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23-Jähriger nach Automatensprengung vor Gericht

Gestern (14.02.) hat der Prozess am Landgericht Osnabrück gegen einen 27-Jährigen begonnen. Im Sommer vergangenen Jahres soll der Mann zusammen mit zwei anderen Täten einen Geldautomaten in einem Supermarkt in Aschendorf aufgesprengt haben. Bei der Tat wurden nach Angaben des Gerichts auch gefüllte Geldkassetten erbeutet. Weitere Verhandlungstermine sind für die kommende Woche geplant.

Mann, der Baby geschüttelt haben soll, muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis

Der Mann aus Melle, der seine kleine Tochter durch Schütteln schwer verletzt haben soll, muss ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den 26-Jährigen gestern (30.01.) wegen schwerer Körperverletzung zu neuneinhalb Jahren Haft. Die Richter sahen es als erwiesen dann, dass der Mann seine damals vier Monate alte Tochter 2014 heftig geschüttelt haben muss. Das Mädchen habe dadurch schwere Hirnschäden erlitten. Der Angeklagte hatte im Prozess seine Unschuld beteuert.

Prozess um Mord in Bramsche hat begonnen

Am Landgericht Osnabrück hat gestern (6.12.) ein Prozess wegen Mordes und Brandstiftung begonnen. Angeklagt ist ein 23-jähriger Mann aus Bramsche. Der soll im Juni seine Ex-Freundin in seiner Wohnung mit einer Axt getötet haben. Anschließend soll er Feuer gelegt haben, um die Leiche zu verbrennen. Er selbst war aus dem Fenster der brennenden Wohnung gesprungen und hatte sich schwer verletzt. Am ersten Prozesstag kam es nur zur Verlesung der Anklageschrift. Die Verhandlung wird kommende Woche (13.12.) fortgesetzt.

Prozessauftakt

Vor dem Landgericht Osnabrück beginnt heute ein Prozess gegen einen Mann aus Wallenhorst. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen versuchten Mord vor. Anfang Juni soll er einem anderen Mann plötzlich mehrere Male mit einem Messer in den Brustbereich gestochen haben. Das Opfer musste daraufhin notoperiert werden. Für den Prozess sind fünf Termine angesetzt.

Prozess um Anschlag auf Kasernen vor Abschluß

Der Prozess um den Anschlag auf britische Kasernen in Osnabrück im Jahr 1996 wird voraussichtlich in der kommenden Woche zu Ende gehen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung des Angeklagten haben am Landgericht Osnabrück gemeinsam für eine Freiheitsstrafe von vier Jahren plädiert. Sollte das Gericht dieses Urteil fällen, könnte der Angeklagte relativ schnell wieder aus der Haft entlassen werden. Grund dafür sind u.a. Untersuchungshaft und Auslieferungshaft, die auf die Strafe angerechnet werden. Der Mann aus Nordirland soll im Juni 1996 an einem Anschlag auf britischen Kasernen in Osnabrück beteiligt gewesen sein und ist wegen mehrfachen versuchten Mordes angeklagt.

Prozess gegen Feuerteufel am Landgericht

Am Landgericht Osnabrück startet am Dienstag (8.8.) ein Prozess gegen einen 27-jährigen aus Osnabrück wegen schwerer Brandstiftung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Dezember vergangenen Jahres in einem Wohnheim für Menschen mit seelischer Behinderung an der Iburger Straße ein Weihnachtsgesteck angezündet zu haben. Knapp drei Wochen später soll er im selben Wohnheim einen Türkranz in Brand gesetzt haben. Am nächsten Tag zündete er außerdem eine Gardine und einen Stoffbezug an. Verletzt wurde dabei niemand.

Prozess gegen Schmuckräuber beginnt

Am Landgericht Osnabrück hat heute ein Prozess wegen schweren Raubes begonnen. Angeklagt ist ein 29-Jähriger, der in Verdacht steht,  zusammen mit einem weiteren Mann im Juli 2015 ein Juweliergeschäft in der Osnabrücker Innenstadt überfallen zu haben. Die mutmaßlichen Täter sollen zunächst die Verkäuferinnen des Geschäfts mit Reizgas attackiert haben, dann sollen sie mit einer Axt mehrere Vitrinen aufgebrochen haben. Dabei erbeuteten die Männer Schmuck im Wert von gut 40.000 Euro. Der zweite Täter ist noch unbekannt.

Prozess gegen irischen Terroristen beginnt

Am Osnabrücker Schwurgericht beginnt heute (26.07.) der Prozess gegen einen mutmaßlichen Terroristen aus Irland. Der steht in Verdacht 1996 einen Anschlag auf eine Kaserne in Osnabrück verübt zu haben. Einzelheiten dazu hat Gerichtssprecherin Katrin Höcherl

Der Prozess ist einer der größten in Osnabrück in den vergangenen Jahren. Bis Dezember sind insgesamt 13 Verhandlungstage angesetzt.

Hasberger wegen EC-Karten-Betrugs vor Gericht

Am Amtsgericht Osnabrück hat gestern der Prozess gegen einen Mann aus Hasbergen begonnen. Der steht in Verdacht, im vergangenen Jahr mehrfach mit EC-Karten anderer Menschen eingekauft zu haben. Deswegen steht der Angeklagte wegen Betrugs vor Gericht. Der Mann gestand die Taten gestern. Er habe die gekauften Waren gegen Drogen eingetauscht, um seine Sucht zu finanzieren. Die EC-Karten habe er gefunden. Trotz des Geständnisses fiel gestern noch kein Urteil. Die Verteidigung beantragte ein Gutachten darüber, ob der Angeklagte voll schuldfähig ist.

Unterlassungsklage gegen regionalen Flugverein

Am Landgericht Osnabrück beginnt Am Donnerstag (13.7.) der Prozess um eine Unterlassungsklage gegen einen Flugverein aus der Region. Der Kläger ist Eigentümer eines Grundstücks in Melle, das in der Nähe eines Sonderlandeplatzes des Vereins liegt. Er behauptet, bei der Nutzung des Platzes würden die Piloten oft nicht die Vorgaben einhalten. Dazu gehört unter anderem ein standardisiertes An- und Abflugverfahren. Die Piloten würden dabei oftmals das Grundstück des Klägers weit unterhalb der Mindesthöhe von 300 Metern überfliegen. Der Verein weist die Vorwürfe zurück. Er weise die Mitglieder hinreichend auf die Vorgaben hin und könne nicht für das Verhalten einzelner Piloten verantwortlich gemacht werden.