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Paracelsus-Kliniken stellen Sanierungsprogramm vor

Die Gruppe der Paracelsus-Kliniken hat ihren Mitarbeitern in Osnabrück heute Vormittag (13.02.) ein Sanierungskonzept vorgestellt. Nach eigenen Angaben liegt das Defizit der Gruppe bei rund 25 Millionen Euro. Deutschlandweit sollen 400 Stellen abgebaut werden. Auch in Osnabrück werde Personal abgebaut. Kurz vor Weihnachten hatte die Krankenhauskette Paracelsus beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt.

Osnabrücker Kliniken streiten wegen Patienten

Die Paracelsus-Klinik Osnabrück wirft dem Klinikum Osnabrück Vertragsbruch vor und will deswegen vor dem Landgericht Osnabrück klagen. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung nehme das Klinikum der Paracelsusklinik Patienten weg, die per Vertrag in der Paracelsusklinik behandelt werden müssten. Es handelt sich um Patienten der Neurochirurgie. 2014 war zwischen drei Osnabrücker Krankenhäusern vertraglich geregelt worden, wo diese behandelt werden sollen – nämlich in der Paracelsusklinik. Nur bei Notfällen gebe es Ausnahmen. Daran habe sich das Städtische Klinikum Osnabrück nicht gehalten.

Paracelsus Klinik nicht für tödlichen Unfall verantwortlich

Die Paracelsus Klinik Osnabrück ist nicht für den Tod der 77-jährigen Patientin verantwortlich. Das geht aus dem Gutachten hervor, das seit heute vorliegt. Es gebe  keinerlei Hinweise auf Bedienfehler oder Fehlverhalten seitens der Mitarbeitern oder der Klinikleitung, so die Staatsanwaltschaft Osnabrück. Die Klinik werde die Kamera vom Hersteller abholen lassen und ein neues Gerät  einsetzen,  so die Sprecherin der Klinik Simone Hoffmann.  In der vergangenen Woche ist eine Patientin bei einer Untersuchung von einer Gamma-Kamera  eingeklemmt worden. Drei Tage später ist die Frau verstorben. Die genaue Todesursache ist noch unklar.

Frau ist nach einer Untersuchung in der Osnabrücker Paracelsus-Klinik gestorben

Eine Frau ist nach einer Untersuchung in der Osnabrücker Paracelsus-Klinik gestorben. Eine Gamma-Kamera ist auf die 77-jährige Frau gefallen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung.  Zuvor hieß es erst, die Frau sei während einer MRT-Untersuchung gestorben. Bei der Gamma-Kamera handelt es sich um eine Langzeitkamera, die über dem Patienten in einer Halterung hängt. Laut Angaben von Christian Bagung, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, ist die Frau unter der Kamera eingeklemmt worden. Drei Tage später ist die Frau gestorben. Ob das Einklemmen auch Ursache für den Tod der Patientin ist, muss eine Obduktion klären, sagte die Staatsanwaltschaft. Ein Sachverständiger habe bereits am Donnerstag eine erste mündliche Einschätzung gegeben. Demnach sei ein technischer Defekt am Gerät wahrscheinlich ausschlaggebend für das tragische Unglück gewesen. Die Mitarbeiter der Klinik hätten nach dieser ersten Einschätzung keine Fehler gemacht, so Bagung.