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Prozess wegen versuchten Mordes

Am Landgericht Osnabrück beginnt am Mittwoch ein Prozess wegen versuchten Mordes. Angeklagt ist eine Frau aus Dissen, die im Sommer versucht haben soll, ihren Mann umzubringen. Als er schlief, soll sie ihn mit Spanngurten am Bett festgebunden haben, um dann mit Gesteinsbrocken auf ihn einzuwerfen. Gurte und Steine hatte sie offenbar unter dem Bett versteckt. Der Mann konnte sich befreien. Er erlitt Platzwunden an Kopf und Händen und Blutergüsse am Kopf. Außerdem brach er sich eine Hand. Die Angeklagte wurde nach der Tat in einem Landeskrankenhaus untergebracht. Sie soll bei der Tat an einer akuten psychotischen Episode gelitten haben.

Osnabrücker Kliniken streiten wegen Patienten

Die Paracelsus-Klinik Osnabrück wirft dem Klinikum Osnabrück Vertragsbruch vor und will deswegen vor dem Landgericht Osnabrück klagen. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung nehme das Klinikum der Paracelsusklinik Patienten weg, die per Vertrag in der Paracelsusklinik behandelt werden müssten. Es handelt sich um Patienten der Neurochirurgie. 2014 war zwischen drei Osnabrücker Krankenhäusern vertraglich geregelt worden, wo diese behandelt werden sollen – nämlich in der Paracelsusklinik. Nur bei Notfällen gebe es Ausnahmen. Daran habe sich das Städtische Klinikum Osnabrück nicht gehalten.

Weitere Anklagen wegen möglichen Wahlbetrugs in Quakenbrück

Im Zuge der Ermittlungen wegen möglichen Wahlbetrugs bei der Kommunalwahl 2016 in Quakenbrück gibt es offenbar weitere Anklagen. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Osnabrück in fünf Fällen Anklage erhoben hat, darunter gegen Politiker der Partei Die Linke. Die Linke hatte bei der Kommunalwahl im September 2016 überraschend viele Stimmen per Briefwahl bekommen. Bisherige Ermittlungen haben gezeigt, dass es dabei Unregelmäßigkeiten gab.Die Briefwahl war deswegen wiederholt worden. Ein Prozeß wegen des Verdachts auf Wahlmanipulation gegen eine FDP-Politikerin beginnt am 4.Dezember vor dem Amtsgericht Bersenbrück. Die neuen Anklagen sollen vor dem Landgericht Osnabrück verhandelt werden.

Prozessauftakt

Vor dem Landgericht Osnabrück beginnt heute ein Prozess gegen einen Mann aus Wallenhorst. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen versuchten Mord vor. Anfang Juni soll er einem anderen Mann plötzlich mehrere Male mit einem Messer in den Brustbereich gestochen haben. Das Opfer musste daraufhin notoperiert werden. Für den Prozess sind fünf Termine angesetzt.

“Doktormacher” gefasst

Zielfahnder haben in Berlin einen Mann gefasst, den das Landgericht Osnabrück wegen Steuerhinterziehung verurteilt hat. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, dass er von den Fahndern seit längerem beobachtet wurde. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück habe die Verhaftung bestätigt. Der Mann ist als sogenannter Doktormacher bekannt. Jahrelang verkaufte er u.a. falsche Doktortitel. Das Geld, dass er damit einnahm, versteuerte er nicht. Deswegen wurde er am Landgericht verurteilt. Weil er seine Haftstrafe im November 2016 nicht antrat, erging Haftbefehl.

Geldfälscher verurteilt

Wegen Geldfälschung müssen zwei 24-jährige aus Lingen für mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten sich in zwei Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs schuldig gemacht haben. Seit August 2015 haben die beiden zusammen mit einem unbekannten dritten Täter über 7.700 gefälschte 50€ Scheine produziert. Den Großteil haben sie dann über das Internet verkauft. Einer der beiden Angeklagten wurde außerdem wegen des Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt. Er betrieb eine Marihuana-Plantage mit über 170 Pflanzen. Er muss für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Sein Komplize für vier Jahre und drei Monate.

Mann beißt Polizisten und muss ins Gefängnis

Das Landgericht Osnabrück hat einen Mann aus Bielefeld zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, der Polizisten gebissen hat. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, muss der 27- Jährige neun Monate ins Gefängnis. Er hatte  vor zwei Jahren auf dem Polizeikommissariat in Melle zwei Beamte gebissen, als sie ihn nach einer Schlägerei in eine Zelle bringen wollten. Da der Mann schon mehrfach vorbestraft war, brachte ihn das Beißen von Beamten ins Gefängnis.

Prozess gegen Schmuckräuber beginnt

Am Landgericht Osnabrück hat heute ein Prozess wegen schweren Raubes begonnen. Angeklagt ist ein 29-Jähriger, der in Verdacht steht,  zusammen mit einem weiteren Mann im Juli 2015 ein Juweliergeschäft in der Osnabrücker Innenstadt überfallen zu haben. Die mutmaßlichen Täter sollen zunächst die Verkäuferinnen des Geschäfts mit Reizgas attackiert haben, dann sollen sie mit einer Axt mehrere Vitrinen aufgebrochen haben. Dabei erbeuteten die Männer Schmuck im Wert von gut 40.000 Euro. Der zweite Täter ist noch unbekannt.

Prozess um Pferd vom Hof Kasselmann wird fortgesetzt

Knapp Zwei Jahre nach dem ersten Verhandlungstag wird heute am Landgericht Osnabrück ein Prozess um ein Pferd vom Hagener Hof Kasselmann fortgesetzt. Eine Frau wirft dem Hof vor, ihr 2013 das Pferd verkauft zu haben, obwohl es damals schon krank und für Turniere ungeeignet war. Sie fordert deshalb den Kaufpreis von 750.000 Euro zurück. Kasselmann bestreitet das.  Ein Gutachten der Tierärztlichen Hochschule Hannover sollte den Sachverhalt klären. Das verzögerte sich allerdings immer weiter. Jetzt liegt das 30-seitige Gutachten vor. Die Sachverständige soll darüber im Prozess heute aussagen.

Urteil im Prozess um Mord am Prießnitzhof verkündet

Der Angeklagte im Prozess um den Mord am Osnabrücker Prießnitzhof muss in die Psychiatrie. Das Landgericht Osnabrück sprach den 30-Jährigen frei, weil er nicht schuldfähig ist. Allerdings ordnete das Gericht eine Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Anstalt an. Er leide zwar an einer schweren psychischen Störung und sei deshalb nicht für seine Taten verantwortlich, stelle aber eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Damit folgte das Gericht den Plädoyers von Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte im vergangenen Oktober einen Mann mit einem Messer getötet und einen weiteren schwer verletzt.