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Gütesieger für Krankenhäuser aus der Region Osnabrück

15 Krankenhäuser aus Stadt und Landkreis Osnabrück haben von Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) ein Qualitätssiegel bekommen. Das Siegel gibt es für bestimmte Qualitätsziele, die die Krankenhäuser in den vergangenen zwei Jahren erreicht haben. Ein Schwerpunkt ist dabei der möglichst sparsame Einsatz von Antibiotika. Das sei wichtig, weil Antibiotika wertvolle Medikamente sind, die sparsam und gezielt eingesetzt werden müssen, sagte Ministerin Rundt. So könnten sie auch zukünftig wirksam bleiben. Ein weiteres zentrales Thema, um das des Qualitätssiegels zu erhalten, ist die Bekämpfung multiresistenter Erreger.

Landkreis-SPD gegen “Region Osnabrück”

CDU und SPD aus Stadt und Landkreis haben am Mittwochabend über das Thema “Region Osnabrück” diskutiert. Dabei ging es um den Zusammenschluss von Stadt und Landkreis zu einer Region, wie es beispielsweise in Hannover der Fall ist. Diese Idee hatte Thomas Thiele von der FDP eingebracht und wird von der Industrie- und Handelskammer unterstützt. Rainer Spiering von der SPD im Landkreis lehnt den Vorschlag jedoch ab. Er sieht mehr Konfliktpotenzial als Nutzen. Stattdessen sollten Stadt und Landkreis in bestimmten Bereichen enger zusammenarbeiten. Beispielsweise bei den berufsbildenden Schulen oder der Energieversorgung könnte eine Kooperation Vorteile für beide Seiten bringen.

Tollwut bei Tier im Landkreis festgestellt

Bei einer Fledermaus in Bad Rothenfelde ist Tollwut nachgewiesen worden. Wie der Landkreis mitteilt, sei eine verhaltensauffällige Fledermaus dem Veterinärdienst des Landkreises übergeben worden. Mitarbeiter eines Labors in Oldenburg bestätigten dann die Erkrankung des Tieres. Eine Gefahr für Menschen bestehe jedoch nicht, sagt Landkreissprecher Burkhard Riepenhoff

Ein Verzeichnis der Fledermausbeauftragten gibt es auf der Seite des Landkreises www.lkos.de. Es ist erst der dritte Fall von Fledermaustollwut im Landkreis in den vergangenen zehn Jahren.

CDU Osnabrück will Freizeitstandort Piesberg fördern

Die Osnabrücker CDU unterstützt Pläne, den Freizeitstandort Piesberg attraktiver zu machen. In einer Pressemittelung sprechen sich der Ratsfraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde und Bürgermeister Burkhard Jasper dafür aus, die Feldbahn am Piesberg zu erweitern und den Stüveschacht zu sanieren. Brickwedde sieht so eine Chance, Naturerfahrung mit Kulturgeschichte zu verbinden. Um die Feldbahn zu erweitern, könnten Stadt, Landkreis und die Gemeinde Wallenhorst zusammenarbeiten. Die geplante Erweiterung würde auch auf das Gebiet der Gemeinde Wallenhorst führen. Die CDU-Ratsfraktion würde den Teil der städtischen Finanzierung über ein Nachtragsetat im Haushalt einbringen, so ihr finanzpolitischer Sprecher Burkhard Jasper. Vorher müsse aber geklärt werden, ob sich auch das Land Niedersachsen und andere Partner beteiligen.

Neue Fachklinik für Dissen?

Das ehemalige Krankenhaus in Dissen könnte bald der Standort für eine neue Klinik sein. Wie der Landkreis Osnabrück mitteilt, soll dort eine Fachklinik für seltene Krankheiten entstehen. Um diese Möglichkeit zu prüfen, trafen sich der Landkreis, Vertreter des niedersächsischen Sozialministeriums und Dissens Bürgermeister mit der Deutschen Stiftung gegen Mangelernährung. Allerdings müssen noch einige Details geklärt werden, sagt Landkreissprecher Burkhardt Riepenhoff:

Zum vorgesehen Preis machte der Landkreis keine Angaben. Eine Ergänzung der Fachklinik um eine Unfallchirurgie kommt nicht in Frage.

Landkreis kontrolliert zu Schulbeginn verstärkt

Der Landkreis Osnabrück hat zu Beginn des neuen Schuljahres wieder intensive Verkehrskontrollen rund um Schulen angekündigt. Zusammen mit der Verkehrswacht soll in den ersten zwei Wochen nach Schulbeginn an jedem Schultag von sieben bis 14 Uhr die Geschwindigkeit der Autofahrer im Umfeld von Schulen kontrolliert werden. Besonders gefährdet seien Fußgänger und Radfahrer durch das erhöhte Verkehrsaufkommen zu Unterrichtsbeginn zwischen sieben und acht Uhr und zum Ende gegen 13 bis 14 Uhr. Der Landkreis kann aber bisher auf eine positive Entwicklung zurückblicken: Im ersten Halbjahr 2015 gab es lediglich vier Unfälle auf Schulwegen – im vergangenen Jahr waren es noch 18.