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Leichter Dämpfer für regionale Wirtschaft

Die Wirtschaft in der Region hat zu Jahresbeginn 2016 einen leichten Dämpfer erhalten. Wie die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt, bezeichnen nur noch 20% der rund 400 befragten Unternehmen ihre Geschäftslage als gut – im Vorquartal waren es noch 27%. Auch die Investitionsbereitschaft hat leicht abgenommen, nur noch 13% der Unternehmen wollen mehr investieren – das sind 3% weniger als im letzten Quartal 2015. Leichte Verbesserung gab es dagegen bei den Aussichten für die kommenden Monate. Da blickten 11% der Unternehmen positiv in die kommenden Monate, zuvor waren es noch 10%. Mehr als drei Drittel der Betriebe sehen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als größtes Risiko. Für Skepsis sorgen hier vor allem die anstehenden Reformen bei Erbschaftssteuern, Werksverträgen und Zeitarbeit.

IHK zählt bis zu 700 Passanten pro Stunde im Oeseder Zentrum

Bis zu 700 Passanten werden an einem normalen Einkaufstag pro Stunde an bestimmten Punkten im Zentrum von Georgsmarienhütte gezählt. Das ist hat die Industrie- und Handelskammer Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim im Rahmen einer Studie zur Passantenfrequenz herausgefunden. In Oesede und in sechs weiteren Mittelzentren im IHK-Bezirk ist an fünf Punkten gezählt worden, wie viele Menschen sich im Zentrum aufgehalten haben, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Einer der stärksten Frequenzpunkte in Georgsmarienhütte ist die Ecke Oeseder Straße/ Rathaus. Im Durchschnitt gibt es dort 496 Passanten pro Stunde. Freitagsnachmittags ist in Oesede Wochenmarkt, zu der Zeit sind es rund 690 Passanten pro Stunde. Die Daten würden der Stadt  ein gutes Bild von der Situation vor Ort und den Frequenzen an verschiedenen Standorten geben, sagte der Bürgermeister von Georgsmarienhütte  Ansgar Pohlmann.

Verkehrssituation in Osnabrück nur ‘ausreichend’

Die Bürger der Region beurteilen die Verkehrssituation in der Stadt Osnabrück nur als ‘ausreichend’. Das ergab eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Außerdem sprach sich die Hälfte der Befragten für die Öffnung des Neumarkts aus. Die IHK befragte dabei über 500 Menschen, von denen zwei Drittel von außerhalb der Stadt kamen. IHK-Chef Marco Graf forderte deshalb im Jahr der Kommunalwahl eine breite Debatte über die Verkehrssituation in Osnabrück. Im Wettbewerb mit anderen Oberzentren und auch dem Online-Handel brauche die Stadt bessere An- und Abreise-Möglichkeiten für die Kunden, so Graf weiter.

IHK-Betriebe mit Auslandshandel nicht ganz zufrieden

Die Unternehmen der regionalen Industrie – und Handelskammer (IHK) sehen ihre Auslandsgeschäfte mit gemischten Gefühlen. Laut des aktuellen Auslandsbarometers der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim entwickelt sich der Export robust, obwohl die Sanktionen gegen Russland immer noch für Einbußen sorgen. Die Russland/Ukraine – Krise sei neben anderen internationalen Krisen auch ein Grund dafür, dass die Stimmung getrübt ist, was weitere Auslandsgeschäfte angehe. Etwas Hoffnung gebe es nach der Einigung im Atomstreit mit Blick auf den Iran. Auch der Handel mit den USA laufe gut. Hier versprechen sich die Unternehmen einen weiteren Schub vom TTIP-Abkommen.

IHK richtet Energieeffizienz-Netzwerk ein

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim hat ein Unternehmens-Netzwerk für Energieeffizienz ins Leben gerufen. Insgesamt 16 Unternehmen machen es sich zukünftig zur Aufgabe, die Energieeffizienz in den Betrieben zu steigern. Unterstützung erhalten die Unternehmen dabei vom Bundesverband deutscher Energie-Abnehmer und der IHK. Das Netzwerk ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt.