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Arbeitstreffen von Burgenlandkreis und Landkreis Osnabrück

Im Zuge eines zweitägigen Arbeitstreffens haben sich die Landräte vom Landkreis Osnabrück und dem Burgenlandkreis in Sachen-Anhalt über kommunale Themen ausgetauscht. Bei einem Treffen auf dem Deutschen Landkreistag haben Götz Ulrich (Burgenlandkreis) und Michael Lübbersmann (Landkreis Osnabrück) vereinbart, zukünftig auf die Erfahrungen des jeweils anderen zurückzugreifen.  Das erste Treffen fand jetzt im Kreishaus Osnabrück statt. Hier wurde unter anderem über Migrationskonzepte und die Integration von Zugewanderten gesprochen. Ein enger Austausch zwischen den Verwaltungen könne für alle Beteiligten wichtige Impulse liefern, sagte  Lübbersmann vom Landkreis Osnabrück. Ein Gegenbesuch im Burgenlandkreis ist für September geplant.

Stadt Osnabrück stellt neues Integrationsprojekt vor

Die Stadt Osnabrück hat gestern das neue Integrationsprojekt „Gestalte deine Stadt“ vorgestellt. In einer Online-Umfrage soll herausgefunden werden, was die über 50000 Menschen von Osnabrück halten, die hier leben und einen Migrationshintergrund haben. Man wolle die Migranten in die Diskussion um die zukünftige Entwicklung von Osnabrück einbinden, sagt die Integrationsbeauftragte der Stadt Osnabrück, Seda Rass-Turgut. Die Umfrage startet Ende Januar. Teilnehmen kann man im Internet. Das Projekt wird vom Bund mit 100.000 Euro gefördert.

Neue Strategie bei Kommunaler Arbeitsvermittlung des Landkreises Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück will enger mit Unternehmen zusammenarbeiten, um Flüchtlingen schneller und besser bei der Jobsuche zu helfen. Das ist der Kernpunkt einer überarbeiteten Strategie der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit, die jetzt vorgestellt wurde. „Geflüchtete Menschen in Arbeit zu vermitteln, ist eine der großen Herausforderungen der MaßArbeit in der Zukunft“, sagte Landrat Michael Lübbersmann bei der Präsentation der Strategie. Berufliche Integration sei entscheidend dafür, ob Integration insgesamt gelinge. Dafür sollten Flüchtlinge künftig besser und individueller betreut werden.

Hochschule Osnabrück für Angebote für Geflüchtete ausgezeichnet

Die Hochschule Osnabrück gehört bei Angeboten für Geflüchtete zu den besten in Europa. Der Europäische Universitätsverband nahm die Hochschule deshalb jetzt in einen Katalog der 30 vorbildlichsten Hochschulen auf. Besonders in den Bereichen „Sprachkurse“ und „Integrationsmaßnahmen“ könne die Hochschule überzeugen, teilte Kerstin Frodl, Leiterin des Zentrums für Internationale Studierende mit. Es sei eine echte Auszeichnung, in den Katalog aufgenommen worden zu sein, so Frodl weiter. Der Katalog des Europäischen Universitätsverbandes soll anderen Hochschulen Impulse für Programme mit Geflüchteten geben.

Geflüchtete demonstrieren gegen Lebensumstände

Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Limberg-Kaserne demonstrieren am Donnerstagmittag (29.6.) auf dem Rathausvorplatz gegen ihre Lebensumstände. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft kritisieren beispielsweise die lange Wartezeit bei Asylentscheidungen, das Vorgehen der Polizei bei Abschiebungen, fehlende Deutsch- und Integrationskurse, sowie fehlende Freizeitaktivitäten. Außerdem sei die Unterkunft zu weit von der Stadt entfernt. Diese und weitere Kritikpunkte haben die Bewohner  in einem Brief zusammengefasst. Der soll im Rahmen der Demonstration Vertretern der Stadt übergeben werden.

Flüchtlinge in Limberg-Kaserne kritisieren Lebensumstände

In einem offenen Brief haben Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Limberg-Kaserne ihre Lebensumstände kritisiert. Der Brief richtet sich unter anderem an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, die Leitung der Ausländerbehörde und den Fachbereich Integration. Darin enthalten sind 13 Kernpunkte, die die Bewohner kritisieren. Beispielsweise die lange Wartezeit bei Asylentscheidungen, das Vorgehen der Polizei bei Abschiebungen, fehlende Deutsch- und Integrationskurse, sowie fehlende Freizeitaktivitäten. Außerdem sei die Unterkunft zu weit von der Stadt entfernt. Der Brief soll am Donnerstag Vertretern der Stadt übergeben werden. Dann wollen die Bewohner der Unterkunft ab 13:30 Uhr auf dem Rathausplatz mit einer Demonstration auf ihre Probleme aufmerksam machen.

300 Millionen Euro für niedersächsische KiTas

Die Kommunen in Niedersachsen bekommenden in den nächsten Jahren rund 300 Millionen Euro, um das Personal in den Kindertagesstätten aufzustocken. Wie Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Donnerstag (8.6.) mitteilte, sollen durch zusätzliche Fach- und Betreuungskräfte die Regelkräfte in den Kitas entlastet werden. Damit soll auch eine intensivere Förderung und Integration der neu zugewanderten Kinder ermöglicht werden. Laut dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Henning erhält Osnabrück für 2017 und 2018 rund 2 Millionen Euro aus dieser Förderung. Rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres stehen den Kommunen bis 2021 jährlich 60 Millionen Euro zur Verfügung.

Niedersachsen fördert Projekte mit Geflüchteten in Osnabrück

Das Land Niedersachsen fördert vier regionale Projekte mit geflüchteten Menschen. Nach Angaben des Osnabrücker Landtagsabgeordneten der Grünen Volker Bajus erhalten die Projekte insgesamt knapp 70.000 Euro. Die kommen aus dem niedersächsischen Sonderprogramm für kulturelle Integration. Unterstützt werden u.a. das Kulturprogamm der Lagerhalle Osnabrück und der Verein “Abenteuer Kunst”. Insgesamt erhalten 28 Projekte in Niedersachsen eine Förderung. Dafür gibt das Land etwa 500.000 Euro aus.

Land investiert in Berufseinstieg für Flüchtlinge

Das Land Niedersachsen investiert drei Millionen Euro in Projekte, die Flüchtlingen einen besseren Start ins Berufsleben ermöglichen. Dabei handelt es sich um sogenannte “überbetriebliche Integrationsmoderatoren”. Die helfen als Vermittler zwischen Betrieben, Organisationen und Geflüchteten. Wie der Osnabrücker Landtagsabgeordnete Frank Henning mitteilt, werden auch drei Projekte im Raum Osnabrück unterstützt. Projektträger sind das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, Berufsfortbildungswerk und die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

Waschraum für Muslime eingeweiht

Auf dem Friedhof Nahne ist vergangene Woche ein Waschraum für Muslime eingeweiht worden. Der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) hat den Waschraum eingerichtet, um muslimischen Bürgern die Beisetzung ihrer Angehörigen zu erleichtern. Im Islam ist es eine Pflicht, die Verstorbenen vor der Beisetzung zu waschen. Weil das in Osnabrück bisher schwierig war, ließen viele Muslime ihre Angehörigen im Heimatland bestatten. Wenn Integration ernst genommen werde, solle man das letzte Kapitel seines Lebens auch dort zuschlagen können, wo man gelebt hat, sagte Stadtratsmitglied Frank Henning gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.