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Schienenersatzverkehr für RB61 in der Region Osnabrück

Reisende der Regionalbahn 61 zwischen Bruchmühlen und Osnabrück müssen ab Samstag für fünf Tage auf Busse ausweichen. Grund sind Brückenbauarbeiten. Die Eurobahn als neuer Betreiber auf dieser Strecke bietet vom 16. bis 20 Dezember für diesen Abschnitt einen Schienenersatzverkehr an. Nicht angefahren werden  in dem Zeitraum die Bahnhöfe Bruchmühlen, Melle, Westerhausen, Wissingen und Osnabrück Hauptbahnhof.

Landkreis kritisiert Stillstand bei Radwegeneubau – Dissen denkt über Bürgerradweg nach

Der Landkreis Osnabrück kritisiert die niedersächsische Landesregierung, weil der Ausbau von Radwegen nicht voran geht. Der Ausschuss für Planen für Bauen des Landkreises bemängelte auf seiner vergangenen Sitzung, dass an vielen Landstraßen Radwege fehlen. Dabei sind einige von ihnen Teil einer Prioritätsliste, die der Landkreis dem Land übermittelt. Unter anderem geht es um Landstraßen in Melle und in Dissen.  Die stehen seit mehreren Jahren auf der Liste. In Dissen gibt es deswegen Überlegungen, die fehlenden Radwege durch ein Bürgerengagement zu verwirklichen. Der Vorschlag dazu kam bei der vergangenen Sitzung des Bauausschusses auf. Er sieht vor, dass ein Zusammenschluss von Bürgern als Bauherr eines neuen Radweges auftritt. Für einen solchen Bürgerradweg könnte Dissen Gelder vom Land Niedersachsen und von der EU bekommen. Den Plan, einen Radweg auf der L 94 im Norden Dissens zu bauen, gibt es bereits seit mehreren Jahren. Er war wieder aktuell geworden, weil im Sommer auf der Straße ein Fußgänger bei einem Unfall zu Tode gekommen war.

Drogenfund nach Brandstiftung in Melle

Im Zuge ihrer Ermittlungen wegen Brandstiftung hat die Polizei in Melle eine Drogenplantage gefunden. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses stellten die Beamten mehrere Cannabispflanzen sowie bereits geerntetes Marihuana sicher. Die Wohnung gehört dem Mann, der für den Brand verantwortlich sein soll. Gegen ihn wird aktuell wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Nun kommen auch Ermittlungen wegen Drogenanbaus dazu. Das Feuer war am vergangenen Mittwoch (29.11.) ausgebrochen. Dabei entstand ein Sachschaden von 35.000 Euro.

Festnahme nach Wohnungsbrand in Melle

Nach einem Wohnungsbrand in Melle hat die Polizei einen Mann vorläufig festgenommen. Gegen den Mann besteht der Verdacht der schweren Brandstiftung. Er soll für einen Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses verantwortlich sein. Die Wohnung ist zurzeit unbewohnbar, die drei andere Wohnungen in dem Haus offenbar auch. Verletzte gab es nicht, der Sachschaden liegt bei etwa 35.000 Euro. Laut Polizei ist das Feuer in der Küche des Wohnung des Beschuldigten ausgebrochen. Während der Löscharbeiten war eine Straße in der Innenstadt von Melle am Morgen zeitweise voll gesperrt.

Drogenplantage in Wohnung in Melle-Wellingholzhausen

Die Polizei Melle hat im Ortsteil Wellingholzhausen eine Drogenplantage entdeckt. In der Wohnung eines Mannes fand sie außerdem Marihuana und bereits geerntete Cannabispflanzen, die der Mann offenbar selber gezüchtet hat. In einem Zimmer war alles, was er dafür brauchte, wie moderne Lüftungs – und Beleuchtungstechnik. Auch entdecken Beamte in dem Raum ausgewachsene Pflanzen und Kästen mit Setzlingen. Alles wurde beschlagnahmt. Den Hinweis auf die Indoor-Plantage bekam die Polizei von Nachbarn. Die hatten sich u.a.gewundert, weil helles Licht aus der Wohnung kam, obwohl Fenster mit Wolldecken verhangen waren.

Nach tödlichen Verkehrsunfall in Melle: Schild mahnt zu vorsichtiger Fahrweise

(PM) Nach dem schweren Verkehrsunfall an der Redecker Straße (K 213) zwischen den Meller Stadtteilen Sondermühlen und Neuenkirchen am 11. November 2017, in dessen Folge eine 28-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen ist, mahnt ein Schild zu einer vorsichtigen Fahrweise. Der Landkreis Osnabrück will mit dieser Aktion zu mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufrufen. „Wir treffen damit keine Schuldzuweisung, sondern wollen an den schlimmen Unfall erinnern, solange dieser noch im Bewusstsein der Bevölkerung präsent ist“, erläuterte Kreisrat Winfried Wilkens den Sinn der Maßnahme.
Deshalb werde das Schild auch nicht zu einer Dauereinrichtung, sondern rechtzeitig wieder abgebaut, bevor ein Gewöhnungseffekt eintrete. Vielleicht bringe die direkte Konfrontation mit dem Unfallgeschehen vor Ort den einen oder anderen Verkehrsteilnehmer dazu, sein Fahrverhalten zu überprüfen, hofft Wilkens.

Im Landkreis Osnabrück sind im laufenden Jahr bisher 14 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen und damit genauso viele wie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Mögliche Entführungsversuche in Melle

In Melle hat es kurz hintereinander möglicherweise zwei Entführungsversuche gegeben. Wie die Polizei erst jetzt mitgeteilt hat, haben sich die Fälle schon am 4.November ereignet. Im Gewerbegebiet Melle-Gerden habe eine Gruppe von drei Männern versucht, eine junge Frau in einen Transporter zu zerren. Die Frau wehrte sich allerdings so heftig, dass sie sich losreißen konnte. Daraufhin flüchtete sie in ein Schnellrestaurant.Dort traf sie eine andere Frau, die berichtete, dass sie mitbekommen habe, dass kurz vorher Insassen eines Transporters ebenfalls eine junge Frau angesprochen hätten. Die Polizei sucht wegen der beiden Fälle nach drei Männern mit schwarzen Vollbärten.

Zu hohe Stickstoffbelastungen auch in Kreiskommunen

Außer in der Stadt Osnabrück gibt es offenbar auch in einigen Kommunen im Kreis Osnabrück höhere Stickstoffbelastungen als erlaubt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, habe das niedersächsische Umweltministerium das bestätigt. Kommunen mit erhöhten Schadstoffbelastungen seien besonders Kleinstädte wie Georgsmarienhütte, Melle oder Dissen – dort kämen die zu hohen Belastungen an besonders stark befahrenen Straßen vor. Andere, kleinere Kommunen lägen teils knapp unter den Grenzwerten. In der Stadt Osnabrück werden die Werte schon seit längerem regelmäßig überschritten. Die Stadt muss deswegen mit Strafzahlungen rechnen.

“Herwart” verursacht Schäden in der Region

Sturmtief “Herwart” hat am Sonntagmorgen (29.10) für Schäden auch bei uns in der Region gesorgt. In Melle fiel ein Ast auf ein fahrendes Auto – die Fahrerin blieb unverletzt. In Ankum brachen gleich zweimal Äste aus Baumkronen und blockierten Straßen. Auch auf der B68 bei Bersenbrück blockierte zeitweise ein herabgestürzter Ast die Fahrbahn. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sprach ein Polizeisprecher bis zum Sonntagmittag von rund 50 Einsätzen. Dazu fielen wie schon bei Sturm Xavier vor
drei Wochen erneut zahlreiche Zugverbindungen aus. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr in Norddeutschland am Sonntagmorgen komplett ein.

PETA zeigt Mastbetrieb aus Melle an

Die Tierrechtsorganisation PETA hat den Halter eines Mastbetriebes aus Melle angezeigt – zum zweiten Mal nach 2012. PETA fordert, dass der Halter, der einen Enten – und Schweinemastbetrieb hat, ein Tierhalteverbot bekommt. Deswegen hat ihn die Organisation bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angezeigt. Außerdem sei das zuständige Veterinäramt informiert, dem PETA Fehler bei der Kontrolle des Betriebes vorwirft. Mit einem Video aus dem Betrieb will PETA beweisen, dass der Besitzer gegen Tierschutzgesetze und Verordnungen verstößt – wie schon vor fünf Jahren. 2012 musste er wegen ähnlicher Verstöße eine Geldbuße zahlen. Das Video, dass PETA vorliegt, ist vom Mai 2017. Es zeige Enten, die auf dem Boden liegen und nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen können. Gefilmt worden sein soll außerdem, wie Arbeiter Enten ohne Betäubung die Kehle aufschneiden und die teilweise noch flatternden Tiere in einer Tonne entsorgen. Ebenfalls auf den heimlich aufgenommenen Bildern zu sehen seien Schweine, die Fußballgroße Abszesse am Hals und geschwollene Gelenke haben.