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Landgericht Osnabrück verurteilt Exhibitionisten

Das Landgericht Osnabrück hat einen Exhibitionisten zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, sich dem Nachbarskind und zwei Frauen mehrfach nackt gezeigt zu haben. Gegen das Urteil am Amtsgericht legte der Mann Berufung ein. Im Berufungsprozess bestätigte das Landgericht Osnabrück nun das Urteil. Die Zeugenaussagen seien glaubwürdig und das Strafmaß angemessen.

Ermittlungen gegen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte übernommen. Das hat das Landgericht in dieser Woche (14.02.) bekanntgegeben.  Der Mann soll als Mitglied der Waffen-SS im Jahr 1941 am Massenmord von knapp 34.000 Juden in der Ukraine beteiligt gewesen zu sein. Bereits im Herbst 2017 habe man beantragt, dass das Verfahren in Celle weitergeführt wird, da an der Stelle solche Fälle zentral bearbeitet werden, sagte ein Sprecher des Osnabrücker Landgerichts.  Am vergangenen Mittwoch wurde die Übergabe des Verfahrens dann offiziell bestätigt.

Heiratsschwindler muss ins Gefängnis

Das Osnabrücker Landgericht hat einen Heiratsschwindler zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Der 50-Jährige Angeklagte soll in sechs Fällen gegenüber Frauen eine Lebenspartnerschaft vorgetäuscht haben. Dabei soll er die Opfer um mehrere tausend Euro betrogen haben. Im Berufungsprozess bestätigte das Osnabrücker  Landgericht gestern das Amtsgericht Bersenbrück in seinem Urteil.

Landgericht verurteilt Serienbrandstifter

Das Landgericht Osnabrück hat gestern (12.02.) einen Serienbrandstifter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Jahr in Osnabrück Brände in einem Supermarkt,  in einem Anbau eines Hauses und in einem Mehrfamilienhaus  gelegt. Anschließend rief der 22-jährige Täter jedes Mal selbst bei der Feuerwehr an und meldete die Brände. Als Grund für das hohe Strafmaß nannte das Landgericht, dass sich die Taten allmählich gesteigert haben. Besonders bei der letzten Tat, dem Brand in dem Mehrfamilienhaus, habe es sich um eine gefährliche Art der Brandstiftung gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anklage wegen Betrügereien mit Aufladecodes für Mobiltelefone

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage wegen Betrugs gegen zwei  25Jährige erhoben. In 112 Fällen sollen die Angeklagten durch ihre Betrugsmasche an Aktivierungscodes für Mobiltelefone im Wert von 50.000 Euro herangekommen sein. Sie haben sich am Telefon als Mitarbeiter von Mobilfunkfirmen ausgegeben. Unter dem Vorwand, dass die Codes ungültig seien, haben sie die Mitarbeiter der Ausgabestellen dazu gebracht, die Codes durchzugeben. Wann das Verfahren eröffnet wird, muss nun das Osnabrücker Landgericht entscheiden.

Mann, der Baby geschüttelt haben soll, muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis

Der Mann aus Melle, der seine kleine Tochter durch Schütteln schwer verletzt haben soll, muss ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den 26-Jährigen gestern (30.01.) wegen schwerer Körperverletzung zu neuneinhalb Jahren Haft. Die Richter sahen es als erwiesen dann, dass der Mann seine damals vier Monate alte Tochter 2014 heftig geschüttelt haben muss. Das Mädchen habe dadurch schwere Hirnschäden erlitten. Der Angeklagte hatte im Prozess seine Unschuld beteuert.

Landgericht Osnabrück verurteilt Serieneinbrecher zu mehrjährigen Haftstrafen

Das Landgericht Osnabrück hat zwei Männer wegen einer Serie von Einbrüchen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Angeklagten hatten im Prozess gestanden, für insgesamt zwölf Einbrüche u.a. im Landkreis Osnabrück verantwortlich zu sein. Bei den Taten entstand ein Schaden von knapp 130.000 Euro. Dafür muss einer der Männer jetzt für knapp Jahre in Haft, der andere für knapp drei Jahre. Mit dem Strafmaß folgte das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Prozessauftakt nach Überfall auf Geschäft in Bramsche

Das Landgericht Osnabrück verhandelt ab heute einen Überfall auf ein Lebensmittelgeschäft in Bramsche. Angeklagt sind zwei Männer und eine Frau, sie sollen im vergangenen Juli die Kasse aus dem Geschäft gestohlen haben. Die beiden Männer sollen dabei die Angestellten mit Messern und einer Spielzeugpistole bedroht haben. Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt.

Quakenbrücker FDP-Politikerin geht gegen Wahlbetrug-Urteil in Berufung

Die FDP-Politikerin aus Quakenbrück, die wegen Wahlbetrugs  verurteilt worden ist, geht in Berufung. Sie soll bei der Kommunalwahl 2016 in mehreren Fällen Briefwahlunterlagen gefälscht haben. Das Amtsgericht Bersenbrück hatte sie deswegen vergangene Woche zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss sie alle ihre politischen Ämter aufgeben. Dagegen wehrt sich die Politikerin jetzt. Sie hatte im Prozess auf unschuldig plädiert. Der Fall geht jetzt an das Landgericht Osnabrück. Das prüft die Akten und setzt dann Verhandlungstage an.

Mehrjährige Haftstrafen für Drogenhändler aus Bramsche und Delmenhorst

Das Landgericht Osnabrück hat vier Männer wegen Drogenhandels zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Männer aus Bramsche und Delmenhorst hatten gestanden, im vergangenen Jahr mehrere Kilogramm Marihuana verkauft zu haben. Einer der Angeklagten saß zur Tatzeit bereits wegen Drogenhandels in Haft, er hat die Geschäfte aus dem Gefängnis heraus organisiert. Die Männer erhielten Haftstrafen zwischen drei und fünf Jahren.