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Ärzteversorgung in der Region insgesamt gut

Die Region ist schneidet bei der Ärzteversorgung insgesamt gut ab. Das geht aus aktuellen Zahlen der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hervor. Demnach liegt der Versorgungsgrad für Haus- und Fachärzte durchgehend über 110 Prozent. Damit sind keine weiteren Niederlassungen mehr möglich. Der Versorgungsgrad errechnet sich über die Einwohnerzahl und der Anzahl der Ärzte einer Fachgruppe. Für den Landkreis liegt ebenfalls eine Überversorgung bei den Fachärzten vor. Anders sieht es bei den Hausärzten aus. Dort liegt zum Beispiel in Melle der Versorgungsgrad bei gerade Mal rund 90%. Hier sind laut der kassenärztlichen Vereinigung noch bis zu sechs Niederlassungen möglich. Auch in Bramsche könnten sich noch Hausärzte ansiedeln. Den höchsten Versorgungsgrad sowohl in der Stadt als auch im Landkreis gibt es an Psychotherapeuten.

Immobilien in der Stadt Osnabrück drohen an Wert zu verlieren

Immobilien in der Stadt Osnabrück drohen in den nächsten Jahren an Wert zu verlieren. Das ist ein Ergebnis des Wohnatlas 2017 des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts. Demnach erwarten die Experten für Immobilien in der Stadt bis 2030 einen Wertverlust von jährlich 0,5%. Im Landkreis Osnabrück hingegen sollen die Werte demnach bis 2030 um jährlich 0,5% steigen. Im Durchschnitt müssen Menschen in der Stadt etwas mehr als acht durchschnittliche Jahreseinkommen von 21.200€ für 100 qm Wohneigentum investieren. Im Landkreis sind es rund sieben durchschnittliche Jahreseinkommen von 20.900€.

Landkreis saniert Fachbereich an IGS Melle

Der Landkreis Osnabrück modernisiert den Fachbereich Naturwissenschaften an der integrierten Gesamtschule Melle. Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres soll es in dem Fachbereich hellere Räume, neue Stühle und Tische und die notwendige Energieversorgung an den Arbeitsplätzen geben. Der Landkreis lege viel Wert darauf, dass die Schulen in seiner Trägerschaft gut ausgestattet sein, das sei eine Voraussetzung für optimales Lernen, so der erste Kreisrat Stefan Muhle. Die Modernisierungsarbeiten kosten rund eine Millionen Euro.

Landkreis muss in Ausbau der Gymnasien investieren

Der Landkreis Osnabrück muss in den Ausbau von fünf seiner sieben Gymnasien investieren. Hintergrund ist die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren. Um die prognostizierten Schülerzahlen unterbringen zu können, bekommen die Gymnasien in Quakenbrück, Bad Essen, Bersenbrück, Bramsche und Oesede zwischen vier und zehn neue Klassenräume. Die genauen Kosten für die Ausbauten sind noch nicht beziffert. Der erste Kreisrat Stefan Muhle sprach im Finanzausschuss des Kreistages aber von Investitionen von über 10 Millionen Euro. Die Ausbauarbeiten an den Schulen sollen zum Schuljahr 2020/21 fertiggestellt sein.

Fußballkreis Stadt Osnabrück will mit Landkreis fusionieren

Der Kreistag des Fußballkreises Osnabrück-Stadt hat einstimmig beschlossen, die Fusionsgespräche mit dem Fußballkreis Osnabrück Land fortzuführen. Frank Schmidt, Vorsitzender des Fußballkreises Stadt, zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung. Eine Zusammenführung beider Verbände sei nötig, um den Spielbetrieb vor allem in den unteren Spielklassen aufrecht zu erhalten – besonders dort würden die Mannschaftszahlen immer weiter zurückgehen. Auch über eine Neustrukturierung der Hallenstadtmeisterschaft stimmte der Kreistag einstimmig ab. In Zukunft werden sich vier Vereine die Organisation des Addi-Vetter-Cups teilen.

Diskussionsrunde zum demographischen Wandel

Im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück haben rund 100 Menschen über den demografischen Wandel im Landkreis Osnabrück diskutiert. Konkret ging es um die steigende Überalterung der Bevölkerung. Dazu kamen u.a. Mitarbeiter von Wohlfahrtsverbänden, Seniorenvertretungen und regionalen Vereinen im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück zusammen. Diskutiert wurden die Folgen und Probleme des demografischen Wandels und wie sie gelöst werden können. Die Ergebnisse der Diskussion werden nun vom Landkreis aufgearbeitet. Schätzungen zufolge soll bis zum Jahr 2027 die Zahl der über 65-Jährigen im Landkreis auf fast 90.000 steigen.

Landkreis will Ärztemangel mit Weiterbildungen bekämpfen

Der Landkreis Osnabrück will mit einer Förderung von Weiterbildungsangeboten dem Ärztemangel entgegenwirken. Davon soll medizinisches Fachpersonal profitieren. Teilnehmer der Weiterbildungen können sich zu Versorgungsassistenten oder nicht-ärztlichen Praxisassistenten weiterbilden lassen. Sie können dann bei Hausbesuchen Routineaufgaben übernehmen wie Blutdruck messen oder Verbände wechseln. Damit sollen die Hausärzte entlastet werden. Der Landkreis fördert die beiden Weiterbildungsangebote mit je 1.000€. Die Förderung sei ein Baustein um die medizinische Versorgung auf dem Land auch in Zukunft sicherzustellen, sagte der Erste Kreisrat Stefan Muhle gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Landkreis hebt Stallpflicht auf

Der Landkreis Osnabrück hat die Stallpflicht für Geflügel aufgehoben. Nach Angaben des Landkreises seien die Fälle von Geflügelpest in Niedersachsen und bundesweit rückläufig und konzentriere sich auf wenige Regionen. Da auch im Landkreis längere Zeit keine Fälle von Geflügelpest aufgetreten sind, sei es vertretbar die Stallpflicht aufzuheben. Der Veterinärdienst empfiehlt jedoch weiter die Ausläufe der Tier gegen das Eindringen von Wildvögeln abzusichern.

Landkreis will medizinische Versorgung sichern

Der Landkreis Osnabrück will mit einer neuen Förderrichtlinie die medizinische Versorgung im Kreis sichern. Ärzte und Arztpraxen im Landkreis können sich jährlich um Förderungen von insgesamt 100.000€ bewerben und damit ihre Nachfolge sichern oder Praktika angehender Ärzte finanzieren. Noch sei die Lage der hausärztlichen Versorgung im Landkreis nicht angespannt, dennoch muss bereits vorgesorgt werden, sagt Henning Müller-Detert vom Landkreis Osnabrück

Einen Förderbescheid über 1.000€ überreichte Kreisrat Stefan Muhle einer Hautarztpraxis in Hunteburg. Dort soll mit dem Geld das Praktikum einer Medizinstudentin finanziert werden.

Weniger Arbeitslose in der Region

Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist im März erneut zurückgegangen. Insgesamt waren 14.062 Menschen in der Region ohne Job. Das waren über 570 weniger als im Februar und etwa 450 weniger als im März vergangenen Jahres. Gute wirtschaftliche Bedingungen beleben den Arbeitsmarkt, sagt Volkmar Lenzen von der Arbeitsagentur Osnabrück.

Vor allem der Landkreis Osnabrück profitiert von der guten wirtschaftlichen Lage. Allein dort fanden 416 Menschen im März einen Job. Die Arbeitslosenquote in der Region liegt jetzt bei 4,9%.