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Erstsemesterbegrüßung an der Hochschule Osnabrück

Zum Sommersemester 2017 hat die Hochschule Osnabrück in einer stimmungsvollen Immatrikulationsfeier rund 800 neue Studierende der Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften begrüßt. Vor der Willkommensfeier konnten sich die Erstsemester auf dem Info-Markt über verschiedene Angebote rund um das Studium informieren. Hören Sie alle Infos zum Thema in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

Fotoquelle: © Pressestelle Hochschule Osnabrück

Rund 800 neue “Ersties” an der Hochschule Osnabrück begrüßt

Rund 800 junge Menschen haben am Montag (6.3.) ihr Studium an der Hochschule Osnabrück aufgenommen. Hochschulpräsident Andreas Bertram und der Bildungsdezernent der Stadt Osnabrück, Wolfgang Beckermann begrüßten die neuen Studierenden bei einer Einführungsveranstaltung am Campus Westerberg. Neben einer organisatorischen Einführung, gab Hochschulpräsident Bertram den neuen Studenten auch Tipps mit auf den Weg

Die neuen Studierenden an der Hochschule Osnabrück haben sich überwiegend in den Ingenieurswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften sowie den Gesundheits- und Pflegewissenschaften eingeschrieben.

So viele Deutschlandstipendien an der Hochschule wie noch nie

Die Hochschule Osnabrück hat so viele Deutschlandstipendien vergeben wie noch nie. Wie die Hochschule mitteilt, erhalten rund 172 Studierende die Stipendien im Gesamtwert von rund 620.000€. Die Studierenden werden dabei mit 300€ im Monat unterstützt. Das Geld kommt zur Hälfte vom Bund, zur anderen Hälfte von insgesamt 84 Unternehmen, Stiftungen und Organisationen – ebenfalls ein neuer Höchstwert. Neben guten Studienleistungen und gesellschaftlichem Engagement werden auch die Lebensumstände bei der Auswahl der Stipendiaten berücksichtigt, beispielsweise wenn die Studierenden ein Familienmitglied pflegen müssen.

Osnabrückerin gewinnt Niedersächsischen Wissenschaftspreis

Eine Osnabrücker Hochschulprofessorin  hat den Niedersächsischen Wissenschaftspreis 2016 erhalten. Er geht an die Osnabrückerin Kathrin Kiehl. Sie hat unter anderem zum Thema Naturschutz in Stadt und Land geforscht und ist seit fast 10 Jahren als Professorin für Vegetationsökologie und Botanik an der Hochschule Osnabrück tätig. Mit dem Niedersächsischen Wissenschaftspreis würdigt das Land bereits zum zehnten Mal Dozenten, die besondere Leistungen in Forschung, Lehre und Studium erbracht haben.  In diesem Jahr gab es 14 Preisträger.

Viele Gäste bei Hochschulinformationstag

In Osnabrück haben sich gestern (17.11.16)  Studieninteressierte über die ansässigen Hochschulen und ihre Studiengänge informiert. Rund 6.000 Interessierte kamen zum Osnabrücker Hochschulinformationstag, den die Universität und die Hochschule organisiert haben. Der Hochschulpräsident Andreas Bertram und der Universitätspräsident Wolfgang Lücke begrüßten die Gäste. Die Interessierten konnten sich an  Infoständen und bei Einführungsveranstaltungen über verschiedene Studiengänge und Finanzierungsmöglichkeiten informieren. In Osnabrück sind momentan mehr als 14.000 Studierende an der Universität immatrikuliert. Die Hochschule hat rund 13.500 Studenten.

Hochschul-Professor aus Osnabrück ist “Professor des Jahres”

Zum ersten Mal hat ein Professor der Hochschule Osnabrück die bundesweite Wahl zum „Professor des Jahres“ gewonnen. Die Auszeichnung wird vom Magazin „Unicum Beruf“ verliehen. Der Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe Peter Kanning belegt in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften den ersten Platz. Insgesamt waren rund 1.250 Hochschullehrende von mehr als 200 Hochschulen von Studierenden, Kollegen und Mitarbeitern nominiert worden. Dabei ging es darum, ob die Lehrenden praxisnah unterrichten und die Studierenden gut auf den Berufseinstieg vorbereiten. Die Jury war von Professor Kanning überzeugt, da es ihm durch seine Tätigkeit in wirtschaftspsychologischen Projekten immer wieder gelinge, neue Anregungen für die akademische Lehre zu gewinnen. Kanning ist seit rund sieben Jahren an der Hochschule Osnabrück beschäftigt, ihm wird der Preis Mitte Januar an der Hochschule Osnabrück verliehen.

Umweltpreise in Osnabrück verliehen

Die Osnabrücker Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur übergibt heute (26.10.2016) das erste Mal den Umweltpreis. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht an den Professor Dr. Herbert Zucchi . Damit zeichnet die Stiftung sein Engagement für den Schutz von Insekten aus. Zucci ist Professor für Zoologie und Tierökologie an der Hochschule Osnabrück und setzt sich in seiner Forschung und in seinen Publikationen mit der Artenvielfalt und der Besiedlung von Städten mit Insekten auseinander. Der Umweltpreis der Haarmann-Stiftung wird heute Abend um 18 Uhr im Museum am Schölerberg verliehen. In diesem Rahmen wird auch der Naturschutzpreis der Stadt Osnabrück und des Landkreises Osnabrück verliehen.

Nelson-Mandela-Platz in Osnabrück eingeweiht

(PM)Der Nelson-Mandela-Platz vor der Uni-Hochschulbibliothek am Fuße des Westerbergs ist offiziell eingeweiht worden. Der Platz ist an der Ecke Sedan- und Barbarastraße.

Zur Einweihung kamen Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und die Präsidenten der Hochschule und Universität, Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Andreas Bertram. Mit dabei war auch der Schirmherr des Afrika-Festivals, Prof. Dr. Denis Goldberg. Er ist ein Weggefährte Mandelas und war ebenfalls mehr als 20 Jahre in Südafrika inhaftiert. Griesert: „An Mandelas Seite haben Sie erfolgreich für ein freies und gerechtes Südafrika gekämpft.“ Auch heute noch ist Goldberg politischer Aktivist und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Nelson Mandela zählt zu den großen Kämpfern gegen die Unterdrückung der Schwarzen. Als erster schwarzer Präsident führte er sein Land zur Demokratie. 2013 verstarb er im Alter von 93 Jahren – 27 Jahre davon verbrachte er in Haft. „Sein Vermächtnis ist das Streben nach einer Welt freier gleicher Menschen – ohne Rassismus – demokratisch regiert und sozial organisiert“, würdigt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den südafrikanischen Freiheitskämpfer. „Nach langwierigem Kampf endete die Apartheid.“

Bildung hat in Nelson Mandelas Leben eine große Rolle gespielt. Berühmt ist sein Zitat: „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“ Daher war die Idee, ihn mit genau diesem Platz zu ehren, naheliegend. Griesert: „Gerade dieser Ort, in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek am Campus der Osnabrücker Hochschulen, ist von Bildung geprägt. Deshalb haben Universität und Hochschule der Idee, diesen Platz nach Nelson Mandela zu benennen, sofort zugestimmt.“

Begleitet wurde die Einweihung durch den Besuch einer zwölfköpfigen Delegation aus vier südafrikanischen Kirchenkreisen in KwaZuluNatal. Die Gäste sind für drei Wochen auf Einladung des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte zu Besuch in Stadt und Landkreis Osnabrück.

Viele Dümmer-Besucher kommen aus Osnabrück

Die meisten Dümmer-Besucher kommen zum Großteil aus Osnabrück, Lemförde, Vechta, Diepholz, Bielefeld und aus den Niederlanden. Das haben Studenten der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück herausgefunden.  In Abstimmung mit der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde und dem Tourismusverband Dümmerland  führten die Studenten eine mündliche Gästebefragung und eine schriftliche Zweitwohnungsinhaberbefragung am Dümmer-See durch. Die Befragung der Tagesgäste erfolgte an vier Tagen im Oktober- rund 240 Personen sind interviewt worden, schriftlich wurden etwa 700 Menschen befragt. Die Mehrheit der Befragten besucht den Dümmer See in der wärmeren Jahreszeit.

2015_12_15 Flüchtlinge als Gasthörer an der HS Osnabrück

An Hochschule Osnabrück können Flüchtlinge gratis studieren

(PM) Die Hochschule Osnabrück baut ihre Angebote und Aktionen für Flüchtlinge aus. Ab dem Sommersemester 2016 bietet sie Geflüchteten die Möglichkeit, als sogenannte Gasthörerinnen und Gasthörer an zwei Kursen pro Semester teilzunehmen – auch wenn deren bisherige Qualifikation noch nicht für ein reguläres Studium reicht. Zudem können sie in diesen Kursen Prüfungen ablegen, die später in einem Studium anerkannt werden. Das Interesse von Seiten der Flüchtlinge ist groß: Rund 100 geflüchtete Menschen, die derzeit in Stadt und Landkreis Osnabrück leben, haben sich bei der ersten Info-Veranstaltung in der Aula am Westerberg zu den Studienmöglichkeiten beraten lassen. Hochschule, Universität und Zentrale Studienberatung haben nicht nur das Fächerangebot der Osnabrücker Hochschulen vorgestellt, sondern auch Fragen zum Hochschulzugang sowie zur Überbrückung von Wartezeiten im Asylverfahren beantwortet.

„Das einzige formale Kriterium für die Teilnahme an den Hochschul-Kursen ist, dass ein Asylantrag gestellt wurde. Er muss noch nicht bewilligt worden sein“, erläutert Kerstin Frodl, die derzeit die Aktivitäten der Hochschule für Flüchtlinge koordiniert. Für Gasthörerinnen und -hörer gibt es eine Gebührenordnung, aber weil es sich aus Sicht der Hochschule um Härtefälle handelt, werden diese Kosten erlassen. „Die Hochschule Osnabrück möchte ihren Teil zur Integration der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger leisten, indem sie frühzeitig Wege an die Hochschule aufzeigt. Der Gasthörerstatus soll ihnen helfen, sich erste Netzwerke an der Hochschule aufzubauen und sich auf ein reguläres Studium vorzubereiten“, so Prof. Dr. Thomas Steinkamp, Vizepräsident für Internationalisierung und Gesellschaftliches Engagement.

Zudem können Geflüchtete über den Gasthörerstatus auch Deutschkurse besuchen, die die Hochschule für internationale Studierende anbietet. Das Angebot dieser Kurse wird im kommenden Jahr zudem aufgestockt. „Dies ist vor allem für diejenigen attraktiv, die noch auf die Entscheidung über ihren Asylantrag warten und daher noch nicht an städtischen Deutsch- und Integrationskursen teilnehmen dürfen, aber auch für alle, denen zum Hochschulzugang noch die entsprechenden Sprachkenntnisse fehlen“, sagt Frodl.

Ergänzt werden die Angebote der Hochschule durch das studentische Projekt „Campus ohne Grenzen“. Ein Bestandteil ist das „Tandem-Programm“, das ebenfalls zum Sommersemester starten wird. Die Idee: Jeder Geflüchtete soll einen Studierenden als Ansprechpartner bekommen. Natürlich können die Tandems auch zusammen Freizeit verbringen. Neben alltäglichen Aktivitäten, wie gemeinsamem Kochen, wird es professionelle Angebote zur Vermittlung und zur Diskussion der unterschiedlichen Kulturen und Werte geben.