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Bildungsausschuss lehnt Antrag zur Comeniusschule ab

Der Ausschuss für Bildung des Landkreises Osnabrück hat gestern (5.12.) einen Antrag der Grünen zur Zukunft der Comeniusschule in Georgsmarienhütte abgelehnt. Der Antrag hatte vorgesehen, ein Konzept für den Erhalt des Förderzentrums zu entwickeln.  Die Gegner des Antrags begründeten ihre Ablehnung mit dem Bestandsschutz für Förderschulen. Außerdem will der Landkreis im kommenden Februar ein gemeinsames Konzept für alle Förderschulen vorlegen.

Friedhöfe kosten Stadt Osnabrück immer mehr Geld

Der Unterhalt ihrer Friedhöfe kostet die Stadt Osnabrück immer mehr Geld. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, ist das Minus, dass dabei entstanden ist, in den zurückliegenden drei Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen. Demnach sei es in diesem Jahr auf 1,1 Millionen Euro angewachsen. Grund dafür sei vor allem, dass es immer mehr Urnenbestattungen gibt, die deutlich günstiger sind als Erdbestattungen. Außerdem würden viele auf Friedhöfe im Landkreis ausweichen, weil dort die Gebühren niedriger sind. Um das Defizit ihrer Friedhöfe auszugleichen, greift die Stadt Osnabrück auf ihren Haushalt zurück. Höhere Gebühren will die Stadtverwaltung nicht erheben.

Im September erneut weniger arbeitslose in der Region

Im September waren erneut weniger Menschen in der Region arbeitslos als im Monat zuvor. Wie die Agentur für Arbeit in Osnabrück mitteilt, sind insgesamt 13.419 Menschen ohne Job – etwa 330 weniger als im August und
etwa 1.000 weniger als im September 2016. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen teilt sich ungefähr gleich auf Stadt und Landkreis Osnabrück auf. Die Quote ist jedoch in der Stadt mit 7,5% deutlich höher als im Landkreis mit 3,2%. Die Arbeitslosenquote für die gesamte Region liegt bei 4,6%.

Landkreis will Krankenwohnung in Ankum einrichten

Der Landkreis Osnabrück will in Kooperation mit der Caritas-Beratungsstelle Bersenbrück eine Krankenwohnung in Ankum einrichten. Die Wohnung ist für Wohnungslose, die krank sind und unter besonderen sozialen Schwierigkeiten leiden. Laut Kreisrat Matthias Selle beteiligt sich der Landkreis mit rund 68.000 Euro an dem Projekt. Die Wohnung wird zunächst für drei Jahre – bis Ende August 2020 – Anlaufstelle für Wohnungslose im nördlichen Landkreis sein.

Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit

Das Hauptzollamt, der Landkreis und die Stadt Osnabrück wollen im Kampf gegen Schwarzarbeit enger zusammenarbeiten. Dafür haben die drei Institutionen in der vergangenen Woche ein Aktionsbündnis vereinbart. Der Kampf gegen Schwarzarbeit ist besonders schwer, weil sie nicht greifbar ist, sagt Thomas Möller vom Hauptzollamt Osnabrück

Mit der Zusammenarbeit verpflichten sich Stadt und Landkreis unter anderem dem Zollamt zu melden, wenn sie Hochbauaufträge von 100.000€ oder mehr vergeben. Außerdem soll die Bevölkerung mit gemeinsamen Veranstaltungen noch mehr für das Thema sensibilisiert werden.

Auch Motorradfahrer nach Unfall an Bahnübergang gestorben

Die Zahl der Opfer nach Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück vom Wochenende ist auf drei gestiegen. Auch der Motorradfahrer, der in Badbergen mit einem Zug zusammengestoßen war, ist gestorben. Der Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Am Montag hieß es noch, er sei nicht lebensgefährlich verletzt. Der Mann hatte mit seinem Motorrad eine Bankschranke durchbrochen – offenbar, weil er von der Sonne geblendet war. Auch in Dissen und Rieste hatte es Zusammenstöße mit Zügen gegeben. Dabei starben ein Rollerfahrer und ein Autofahrer. Die Beifahrerin des Autofahrers wurde lebensgefährlich verletzt.

Pelkebach in Bramsche mit krebserregenden Stoffen belastet

Im Pelkebach in Bramsche-Engter sind sogenannte Polzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen worden. Wie der Landkreis Osnabrück mitteilt, hat ein Gutachterbüro dieses Zwischenergebnis für Messungen im
Sediment des Bachs zwischen dem Mittellandkanal und dem Einlauf in den Nonnenbach vorgestellt. PAK gelten als krebserregend. Das Grund- und Trinkwasser sei von den Verunreinigungen bisher nicht betroffen und könne bedenkenlos
getrunken werden. Als Verursacher gilt ein Bauunternehmen aus Bramsche. Das Unternehmen hat wegen eine fehlenden wasserrechtlichen Genehmigung keinen Abfluss für Regenwasser vom Betriebsgelände. PAK könnten so aus Baustoffen
rausgewaschen worden und in den Bach gelangt sein.

Fahrsicherheitstraining für Fahranfänger

Der Landkreis Osnabrück bietet ab Ende des Monats wieder ein Fahrsicherheitstraining für junge Autofahrer an. Fahranfänger im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sollen Hilfestellungen beim alltäglichen Fahrverhalten kriegen, sagt Landkreissprecher Henning Müller-Detert.

Das erste Fahrsicherheitstraining ist am 26. August in Melle. Bis Ende des Jahres gibt es insgesamt noch acht weitere Termine.

Stadt Osnabrück mit den meisten Blitzeinschlägen in Niedersachsen

In der Stadt Osnabrück hat es im vergangenen Jahr mit Abstand die meisten Blitzeinschläge in Niedersachsen gegeben. Der Blitzinformationsdienst von Siemens zählte insgesamt 297 sogenannte Erdblitze. Das entspricht 2,48 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer, auf Platz zwei folgt die Stadt Wolfsburg mit gerade mal 1,63 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. Der Landkreis Osnabrück folgt direkt auf Platz drei mit 1,61 Einschläge pro Quadratkilometer. Bereits 2015 war die Stadt Osnabrück die blitzreichste Stadt Niedersachsens – damals mit 4,07 Blitzen pro Quadratkilometer. Die Region mit den bundesweit meisten Blitzeinschlägen 2016 war der Landkreis Wesel in Nordrhein-Westfalen.

Erneut weniger Arbeitslose in der Region

Im Juni waren erneut weniger Menschen in der Region arbeitslos. Wie die Agentur für Arbeit mitteilt, waren insgesamt 13.512 Menschen ohne Job. Das waren 170 weniger als im Mai und über 630 weniger als im Juni 2016. Agentur-Chefin Christiane Fern führt die gute Entwicklung der letzten Monate auf die zurückgehende Zahl der Flüchtlinge und die gute Wirtschaftslage zurück. Im Landkreis Osnabrück ist die Arbeitslosenquote weiterhin deutlich niedriger als in der Stadt. Im Landkreis liegt sie bei 3,3% – in der Stadt bei 7,4%. Das ergibt insgesamt eine Quote von 4,6% für die gesamte Region.