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IHK spricht sich für Verbleib von Nussbaumbildern aus

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat sich für einen Verbleib dreier Bilder im Felix-Nussbaum-Haus ausgesprochen. Zwar sei weiterhin geplant die Bilder zu verkaufen, doch sollen die auch in Zukunft in dem Museum zu sehen sein, heißt es in einer Stellungnahme der IHK. Es habe bereits Gespräche mit möglichen Käufern gegeben. Die seien auch bereit die Bilder weiterhin dem Felix-Nussbaum-Haus zur Verfügung zu stellen. Die IHK könne die Bilder dem Museum nicht schenken, weil sie verpflichtet sei, mit ihrem Vermögen wirtschaftlich umzugehen. Zuletzt hatte es Befürchtungen gegeben die drei Bilder könnten nach einem Verkauf aus dem Felix-Nussbaum-Haus verschwinden.

Kritik an geplantem Verkauf von Nussbaum-Bildern

Der geplante Verkauf von drei Bildern des Osnabrücker Malers Felix Nussbaum, die der Industrie- und Handelskammer gehören, stößt auf Kritik. Die Bilder hängen aktuell im Felix-Nussbaum-Haus, dessen Betreiber befürchten, dass ein neuer Eigentümer die Bilder abhängen lassen könnte. Vertreter von SPD und Grünen warfen der IHK Verantwortungslosigkeit vor. Die Bilder Nussbaums zu verkaufen trage nicht dazu bei, antisemitische Tendenzen zu bekämpfen, äußerte sich der Europaabgeordnete der SPD, Thiemo Wölken. Felix Nussbaum war 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Allerdings gab es auch Zustimmung zu den Plänen der IHK. Die sollte das Geld ihrer Mitglieder nicht für Kunst ausgeben, hieß es in einigen Kommentaren.

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Region Osnabrück: IHK zeichnet Top-Ausbildungsbetriebe aus

Beim Thema Ausbildung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Früher mussten sich Bewerber gegen eine riesige Konkurrenz durchsetzen, um die Traumausbildung zu bekommen. Heute hat jedes dritte Unternehmen Probleme,seine offenen Ausbildungsstellen zu besetzen, weil die Bewerber fehlen. Die Betriebe stehen daher im Wettbewerb miteinander um die besten Kandidaten. Die Industrie- und Handelskammer für die Region Osnabrück hat sechs Unternehmen für ihre Qualität im Bereich der dualen Ausbildung ausgezeichnet. Welche das sind, erfahren Sie in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm: 

IHK stellt Jahresbericht vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat ihren Geschäftsbericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Darin spricht der IHK-Vorsitzende Martin Schlichter von einem überraschend erfolgreichen Jahr. Demnach könne das Wirtschaftswachstum in der Region mit dem bundesweiten Durchschnitt mithalten. Vor allem die Anzahl der Beschäftigten sei 2016 noch einmal stark gestiegen. Auch für dieses Jahr erwartet die IHK 8.000 Arbeitsplätze mehr. Dennoch nehme der Fachkräftemangel weiter zu. Jedes zweite Unternehmen habe Probleme, geeignetes Personal zu finden. Für dieses und das nächste Jahr will sich die IHK deshalb auf berufliche Bildung als Schwerpunktthema konzentrieren.

IHK zeichnet sechs Unternehmen aus

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) hat sechs regionale Unternehmen ausgezeichnet. Die Unternehmen erhalten das Zertifikat „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“.  Sie hätten in den vergangenen Monat erfolgreich an einem Verfahren teilgenommen, in dem sie ihre Ausbildungsqualität verbessert hätten, sagt Hans-Jürgen Falkenstein von der IHK:

Insgesamt 31 Betriebe in der Region tragen derzeit das Zertifikat „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“.

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Region Osnabrück: Wirtschaftslage laut IHK stabil

Das erste Halbjahr 2017 ist beinahe rum, da ist es Zeit, eine wirtschaftliche Zwischenbilanz zu ziehen. Die Wirtschaftslage in der Region war im ersten Halbjahr dieses Jahres stabil, sagt ide IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim. Im gesamten Gebiet der IHK gingen die Insolvenzen im ersten Quartal – im Vergleich zum Vorjahr – um 6 Prozent zurück. In Landesdurchschnitt hingegen fiel der Rückgang der Insolvenzen mit -1,3 Prozent deutlich geringer aus. Hören Sie alle Infos zum Thema in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

Neue Hotline informiert Arbeitgeber zum Thema Geflüchtete

Arbeitgeber in der Region erhalten ab sofort von einer zentralen Stelle Informationen, wenn sie geflüchtete Menschen einstellen wollen. Wie der Landkreis Osnabrück mitteilt, sei der neue ArbeitgeberService Migration telefonisch erreichbar. Darüber sollen den Unternehmen Fragen beantwortet werden, z.B. über geeignete Bewerber oder Unterstützungsangebote. Die Mitarbeiter der Hotline vermitteln dazu den passenden Ansprechpartner. Am ArbeitgeberService Migration sind verschiedene Institutionen beteiligt. Dazu gehören u.a. die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit und die Industrie- und Handelskammer der Region.

Weniger Insolvenzen in der Region

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Region geht weiter zurück. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) für den Bereich Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt, haben im ersten Quartal des aktuellen Jahres 54 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt – 6% weniger als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Besonders in der Baubranche und dem verarbeitenden Gewerbe sank die Zahl der Insolvenzen. 516 Beschäftigte waren von den Insolvenzen im ersten Quartal betroffen. Aufgrund der aktuellen Konjunkturlage geht die IHK davon aus, dass die Unternehmensinsolvenzen in diesem Jahr weiter auf niedrigem Niveau bleiben. Allerdings gebe es weiter Risikofaktoren wie den Fachkräftemangel und der zunehmende Protektionismus in einigen Ländern.

Unternehmen in der Region haben Probleme Ausbildungsplätze zu besetzen

Viele Ausbildungsplätze in der Region bleiben unbesetzt. Wie aus einem Bericht der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hervorgeht, hat jedes dritte Unternehmen Probleme Auszubildende zu finden. Das seien doppelt so viele wie noch vor sechs Jahren. Die Unternehmen sehen den Hauptgrund dafür darin, dass Bewerber oftmals nicht ausreichend geeignet seien. Ein Ausweg aus dem Mangel an Auszubildenden könnte sein, Geflüchtete einzustellen. Doch hier scheinen die Unternehmen noch skeptisch: Über die Hälfte der befragten Betriebe habe bisher noch keine Geflüchteten eingestellt. An der Befragung der IHK nahmen etwa 100 regionale Unternehmen teil.

Wirtschaftsverbände warnen erneut vor Neumarktsperrung

Kurz vor der möglicherweise entscheidenden Sitzung des Osnabrücker Stadtentwicklungsausschusses zur Neumarktentscheidung haben Wirtschaftsverbände sich wiederholt gegen eine Sperrung ausgesprochen. In einem gemeinsamen Brief an die Mitglieder des Stadtrates warnen u.a. IHK und HWK vor den Folgen einer Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt. Sollte der Neumarkt jetzt gesperrt werden, würde sich der Verkehr auf den Wallring verlagern, was dort zu Umweltbelastungen führen würde, die möglicherweise Klagen von Anwohnern nach sich ziehen könnten. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte darauf zuletzt hingewiesen und wegen der unsicheren Rechtslage gefordert, den Neumarkt nicht wieder zu sperren. Der Stadtentwicklungsausschuss trifft sich am Donnerstag (11.05.). Der Rat der Stadt Osnabrück will Ende Mai über eine Neumarktsperrung entscheiden.