten Bereich hinein, wie der Landrat sagte. Bisher rechnet der Landkreis damit, dass im Jahr 2016 knapp 1900 Flüchtlinge in den Landkreis Osnabrück kommen werden. Neueste Zahlen deuten aber darauf hin, dass es noch mehr werden.

Einbrecher verletzt Polizisten

In Georgsmarienhütte hat ein Einbrecher einen Polizisten verletzt.Der Beamte war mit einem Kollegen zum Panoramabad gerufen worden, wo sie zwei Einbrecher überraschten. Als sie die beiden festnehmen wollten, wehrten sie sich und attackierten die Polizisten mit Werkzeugen. Dabei wurde einer der Beamten verletzt. Erst als er und sein Kollege Pfefferspray einsetzten, konnte sie einen der Männer festnehmen. Der andere konnte fliehen. Bislang fehlt von ihm jede Spur. Kurz nach dem Einbruch wurde in der Nähe des Schwimmbades ein Auto gefunden, mit dem die beiden Einbrecher vermutlich unterwegs waren.

“Musica Viva” startet am Sonntag

Das Internationale Musikfest „Musica Viva“ beginnt am Sonntag in Hagen am Teutoburger Wald. Bis zum 7. Oktober treten internationale Musiker und Ensembles an verschiedenen Orten im Osnabrücker Land auf. Sowohl der Auftakt als auch das Abschlusskonzert sind in der ehemaligen Kirche in Hagen. Weitere Veranstaltungsorte sind Kloster Oesede, Bad Iburg, Sutthausen und Georgsmarienhütte. Veranstalter des “Musica Viva” ist die Musikakedemie Forum Artium in Georgsmarienhütte, die das Festival bereits zum 27. Mal organisiert.

Milchbauern demonstrieren in Georgsmarienhütte

Rund 30 Milchbauern haben am Dienstag vor dem Deutschen Milchkontor in Georgsmarienhütte gegen niedrige Milchpreise demonstriert. Der aktuelle Milchpreis reicht nach Auffassung der Milchbauern nicht, um kostendeckend zu arbeiten. Derzeit bekommen die Bauern vom Deutschen Milchkontor 27 Cent pro Kilo. Wie Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte, bräuchten die Milchbauern aber mindestens 41 Cent pro Kilo. Der Milchpreis war seit 2013 um 13 Cent gefallen.

38-jähriger überschlägt sich bei Unfall mit Laderampe

In Georgsmarienhütte kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem ungewöhnlichen Unfall. Ein 38-jähriger war auf der B51 in Richtung Osnabrück unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Er übersah auf Höhe eines Autohauses in Oesede einen Autotransporter, der gerade mit dem Entladen fertig war. Der Mann fuhr ungebremst die Laderampe des Transporters hoch und überschlug sich mehrfach. Der Wagen kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der 38-jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Die B51 musste für die Bergung teilweise gesperrt werden.