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Umfangreicher Waffenfund in Melle

Bereitschaftspolizisten aus Osnabrück, Beamte aus Melle und Mitarbeiter der Stadt Melle haben in einem Haus in Melle mehrere Schusswaffen sichergestellt. Ausgestattet mit einem Beschluss des Amtsgerichtes Osnabrück durchsuchten sie das Haus. Vorausgegangen waren Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Als die Beamten das Haus durchsuchten, fanden sie Gewehre, die sie gesucht haben, aber auch Pistolen und weitere Gewehre – allesamt nicht registriert. Außerdem seien Waffen nicht korrekt aufbewahrt gewesen. Waffen, die ordnungsgemäß gesichert waren, nahm die Polizei mit.

Mann aus Melle soll Anlagebetrug im großen Stil begangen haben

Ein Mann aus Melle muss sich demnächst möglicherweise vor Gericht verantworten, weil er 3,6 Millionen Euro veruntreut haben soll. Die Einzelsummen der Kunden, die der Mann beraten hat, liegen dabei zwischen 60.000 und 650.000 Euro – das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Insgesamt soll es um 15 Fälle zwischen 2010 und 2015 gehen. Dass sie bekannt geworden sind, liegt daran, dass der Mann sich selbst angezeigt hat. Er hatte als freiberuflicher Vermögensberater gearbeitet und dabei ein Schneeballsystem entwickelt. Wenn ein Kunde angelegtes Geld wiederhaben wollte, nahm der Vermögensberater es vom Konto eines anderen Kunden. Um dieses System am Laufen zu halten, waren immer wieder neue Kunden nötig. Die versuchte der vermeintliche Betrüger mit hohen Gewinnversprechen anzulocken. Ob es in der Angelegenheit einen Prozess gibt, ist noch nicht klar. Das entscheidet das Landgericht Osnabrück später. Falls ja, droht dem Mann eine Gefängnisstrafe. Auch die Postbank spielt bei der Geschichte einer Rolle. In den Räumen der Filiale in Melle hatte sich der Anlageberater mit seinen Kunden getroffen. In einem Zivilverfahren fordert ein Kunde von der Bank Schadensersatz. Darüber soll bis Mitte Mai entschieden werden.

Kutschunfall in Melle

Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche in Melle hat sich am Wochenende eine Frau schwer verletzt. Nach Polizeiangaben saß die Frau mit drei anderen Personen in einer Kutsche, die einem im Wald nahe der Alten Sternwarte in Melle unterwegs war. Dort begegneten sie einer Reiterin mit Pferd – das Kutschenpferd erschrak, scheute und brach aus, woraufhin die Kutsche umkippte. Dabei verletzte sich die Frau schwer und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Massenschlägerei in Melle

Etwa 20 Menschen haben sich am Sonntagmorgen in Melle-Gerden eine Schlägerei geliefert. Wie die Polizei berichtet, kam es bei einem Schnellrestaurant gegen sechs Uhr zu der Auseinandersetzung. Demnach habe der Streit wohl in dem Restaurant angefangen und wurde draußen fortgeführt. Einer der Beteiligten wollte mit dem Auto flüchten und hätte dabei fast einen Polizisten angefahren. Er konnte aber später von der Polizei gestellt werden. Der Mann war alkoholisiert und hatte keinen Führerschein. Ein Haftbefehl wurde gegen den Niederländer anschließend nicht ausgestellt. Ein weiterer Mann fuhr während des Streits eine unbeteiligte Person versehentlich an und verletzte ihn leicht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Melle waren drei Gruppen in dem Restaurant zunächst verbal in Streit geraten, bevor es zu körperlichen Auseinandersetzungen kam. Die genauen Gründe weiter unklar.

Auto rast in Schaufenster

In Melle ist am Mittwochabend ein Auto in das Schaufenster eines Geschäfts gefahren. Offenbar war der Fahrer zu schnell unterwegs und verlor beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen. Er fuhr auf der Neuenkirchener Straße und wollte auf einer Ampelkreuzung links abbiegen. Dabei kam er von der Fahrbahn ab, fuhr durch die Schaufensterscheibe und blieb erst auf dem Gehweg stehen. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin blieben bei dem Unfall unverletzt.

Zivilklage aus Melle wegen Loveparade

Eine Frau aus Melle will wegen der Loveparade-Katastrophe von 2010 in einem Zivilprozess Schmerzensgeld erstreiten. Sie und ein weitere Frau haben den Veranstalter, Stadt Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen auf Schadenersatz verklagt. Laut des Landgerichts Duisburg soll ab dem 11. Mai über Schmerzensgeld für Opfer verhandelt werden. Die Frau aus Melle war bei der Katastrophe in Duisburg verletzt worden. Strafrechtlich wird die Katastrophe nicht weiter behandelt; wie am Dienstag bekannt wurde, wird es keine Anklage gegen Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters geben. Begründung: Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht. Eine Verurteilung sei nicht zu erwarten. Beim Loveparade-Unglück 2010 starben 21 Menschen, darunter ein junger Mann aus Belm – hunderte Besucher wurden verletzt.

Land fördert Städtebau in der Region Osnabrück

Das Land Niedersachsen hat entscheiden, welche Städte und Gemeinden im Rahmen des Städtebauförderprogramm 2016 Geld bekommen. Demnach erhält die Stadt Osnabrück in diesem 320.000€. Das teilt der Osnabrücker Landtagsabgeordneten Frank Henning (SPD) mit. Das Geld bekommt die Stadt für das Programm „Stadtumbau West“. Die Mittel setzen sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen.

Auch im Landkreis Osnabrück profitieren Gemeinden vom Förderprogramm. Laut der Bramscher GRÜNEN-Abgeordneten Filiz Polat sind es insgesamt acht Gemeinden aus dem Landkreis Osnabrück.
Das Städtebauförderprogramm 2016 besteht aus den fünf Einzelprogrammen „Soziale Stadt“ ( Quakenbrück), „Stadtumbau West“ (Bad Iburg, Bramsche, Melle, Quakenbrück), „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (Belm, Fürstenau, Hagen a. T. W.). Es wird mit Bundes-, Landesmitteln sowie einem Eigenanteil der Gemeinden finanziert.

42-jährige stirbt bei Unfall bei Melle

Bei einem Unfall im Meller Ortsteil Meesdorf ist am Dienstag eine 42-jährige Frau ums Leben gekommen. Die Frau aus Bad Essen war auf der Huntetalstraße zwischen Melle-Buer und Barkhausen unterwegs, als sie aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abkam. Ihr Wagen kam ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß die Frau frontal mit dem Auto einer 27-jährigen zusammen. Beide Fahrerinnen wurden in ihren Autos eingeklemmt. Die 42-jährige starb letztlich an ihren schweren Verletzungen.

Taskforce für Flüchtlinge beim Landkreis Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück will schneller auf Entwicklungen reagieren können, die mit der Flüchtlingsproblematik zu tun haben. Landrat Michael Lübbersmann hat bei der Kreistagssitzung am Montag ein Instrument vorgestellt, das dafür zuständig ist: eine sogenannte Taskforce, eine Art Eingreiftruppe soll möglichst schnell und unkompliziert handeln, wenn es Fragen und Probleme rund um das Thema Flüchtlinge im Landkreis gibt. Lübbersmann will darin Fachwissen und Fachleute aus vielen Bereichen einsetzen. Um die Arbeit zu vereinfachen, soll die Kommunikation und Information nach innen und außen zentralisiert werden. Außerdem soll das Gremium unabhängig von bestimmten Zuständigkeiten handeln können. die Leitung des Gremiums besteht aus dem Landrat, dem Kreisvorstand und den vier Bürgermeister aus Bissendorf, Georgsmarienhütte, Melle und Ostercappeln. Dazu kommen noch Verantwortliche aus Fachbereichen. Ihnen erteilt Lübbersmann ausdrücklich „die Entscheidungsbefugnis“ beim Thema Flüchtlinge – und das in jeden einzelnen beteiligten Bereich hinein, wie der Landrat sagte. Bisher rechnet der Landkreis damit, dass im Jahr 2016 knapp 1900 Flüchtlinge in den Landkreis Osnabrück kommen werden. Neueste Zahlen deuten aber darauf hin, dass es noch mehr werden.

Zwei Schwerverletzte nach Unfällen in Osnabrück

Bei Unfällen in der Region gab es am Montag zwei Schwerverletzte. Bei einem Unfall auf der Leyer Straße in Osnabrück verletzte sich eine 41-jährige Frau schwer. Sie fuhr als Beifahrerin in Richtung Atter, als ein 53-jähriger Mann ihr Auto übersah und es zum Zusammenstoß kam. Die 32-jährige Fahrerin verletzte sich dabei leicht. In Melle verletzte sich eine Radfahrerin schwer, als sie von einem Auto angefahren wurde. Sie fuhr auf der Grönenberger Straße, als das Auto auf das Geländer einer Jugendherberge einfahren wollte und die Frau frontal erfasste.