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Paracelsus-Kliniken stellen Sanierungsprogramm vor

Die Gruppe der Paracelsus-Kliniken hat ihren Mitarbeitern in Osnabrück heute Vormittag (13.02.) ein Sanierungskonzept vorgestellt. Nach eigenen Angaben liegt das Defizit der Gruppe bei rund 25 Millionen Euro. Deutschlandweit sollen 400 Stellen abgebaut werden. Auch in Osnabrück werde Personal abgebaut. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.

Paracelsus-Kliniken wollen 400 Stellen streichen

Die Paracelsus-Kliniken wollen deutschlandweit 400 Stellen streichen. Das hat der Insolvenzverwalter der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser gestern nach einer Betriebsversammlung in Osnabrück bekanntgegeben. Auch das Paracelsus-Mutterhaus in Osnabrück soll von den Entlassungen betroffen sein. Deutschlandweit beschäftigen die Paracelsus-Kliniken rund 5200 Menschen. Der Krankenhausverbund hatte vor etwa vier Wochen Insolvenz angemeldet.

Sanierungsplan für Paracelsus-Kliniken im Februar

Die Paracelsus-Kliniken wollen im Februar einen Sanierungsplan vorlegen. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung wolle Sanierer Reinhard Wichels dann öffentlich erklären, wie er sich den zukünftigen Weg des Para-Konzerns vorstelle. Die Gläubiger der Paracelsus-Kliniken müssen diesen Sanierungsplan dann absegnen. Der Plan für die Sanierung muss spätestens im März vorliegen. Bis dahin hat die Klinik Zeit, einen Weg aus der Krise zu präsentieren.

Karmann Insolvenz kurz vor dem Abschluss

Die Gläubiger des insolventen Osnabrücker Autobauers Karmann erhalten 40 Prozent ihrer Forderungen zurück. Das hat der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mitgeteilt. Man könne die Insolvenz in diesem Jahr nochmal erheblich vorantreiben und stehe kurz vor dem Abschluss des Verfahrens. Hermann sagte weiter, er sei froh, dass die Insolvenzgläubiger eine Zahlung in erheblicher Höhe auf ihre Forderungen erwarten können. Der Osnabrücker Autobauer Karmann hatte im Jahr 2009 Insolvenz angemeldet.

Paracelsus-Kliniken melden Insolvenz an

Die Paracelsus-Kliniken melden Insolvenz an. Das teilte die Klinik am Donnerstag mit. Der Schritt sei notwendig, um den Paracelsusverbund in ganz Deutschland, dessen Hauptsitz in Osnabrück ist, nachhaltig zu sanieren. Der Betrieb laufe an allen Standorten unverändert weiter. Die Versorgung der Patienten sei gesichert, ebenso die Löhne der rund 5200 Beschäftigten. Der Sanierungsbedarf sei entstanden, nachdem einzelne Standorte erhebliche Verluste eingebracht hätten. Dadurch sei die gesamte Klinikgruppe in eine finanzielle Schieflage geraten. Mit der Insolvenz in Eigenverantwortung wollte man die Paracelsus-Kliniken sanieren und die gesamte Gruppe stärken.

Pläne zur Zukunft von Gesundheitszentrum Bad Laer noch in diesem Jahr

Die Investoren des Gesundheitszentrums in Bad Laer wollen offenbar noch in diesem Jahr erläutern, wie es mit dem Komplex weitergehen soll. Noch seien nicht alle Pläne zu einem Umbau oder neuen Mietern der Flächen in dem Zentrum klar. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Sicher sei bislang nur, dass dort zwei Arztpraxen und auch ein großer Supermarkt schließen werden. Bei einem Discounter sei noch in der Schwebe, wie es weitergeht. Die Investoren aus Berlin hatten den Komplex mit einer Verkaufsfläche von 2.600 m² nach der Insolvenz der vorherigen Eigentümer gekauft.

Zwei von drei Crusius-Apotheken übernommen

Nach der Insolvenz von drei Apotheken des Osnabrückers Lars Crusius haben zwei davon einen neuen Besitzer gefunden. Die Apotheke am Marienhospital und die Atlas-Apotheke in der Lotter Straße werden ab sofort von neuen Besitzern geführt. Die dritte Apotheke an der Parkstraße wird von Lars Crusius selbst weiterbetrieben. 92 Arbeitsplätze konnten damit gesichert werden.

Stellenabbau bei Sander.eu angekündigt

Der neue Investor der Sanders.eu GmbH mit Sitz in Bramsche hat einen offenbar größeren Stellenabbau angekündigt. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sprach Erhard Grossnigg davon, aus den bisherigen sechs Produktionsstandorten drei machen zu wollen. Ob es auch in Bramsche zu Kündigungen kommt ist unklar. Neben Bramsche hat Bettwarenhersteller noch Werke in Bad Bentheim, Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern und sowie in Österreich und zwei in der Ukraine. Grossnigg übte außerdem Kritik an der Führung in Bramsche. Das Unternehmen sei aus der Insolvenz gekommen, seitdem habe sich dort aber nichts geändert. Der Sanders-Betriebsrat in Bramsche wies die Kritik als unbegründet
zurück. Die Belegschaft habe seit 2004 auf insgesamt 3,2 Millionen Euro an eigentlich vereinbarten Leistungen verzichtet.

Gläubiger der Osnabrücker Sonntagszeitung kämpfen gegen Klagen

Bei einer Gläubigerversammlung der Osnabrücker Sonntagszeitung haben zahlreiche Inhaber von Medienbriefen der Zeitung versucht, weitere Forderungen gegen sich abzuwehren. Sie hatten vor einigen Jahren Medienbriefe vom Inhaber der Zeitung, Norbert Fuhs, gekauft, der dafür Renditen versprach. Dahinter stand ein betrügerisches Schneeballsystem, das irgendwann zusammenbrach. Fuhs wurde dafür zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der Insolvenzverwalter will jetzt unter anderem die Zinsen, die geflossen sind, von den Medienbriefinhabern zurückklagen. Die Gläubigerversammlung stellte jetzt beim Amtsgericht den Antrag den Insolvenzverwalter abzusetzen. Sollte der Antrag abgelehnt werden, will man sich mit dem Verwalter einigen, statt weitere Klagen bearbeiten zu müssen.

Westfalenbahn muss Ticketautomaten austauschen

Die Westfalenbahn muss alle ihre Fahrscheinautomaten in der Region austauschen. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, sollen alle 85 Geräte bis Ende der Woche ausgetauscht werden. Grund ist die Insolvenz des Geräteherstellers. Da der keine Ersatzteile mehr liefern kann, müssen die Automaten weichen. Erst im vergangenen Jahr hatte die Westfalenbahn die Automaten in Betrieb genommen. Zu den Kosten machte das Unternehmen keine Angaben.