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Niedersächsische Wirtschaft will wieder mehr investieren

Die Unternehmen in Niedersachsen wollen wieder mehr investieren. Wie eine Umfrage der Niedersächsischen Industrie- und Handelskammer (NIHK) ergab, plant jedes dritte Unternehmen Investitionen. Das sind die höchsten Umfragewerte seit sechs Jahren. Politisch geprägte Unsicherheiten beim Auslandsgeschäft seien in den Hintergrund getreten. Die niedersächsische Wirtschaft blicke wieder positiv in die Zukunft, so die IHK in Niedersachsen. Der Konjunkturklimaindex als wichtigster Gradmesser stieg im ersten Quartal von zuvor 112 auf 118 Punkte.

IHK-Umfrage: Wirtschaft wächst

Die regionale Wirtschaft wächst weiter. Das ist ein Ergebnis derKonjunkturumfrage der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) für das erste Quartal 2017. Von den rund 500 befragten Unternehmen bezeichneten 31% die Geschäftslage als gut – 4% als im Quartal zuvor. Der Konjunkturklimaindex als wichtigster Gradmesser der regionalen Wirtschaft liegt laut IHK bei 120 Punkten und damit über dem langjährigen Durchschnitt. Trotz der aktuell guten Lage ist für mehr als jedes zweite Unternehmen der Fachkräftemangel das größte Risiko für die Konjunktur.

IHK Studie: Regionale Unternehmen investieren weniger im Landesvergleich

Unternehmen in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim investieren weniger als Unternehmen anderswo in Niedersachsen. Das geht aus einer Studie der regionalen Industrie-und Handelskammer (IHK) hervor. Drei Hauptgründe nennt die Studie dafür, dass die Investitionsquote geringer sei als im Landesdurchschnitt. Das größte Problem sei der Fachkräftemangel. Außerdem würden vor allem große Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten weniger investieren als im Landes- und Bundesdurchschnitt. Auch dass bestimmte Industrien in der Region nicht so stark vertreten seien wie in Land oder Bund, sei ein Grund für weniger Investitionen im regionalen Kammerbezirk.

IHK kritisiert möglichen Lieferstopp von Brennelementen aus Lingen

Die Industrie – und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafscahft Bentheim (IHK) kritisiert einen geplanten Lieferstopp von Brennelementen aus Lingen an belgische Atomreaktoren. Eine solche Maßnahme würde nichts bringen, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf. Die deutsche Politik könne nicht erzwingen, dass Atomreaktoren in Belgien abgeschaltet werden, nur weil sie keine Brennelemente aus Lingen mehr bekommen. Es gebe auf dem Weltmarkt genug andere Möglichkeiten, um an Brennelemente zu kommen – wer einen Lieferstopp oder gar einen Produktionsstopp der Lingener Firma ANF politisch erzwingen will, der schade u.a. dem Industriestandort Deutschland. Darüber hinaus könnten in der Region hoch qualifizierte Arbeitsplätze verloren gehen.

Weniger Insolvenzen im IHK-Bezirk

In der Region Osnabrück haben 2016 weniger Unternehmen Insolvenz angemeldet als in Jahr davor. Nach Angaben der regionalen Industrie-und Handelskammer (IHK) waren es 13% weniger. Damit war 2016 das zweite Jahr in Folge, in dem weniger Betriebe pleite gemacht haben. Grund dafür sei laut IHK die stabile Konjunktur. Besonders auffällig beim Rückgang der Insolvenzen ist die Dienstleistungsbranche mit fast einem Drittel weniger Anträgen. Eine negative Entwicklung gibt in der Gastronomie mit einem Drittel mehr Insolvenzen. Auch innerhalb des regionalen Kammerbezirks gibt es Unterschiede. Während es im Emsland, in der Grafschaft Bentheim und in der Stadt Osnabrück weniger Insolvenzen gab, stieg die Zahl im Landkreis Osnabrück leicht an.

IHK warnt vor “Geschäftsführertrick”

Betrüger haben Unternehmen in Niedersachsen und Hamburg innerhalb weniger Tage um insgesamt über fünf Millionen Euro gebracht. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) warnt deshalb aktuell vor dem sogenannten “Geschäftsführertrick”. Dabei bekommen Mitarbeiter mit Zahlungsbefugnissen eine E-Mail – vermeintlich vom Geschäftsführer des Unternehmens. In der Mail geht es dann meist um ein vertrauliches Projekt, das strenger Geheimhaltung unterliegt. Für dieses Projekt solle der Mitarbeiter hohe Summe auf Konten in China oder Indonesien überweisen. Die Mail machen dabei den Anschein, tatsächlich aus von der Geschäftsführung zu kommen. Die Email-Adressen sind dementsprechend gefälscht und die Texte in fehlerfreiem Deutsch verfasst. Wie die Betrüger dabei an die Informationen gelangen ist bisher unklar.

Mehr Verträge abgeschlossen: Ausbildungsbilanz der IHK

Die Industrie und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat ihre Ausbildungsbilanz für das vergangene Jahr veröffentlicht. Im Jahr 2016 hätten die Unternehmen im Bezirk der Industrie-und Handelskammer rund 4.350 Lehrverträge neu abgeschlossen. Wie die IHK mitteilt, sind das fast 30 Verträge mehr als im Vorjahreszeitraum. Innerhalb des IHK-Bezirks sei die Entwicklung der Anzahl der Ausbildungsplätze regional unterschiedlich verlaufen. Der Landkreis Osnabrück liegt demnach mit einem Plus von 2,5 Prozent  im Vorjahresvergleich an der Spitze. Es folgt die Stadt Osnabrück mit einem Plus von 1,4 Prozent. Im Landkreis Grafschaft Bentheim wurde wieder das Vorjahresergebnis erreicht. Im Landkreis Emsland seien die Neueintragungen um 1,4 Prozent zurückgegangen.

Auszeichnung für Unternehmen Piepenbrock

Das Osnabrücker Unternehmen Piepenbrock Service ist als TOP-Ausbildungsbetrieb von der Industrie-und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ausgezeichnet worden. Bei der feierlichen Übergabe nahm der geschäftsführende Gesellschafter Arnulf Piepenbrock die Urkunde von IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf in Empfang. Gerade im Hinblick auf die rückläufigen Bewerberzahlen für Ausbildungsplätze sei das Angebot für eine gute Ausbildung von hoher Bedeutung, sagte Graf. Auf Basis eines umfangreichen Fragebogens, einer Analyse durch die IHK-Ausbildungsberater und eines Audits im Unternehmen wird die betriebliche Ausbildung der Unternehmen kritisch überprüft.

Interesse an Unternehmensgründungen in der Region weiter gering

Das Interesse an Unternehmensgründungen in der Region ist weiter gering. Wie die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK) in seinem Gründungsbarometer berichtet, gab es in den ersten sechs Monaten des Jahres nur rund 3.600 Gewerbeanmeldungen. Das sei eine Kehrseite der guten Arbeitsmarktsituation in Deutschland. Hierzulande sei Erwerbslosigkeit häufiger als in anderen Länder der Grund für Unternehmensgründungen. Gleichzeit sank die Zahl der Gewerbeabmeldungen um 13%. Der positive Saldo zwischen Gewerbean- und abmeldungen fällt damit deutlich größer aus als in den Vorjahren.

IHK spricht sich für LKW-Überholverbot aus

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK) spricht sich für ein Überholverbot von LKW auf zweispurigen Autobahnen aus. Überholmanöver von ähnlich schnellen Lastern seien in der Regel überflüssig und gefährlich, sagte IHK-Präsident Martin Schlichter. Der Vorsitzende des IHK-Verkehrsausschusses, Ulrich Boll, ergänzte, dass Laster, die dauerhaft die Überholspur blockieren, auch das Image des Verkehrsgewerbes schädigen würden. Das Überholverbot soll für Autobahnen gelten, die zwei Fahrspuren in jede Richtung haben. Auf längeren Steigungsstrecken soll das Überholen weiter erlaubt sein. Die IHK will den Vorschlag beim niedersächsischen Verkehrsministerium einbringen.