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Anwohner behinderten Evakuierung

Mehrere Anwohner haben während der Evakuierung im Osnabrücker Stadtteil Atter gestern für Probleme gesorgt. Hier sollte eine Bombe gezündet werden, die auf einer Baustelle gefunden wurde. Ein Großteil der 8.000 betroffenen Anwohner habe das Gebiet ordnungsgemäß geräumt. Problematisch waren jedoch die Anwohner, die sich weigerten, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen, sagt Gerhard Meyering, Pressesprecher der Stadt Osnabrück:

Durch diese Vorfälle hat sich die Sprengung der Bombe gestern Abend (19.02.) um mehrere Stunden verschoben. Die Stadt überlegt nun, in solchen Fällen mit Bußgeldern zu reagieren.

Schild des Landkreises Osnabrück am Unfallort aufgestellt

Der Landkreis Osnabrück will mit einer Aktion für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufrufen. Hierfür wurde auf der B65 zwischen Wehrendorf und Leckermühle ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht: Genau hier tödlicher Unfall“ erbaut. Erst in der vergangenen Woche ist ein 61-Jähriger Autofahrer an genau dieser Stelle ums Leben gekommen.  Man wolle mit dieser Aktion niemanden die Schuld zuweisen, sondern an den schlimmen Unfall erinnern, solange er noch präsent ist, sagt Kreisrat Winfried Wilkens. Das Schild soll die Verkehrsteilnehmer aufrufen, ihr eigenes Fahrverhalten zu überdenken.  Um zu verhindern, dass sich die Autofahrer an dieses Schild gewöhnen, soll es rechtzeitig wieder abgebaut werden.

Frauenhäuser der Region überfüllt

Die Frauenhäuser in der Region Osnabrück sind überlastet. Das geht aus einer Recherche des NDR hervor. Hiernach musste das Osnabrücker Frauenhaus im vergangenen Jahr mehr als 220 Frauen abweisen. Nur 35 Frauen und ihre Kinder hätten einen Platz bekommen. Der Landkreis Cloppenburg hat als einziger Kreis in der Region kein Frauenhaus. Das ist unter anderem ein Grund, weshalb die Frauen von dort auf die Region Osnabrück ausweichen.  Auch die Frauenhäuser in Bersenbrück, Meppen, Lingen und Nordhorn meldeten Platzmangeln an.

Luftreinhalteplan für Osnabrück

Der Stadtentwicklungsausschuss hat einen Luftreinhalte- und Aktionsplan vorgestellt. Damit reagiert man auf die nach wie vor zu schlechte Luft in Osnabrück. Nachdem der Plan im Rat genehmigt worden ist, soll er öffentlich ausgelegt werden. Daraufhin sollen sich alle Interessierten Gedanken zu diesem Thema machen und  Anmerkungen einbringen.  Nach wie vor liegen die Stickstoffdioxid-Werte in Osnabrück über den vorgeschriebenen Werten pro Kubikmeter Luft. Außerdem soll im Rat über die Zukunft des Neumarkts diskutiert werden.

Fluggesellschaft Germania erhöht Kapazitäten am Flughafen Münster/Osnabrück

Die Fluggesellschaft Germania bietet für den Sommer 30.000 zusätzliche Sitzplätze ab dem Flughafen Münster/Osnabrück, kurz FMO an.  Das hat der Flughafen gestern (15.2.) bekanntgegeben. Ab der Sommersaison soll ein größeres Flugzeug vom Typ Airbus A321 am Flughafen stationiert werden. Damit reagiere Germania auf die gestiegene Nachfrage nach Flügen ab Münster/Osnabrück. Neben den erhöhten Kapazitäten wird auch das Angebot weiter ausgebaut. So kommen laut FMO für den Sommer Flüge nach Thessaloniki und Istanbul hinzu.

Mehr Wohnungslose in der Region Osnabrück

Zahl der wohnungslosen Menschen in der Region Osnabrück steigt. Das geht aus einer Stichtagserhebung der Regionalvertretungen Oldenburg und Osnabrück der Zentralen Beratungsstelle Niedersachsen hervor.  Bis zum Stichtag am 30. Oktober 2017 ist die Zahl der Wohnungslosen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 28 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend sei, dass jeder dritte Wohnungslose unter 27 Jahre alt ist. Es dürfe nicht passieren, dass so viele junge Menschen in die Wohnungslosigkeit rutschen, sagt ein Sprecher der Zentralen Beratungsstelle Niedersachsen. Die Zentrale Beratungsstelle Niedersachsen hat im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums die Aufgaben der Sozialplanung, Fachberatung und Koordination der Hilfen für Menschen in Wohnungsnot.

Reaktionen aus Osnabrück zum kostenlosen ÖPNV

Auch in Osnabrück gibt es immer mehr Reaktionen auf die Idee der Bundesregierung, den Nahverkehr für alle kostenlos zu machen. Medienberichten zufolge zeigten sich die Osnabrücker Stadtwerke überrascht von dem Vorschlag. SPD, FDP und die Grünen unterstützen die Idee grundsätzlich, jedoch müsse vorerst über die Finanzierung des Projekts gesprochen werden. Die Bundesregierung hat diesen Vorschlag zu Beginn der Woche bekanntgegeben, um Klagen wegen zu schlechter Luft seitens der EU-Kommission zu verhindern.

Osnabrück und Bad Iburg werden zu Frauenorten

Osnabrück und Bad Iburg zählen ab sofort zu den niedersächsischen Frauenorten. Das hat die gleichnamige Initiative heute bekanntgegeben. Grund hierfür ist die gebürtige Bad Iburgerin  Cilli-Maria Kroneck-Salis. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein und war Mitbegründerin des Osnabrücker Frauenhauses. Zu Lebzeiten hat sie hierfür bereits die Bürgermedaille der Stadt Osnabrück und das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Initiative ehrt seit zehn Jahren landesweit Städte, in denen bedeutende Frauen gelebt haben. Sie ist eine Aktion des Landesfrauenrates Niedersachsen.

Ossensamstag verlief friedlich

Insgesamt 12.000-15.000 Leute verfolgten den Ossensamstagszug von der Johanniskirche in Richtung Domhof. Die Polizei zeigte sich im OS-Radio zufrieden. Grund für den weitestgehend positiven Ablauf des Ossensamstags waren auch die vielen Einsatzkräfte vor Ort, sagt Polizeisprecherin Anke Hamker:

Neben einigen leichten Körperverletzungen, Beleidigungen und Widerständen kam es bis auf einen Exhibitionisten zu keinen nennenswerten Eskalationen.

Warnung der Polizei

Die Polizei Osnabrück warnt die Bevölkerung davor, die Eisflächen in Stadt und Landkreis Osnabrück zu betreten. Die Minusgrade der vergangenen Tage reichen nicht aus, um die Eisflächen soweit gefrieren zu lassen, dass sie tragen. Die Eisdecke sei nicht ausreichend dick. Damit sei die Gefahr groß, dass das Eis bricht. Die Stadt bittet darum, auch Kinder, Jugendliche und ausländische Mitbürger auf die Gefahr hinzuweisen.