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Prozess gegen Drogenbande in Osnabrück

Am Landgericht Osnabrück startet am Dienstag ein Prozess gegen fünf Männer wegen Drogenhandels in größerem Stil. Die sollen sich zusammen getan haben, um spätestens seit vergangenem Herbst Drogen aus den Niederlanden in Deutschland zu verkaufen. Meistens ging es dabei um Marihuana – mehr als 20 Kilo davon sollen allein im ersten Vierteljahr 2015 geschmuggelt worden sein. Hauptangeklagt sind zwei Männer, die das Ganze organisiert haben sollen. Die drei anderen waren offenbar dafür da, um Drogen zu lagern und Bargeld zu verwalten. Bislang soll es insgesamt vierzehn Prozesstermine geben

Über 80 Schadensersatzklagen gegen Millionenbetrüger

In einem Prozess wegen gewerbsmäßigen Betrugs mit Solarpark-Beteiligungen haben die Geschädigten insgesamt über 80 Schadensersatzanträge gestellt. In vielen Anträgen geht es um Ersatzforderungen von 80.000€. Insgesamt sollen die vier Angeklagten private Investoren um 13 Millionen Euro betrogen haben. Mit einem Schneeballsystem sollen sie Anteile an Solarparks verkauft und Vergütungen versprochen haben, die nicht zu erzielen waren. Das System brach letztlich zusammen und die beteiligten Firmen mussten Insolvenz anmelden. Der Prozess läuft bereits seit anderthalb Jahren am Osnabrücker Landgericht, bisher sind in 77 Verhandlungen über 230 Zeugen befragt worden.

Prozess wegen Bandendiebstahl in Osnabrück

Am Landgericht Osnabrück beginnt heute ein Prozess gegen vier Männer, die wegen Bandesdiebstahls angeklagt sind. Die Männer sollen für insgesamt zehn Einbrüche innerhalb eines halben Jahres verantwortlich sein. Dabei haben sie hauptsächlich Bargeld erbeutet, unter anderem in drei Supermärkten in Ostfriesland. Bei einem Firmeneinbruch klauten die Angeklagten laut Anklage Arbeitsgeräte im Wert bei von fast 40.000 Euro – außerdem knackten sie in der Firma einen Tresor und nahmen mehr als 3.500 Euro mit. Für den Prozess sind insgesamt sieben Verhandlungstage angesetzt – der nächste Termin ist am Donnerstag (8.10.).

Betäubt und ausgeraubt – Frau aus Neuenhaus vor Gericht

Das Landgericht Osnabrück verhandelt den Fall einer Frau aus Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim, die wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt ist. Die Frau soll vor anderthalb Jahren geplant haben, einen Mann aus Nordhorn auszurauben. Als sie ihn in seiner Wohnung besuchte,setzte sie ihren Plan offenbar auch auch um – laut Anklage habe sie dem Mann Schlafmittel in ein Getränk gemischt und ihn danach ausgeraubt. Zur Beute zählten Geld, Schmuck, eine Scheckkarte und Smartphones. Neben mehreren Zeugen wird auch ein Sachverständiger vor Gericht aussagen.

Eingang Landgericht © osradio

Wohl keine Haftstrafe für Osnabrücker Arzt

Seit Dienstag (08.09.) läuft vor dem Osnabrücker Landgericht ein Strafprozeß gegen einen Arzt aus Osnabrück. Der Mediziner hatte gleich zu Beginn der Verhandlung zugegeben, dass er jahrelang massenhaft Kinderpornografie gesammelt hat, außerdem habe er Dutzende Patientinnen unsittlich angefasst und heimlich im Intimbereich gefilmt. An den ersten beiden Verhandlungstagen hat das Gericht die Öffentlichkeit weitgehend ausgeschlossen, weil die Intimsphäre der Beteiligten direkt berührt war. Gestern (10.09.) hielten Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers. osradio 104,8 war für Sie dabei und Sie können in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm hören, was den angeklagten Mediziner an Strafe erwartet:

Zehneinhalb Jahr Haft für versuchten Totschlag

Das Osnabrücker Landgericht am Freitag das Urteil um einen versuchten Totschlag in Nordhorn gesprochen. Der Angeklagten muss für  zehneinhalb Jahre ins Gefängnis. Es wäre sogar noch eine härtere Strafe möglich gewesen, so Landgerichtssprecher Michael Hune

Dem Angeklagten war vorgeworfen worden dem Kurierfahrer einer Apotheke lebensgefährliche Kopfverletzungen zugefügt zu haben, um an sein Fahrzeug zu kommen. Unter anderem erlitt das Opfer ein offenes Schädelhirntrauma. Der Angeklagte war am Tag vor der Tat wegen eine Drogendelikts festgenommen wurden und anschließend geflüchtet.

Staatsanwaltschaft fordert zehneinhalb Jahre für versuchten Totschlag

Am Osnabrücker Landgericht ist am Montag der Prozess um einen versuchten Totschlag in Nordhorn mit den Plädoyers fortgesetzt worden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, dem Kurierfahrer einer Apotheke lebensgefährliche Kopfverletzungen zugefügt zu haben, um an sein Fahrzeug zu kommen. Unter anderem erlitt das Opfer ein offenes Schädelhirntrauma. Die Staatsanwaltschaft fordert nun eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren und 6 Monaten. Die Verteidigung will eine mildere Strafe von 8 Jahren. Am kommenden Freitag will das Gericht ein Urteil fällen.

Eingang Landgericht © osradio

Osnabrücker wegen versuchten Mordes vor Gericht

Gestern (06.07.2015) wurde am Landgericht Osnabrück die Verhandlung gegen einen 47jährigen Osnabrücker wegen versuchten Mordes und gewerbsmäßigen Betrugs eröffnet. Bei den Betrügereien soll der Angeklagte im Internet Waren verkauft haben, die er gar nicht besaß. Beim Streit mit seinem Nachbarn um die Rückzahlung seiner Schulen, soll er dann versucht haben, denn Mann zu ermorden. Hören Sie in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm wie der erste Prozesstag am Landgericht Osnabrück ablief: