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Annäherung bei Streit um Downhill-Strecken im Landkreis

Im Streit um illegales Downhill-Fahren im Landkreis Osnabrück scheinen sich die Beteiligten anzunähern. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, signalisierte der Landkreis Osnabrück Bereitschaft, legal benutzbare Downhill-Strecken zum Beispiel am Dörenberg einzurichten. Voraussetzung sei jedoch, dass die Frage der Haftung geklärt sei, sagt der Fachbereichsleiter für Umwelt beim Landkreis Osnabrück, Hartmut Escher gegenüber der Zeitung. Auch der Downhill-Fahrer Max Märker will als Interessensvertreter mit Förstern und dem Landkreis über Downhill-Strecken sprechen. Beim sogenannten Downhill-Fahren, fahren Radfahrer mit speziellen Rädern Berge hinunter und versuchen dabei möglichst spektakuläre Manöver hinzulegen. In den vergangenen Jahren gab es dabei immer wieder Streit zwischen den Förstern und den Downhill-Fahrern, weil die Downhill-Fahrer die Wälder verschmutzten und beschädigten und andere Waldbesucher gefährdeten.

Landkreis entlastet Kommunen um zehn Millionen

Der Landkreis Osnabrück entlastet die Kommunen in diesem Jahr um rund zehn Millionen Euro. Das ist ein Ergebnis der ersten Kreistagssitzung in diesem Jahr am Montagabend (13.3.). Rund die Hälfte der Entlastungen sollen in den Bereich der Kinderbetreuung fallen. Weiteres Geld vom Landkreis in die Kommunen fließt für Schulsachkosten, der Anbindung von Schulen und besonderen Einrichtungen ans Breitbandinternet sowie aus einer Landespauschale. Eine Entscheidung über kostenlose Busfahrten für Oberstufen- und Berufsschüler ist am Montag noch nicht gefallen. Die Kreisverwaltung soll erst die Kosten dafür berechnen. Auch die Kreisumlage für die Kommunen wurde nicht wie von den Grünen und Linken gefordert gesenkt.

“Frag den Landkreis” online

Der Landkreis Osnabrück bietet einen neuen Internet-Service an. Landrat Michael Lübbersmann hat am Montag (13.3.) offiziell die Seite “frag.landkreis-osnabrueck.de” freigeschaltet. Dort können Bürgerinnen und Bürger Fragen an die Landkreisverwaltung stellen, etwa nach Öffnungszeiten des Kreishauses oder nach benötigten Unterlagen für einen Bauantrag. Das Portal „Frag den Landkreis“ soll unter anderem die Mitarbeiter der Kreisverwaltung entlasten. Statt solche Fragen im Einzelgespräch telefonisch beantworten zu müssen, sind die Antworten jetzt online in dem Portal abrufbar.

Landkreis will Kreishaus am Schölerberg ausbauen

Der Landkreis Osnabrück will noch in diesem Jahr das Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück ausbauen. Nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung sollen am östlichen Flügel rund 60 bis 90 Büroräume entstehen. Die Kosten sollen bei sechs bis zehn Millionen Euro liegen. In den neuen Räumen sollen dann auch die bisher zwei Standorte des Gesundheitsdienstes für Stadt und Landkreis gemeinsam untergebracht werden. Die Ausbaupläne stehen auf der Tagesordnung für die nächste Kreistagssitzung am 13. März. Eine endgültige Entscheidung über den Ausbau soll im Sommer fallen.

Verhaftung sechs Wochen nach Verfolgungsjagd

Mitte Januar lieferte sich die Polizei mit einem Autofahrer eine rasante Verfolgungsjagd durch Stadt und Landkreis Osnabrück – jetzt hat sie in Herford einen Mann festgenommen, der das Auto gefahren haben soll. Umfangreiche Ermittlungen u.a. auch mit Hilfe von Drogenfahndern haben in der vergangenen Woche auf seine Spur geführt. Der Mann und seine Mitfahrer waren vor sechs Wochen in Osnabrück kontrolliert worden. Während der Kontrolle gab der Fahrer plötzlich Gas und lieferte sich dann eine Verfolgungsjagd erst durch die Stadt und später durch den südlichen Osnabrücker Landkreis. Dort verlor die Polizei seine Spur. Jetzt machte sie ihn und auch den damaligen Fluchtwagen ausfindig. Außerdem fanden sie bei ihm Bargeld und circa 1,2 Kilogramm Amphetamine und knapp 360 Gramm Marihuana. In von dem Mann angemieteten Hallen in NRW entdeckten Beamte weitere 3 Kilogramm Marihuana, mehrere hundert Ecstasytabletten und 2,5 Liter flüssiges Amphetamine und eine professionelle Cannabis-Indoorplantage mit etwa 400 Pflanzen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Herforder dem Haftrichter vorgeführt, der den Mann in Untersuchungshaft schickte.

Weniger Heimkinder im Landkreis Osnabrück

Im Landkreis Osnabrück sind immer weniger Kinder in Heimen untergebracht. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, gibt es im Kreis im Vergleich zu 2013 27 Kinder weniger, die in Heimen untergebracht sind. Demnach spart der Landkreis so Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Als Grund nennt der Fachbereichsleiter Rainer Dieckmann gegenüber der Zeitung die gute Präventionsarbeit. Der Landkreis investiere seit 2007 etwa das Fünffache in präventive Maßnahmen, um Eltern bei der Erziehung zu helfen. Das mache sich jetzt bezahlt, so Dieckmann.

Landkreis Osnabrück nimmt Reichsbürger Munition und Waffenteile ab

Der Landkreis Osnabrück hat beim sogenannten Reichsbürger aus Glandorf größere Mengen Waffenmunition und Waffenteile sichergestellt. Auf richterlichen Beschluss durchsuchten Mitarbeiter des Kreises und die Polizei am Freitag die Wohnung des Mannes. Er konnte nachweisen, dass er einige Waffen zuvor verkauft hatte und sich weitere Waffen an seinem ehemaligen Wohnsitz in Irland befänden. Der Landkreis entzog dem Mann zwei Waffenbesitzkarten. Er darf jetzt keine Waffen mehr führen. Seit Ende vergangenen Jahres dürfen Reichsbürger keine Waffen mehr besitzen. Die zuständigen Behörden sind angehalten, die Waffen und Munition einzuziehen.

Blitzerstatistik für die Region Osnabrück

Im vergangenen Jahr sind weniger Temposünder in Osnabrück geblitzt worden als im Jahr davor. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Neue Osnabrücker Zeitung vorliegt. Demnach gab es 2015 noch 10.000 Temposünder mehr in Osnabrück. Deswegen sind die Einnahmen aus Bußgeldern auch um etwa 150.000 Euro auf knapp 1,2 Millionen Euro zurückgegangen. Im Landkreis Osnabrück sind die Zahlen so gut wie stabil geblieben. Etwa 1000mal häufiger als 2015 hat es dort geblitzt. Der Kreis hat durch Tempokontrollen gut 1,5 Millionen Euro eingenommen.

Mehr Geld für den Busverkehr im Landkreis

Der Landkreis Osnabrück kann zukünftig mehr Geld in den Busverkehr investieren. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, stehen dem Landkreis in Zukunft rund 700.000€ mehr im Jahr zur Verfügung. Das jährliche Budget steigt demnach auf etwa 7,1 Millionen Euro. Hintergrund ist eine Gesetzesänderung der rot-grünen Landregierung. Die sieht unter anderem vor, dass die finanziellen Mittel nicht mehr direkt an die Verkehrsunternehmen gehen, sondern an die Landkreise und kreisfreien Städte. Damit erhalte der Landkreis mehr Spielraum bei der Gestaltung des Nahverkehrs und könne besser auf die lokalen Bedingungen reagieren, sagte die Hasberger Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann gegenüber der Zeitung.

Mehrheitsgruppe im Kreistag will Schuldenabbau ohne Geld aus Aktienverkauf

Fünf Parteien des Kreistages haben ihre gemeinsamen Pläne für den Landkreis Osnabrück bis 2021 vorgelegt. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet von einem Zehn-Punkte-Plan der Mehrheitsgruppe im Kreistag – die Gruppe besteht aus CDU, SPD, FDP, UWG und CDW , das ist die Gruppierung Christlich demokratisch für Wallenhorst. Zum Zehn-Punkte der Mehrheitsgruppe gehört unter dem Stichwort Finanzen auch der Schuldenabbau für den Landkreis. Dazu solle aber nicht das Geld aus dem Verkauf der RWE-Aktien dienen. Das Geld soll investiert werden. Auch eine höhere Kreisumlage sei nicht vorgesehen. Über die Kreisumlage fließen derzeit mehr als 160 Millionen Euro in die Landkreiskasse.