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Verhandlung wegen Totschlags am Landgericht Osnabrück

Am Landgericht Osnabrück beginnt heute eine Verhandlung wegen Totschlags. Laut dem Gericht sind zwei Männer und eine Frau im Alter von 30 bis 49 Jahren angeklagt. Sie sollen sich am Ufer der Vechte mit einem Mann gestritten haben. Im Verlauf des Streits ist der Mann in den Fluss gefallen. Obwohl klar gewesen sein soll, dass er nicht gut schwimmen kann, haben sich die Angeklagten nicht weiter darum gekümmert und sind einfach weggegangen. Er soll dann später ertrunken sein.

Vater von misshandeltem Kind bestreitet die Tat

Im Prozess um ein misshandeltes Baby hat der Vater die Tat bestritten. Am ersten Prozesstag am Landgericht Osnabrück sagte er, die Anklageschrift stimme nicht. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2014 seine 1-Jährige Tochter geschüttelt zu haben. Das Mädchen soll dadurch schwerste Hirnschäden erlitten haben. Auch die Mutter des Kindes wurde am ersten Prozesstag befragt. Ihr Freund habe sie angerufen, weil mit dem Kind etwas nicht gestimmt habe. Sie sei dann nachhause gekommen und habe den Notruf gewählt.

Klage wegen Wahlfälschung in Quakenbrück zugelassen

Mehrere Personen aus Quakenbrück werden wegen Wahlfälschung angeklagt. Das Landgericht Osnabrück hat ein entsprechendes Verfahren zugelassen. Hintergrund sind die niedersächsischen Kommunalwahlen in Quakenbrück aus 2016. Die Angeklagten sollen die Briefwahl manipuliert haben, um ein besseres Ergebnis für die Partei „Die Linke“ zu erreichen. Neben Wahlfälschung wird ihnen auch Urkundenfälschung und Verleitung zur Abgabe einer falschen Eidesaussage vorgeworfen. Die Verhandlung beginnt voraussichtlich im März.

Prozessauftakt – Vater soll Kind geschüttelt haben

Ein Vater aus Melle muss sich ab heute vor dem Landgericht Osnabrück wegen schwerer Körperverletzung verantworten. Laut dem Gericht habe der Mann mindestens einmal und ohne Grund seine 1-Jährige Tochter geschüttelt. Als die Mutter zurückkam, fand sie das Kind nicht ansprechbar und unterkühlt vor. Das Mädchen soll dadurch schwerste Hirnschäden erlitten haben. Der Prozess gegen den Vater wird heute nicht abgeschlossen, sondern geht noch bis Ende Januar.

Mann nach Autojagd zu Bewährungsstrafe verurteilt

Ein Mann aus Alfhausen wurde nach einer Autojagd auf einen Saunaclubbetreiber zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das hat das Landgericht Osnabrück entschieden. Ausgangspunkt für die Tat war ein Beziehungsstreit des Angeklagten mit seiner Freundin. Die Freundin, die in dem Saunaclub arbeitete, holte ihren Chef zur Hilfe. Es folgte eine Auseinandersetzung. Weil sich der Angeklagte massiv gekränkt gefühlt habe, sei er mit seinem Auto auf den Geschädigten zugefahren. Eine Tötungsabsicht habe laut dem Gericht aber nicht vorgelegen. Dafür sei die Geschwindigkeit zu gering gewesen.

Kontoauszüge gefälscht: Osnabrücker muss in Haft

Wegen Urkundenfälschung und Betrugs hat das Landgericht Osnabrück einen Mann zu gut zwei Jahren Haft verurteilt. Der Osnabrücker hatte als Finanzdienstleister sich selbst und zwei weiteren Männern Kredite verschafft, indem er Kontoauszüge fälschte. Dadurch hatten die drei Männer mehrere Hunderttausend Euro erhalten. Insgesamt zehn Anklagepunkte hatten gegen den Hauptangeklagten vorgelegen. Ins Gefängnis muss er jetzt für zwei Jahre. Die beiden anderen Männer wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Angeklagte nach versuchtem Mord wohl schuldunfähig

Im Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine Frau aus Dissen bezweifelt die Staatsanwaltschaft die Schuldfähigkeit der Angeklagten. Die 42-Jährige hatte versucht ihren Mann umzubringen, indem sie ihn mit Spanngurten ans Bett gefesselt und mit Gesteinsbrocken beworfen hatte. Ein Gutachter stufte die Angeklagte wegen einer psychischen Störung als schuldunfähig ein. Dieser Ansicht schloss sich auch die Staatsanwaltschaft an und forderte in ihrem Plädoyer, dass die Frau in einer Psychiatrie untergebracht wird. Kommende Woche will das Landgericht Osnabrück das Urteil verkünden.

Das Landgericht Osnabrück hat einen Mann wegen des Besitzes von Kinderpornos zu zwei Jahren Haft verurteilt. Bei dem 23-Jährige aus dem nördlichen Emsland hatte die Polizei mehrere Bilder und Videos gefunden. Einige davon soll er auch an andere weitergegeben haben. Das Amtsgericht Papenburg hatte den Mann im Juni zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Verteidgung und Anklage waren dagegen in Berufung gegangen. Das Landgericht verhing jetzt ein härteres Urteil, weil es den Mann für stark rückfallgefährdet hielt.

Prozess um Mord in Bramsche hat begonnen

Am Landgericht Osnabrück hat gestern (6.12.) ein Prozess wegen Mordes und Brandstiftung begonnen. Angeklagt ist ein 23-jähriger Mann aus Bramsche. Der soll im Juni seine Ex-Freundin in seiner Wohnung mit einer Axt getötet haben. Anschließend soll er Feuer gelegt haben, um die Leiche zu verbrennen. Er selbst war aus dem Fenster der brennenden Wohnung gesprungen und hatte sich schwer verletzt. Am ersten Prozesstag kam es nur zur Verlesung der Anklageschrift. Die Verhandlung wird kommende Woche (13.12.) fortgesetzt.

Fünf Männer wegen Einbruchsserie zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Wegen Einbruchs in mehreren Fällen sind fünf Männer vom Landgericht Osnabrück zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Männer sollen zwischen November vergangenen Jahres und März diesen Jahres an insgesamt über 40 Einbrüchen in verschiedenen Bundesländern beteiligt gewesen sein. Dabei erbeuteten sie Geld und Schmuck im Wert von rund 175.000 Euro. In der Region Osnabrück waren sie u.a. in Wallenhorst und Bohmte unterwegs. Vor Gericht hatten die Männer die Taten gestanden, das verurteilte sie zu Haftstrafen zwischen zwei und vier Jahren. Die Fälle aufgeklärt hatte die Zentrale Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchsdiebstahl der Polizeidirektion Osnabrück, auch Beamte von Europol waren daran beteiligt.