Beiträge

Keine weitere Bombe in Atter

Auf der Baustelle der ehemaligen Landwehrkaserne wurde keine weitere Bombe gefunden. Das hat ein Pressesprecher der Stadt gestern (21.02.) mitgeteilt. Die Stadt hat das Gelände der Baustelle im Osnabrücker Stadtteil Atter noch einmal auf Bomben kontrollieren lassen. Grund hierfür war ein Bombenfund am Montagmittag. Hier hatte ein Baggerfahrer eine 250 kg schwere Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden, obwohl das Gebiet vorher kontrolliert worden war.

Stadt Osnabrück kommt nicht für Bombenschäden auf

Für die entstandenen Bombenschäden wird die Stadt Osnabrück nicht aufkommen. Das hat die Stadt gestern (20.02.) aus aktuellen Anlass bekanntgegeben. Durch die kontrollierte Sprengung hätten die Schäden gering gehalten werden können. Eine unkontrollierte Sprengung hätte für größere Schäden gesorgt. Die betroffenen Bürger sollten sich laut Stadt jetzt an ihre Versicherungen wenden. Sollten auch diese nicht für den Schaden aufkommen, müssten die Bürger selbst für den Schaden aufkommen. Durch die Sprengung einer 250kg schweren Bombe am Montagabend (19.02.) wurden es im Stadtteil Atter sowohl Fensterscheiben, als auch Hauswände beschädigt.

Besucherzahlen der Osnabrücker Innenstadt gehen zurück

Die Besucherzahlen der Osnabrücker Innenstadt sind rückläufig. Das geht aus den Zahlen der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH, kurz OMT hervor. Im Weihnachtsgeschäft sei die Zahl der Passanten um bis zu 20 Prozent gesunken. Auch im Januar hielt der Rückgang laut OMT an. Als Grund für den Besucherrückgang werden unter anderem die vielen Baustellen in der Stadt genannt.

Neuer Museumsdirektor am Osnabrücker Schölerberg

Das Museum am Schölerberg hat einen neuen Museumsdirektor. Das hat der Kulturausschuss der Stadt Osnabrück in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Bereits seit drei Jahren hat Norbert Niedernostheide das Amt der kommissarischen Leitung inne. Ab sofort wird sich der Museumsdirektor unter anderem um die Neugestaltung der Dauerausstellung im Museum kümmern. Er gehe diese Aufgabe mit viel Freude und Enthusiasmus an. Außerdem freue er sich, aktiv an der Veränderung der Dauerausstellung mitwirken zu können, sagte Niedernostheide.

Projekt Tandem gestartet

Mit dem neuen Projekt Tandem sollen niederländische und deutsche Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende ab sofort zusammenarbeiten. Kunst und Kultur seien perfekte Brückenbauer, um Menschen über die Grenzen hinweg miteinander zu verbinden, sagt Projektleiter Johan Godschalk. In den nächsten drei Jahren sollen die Künstler sich in Gruppen, sogenannten Tandems, mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Tandem ist Teil des INTERREG V A Projekts an dem sich unter anderem Stadt und Landkreis Osnabrück beteiligen. Finanziell unterstützt wird es unter anderem durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Stadt Georgsmarienhütte erhöht zum 1. April die Steuer für Spielautomaten

 In seiner ersten Sitzung des Jahres hat der Rat der Stadt beschlossen, den sogenannten Vergnügungssteuersatz von 16 auf 20 Prozent zu erhöhen. Dadurch erwarte sich Kämmerer Karl-Heinz Plogmann Mehreinnahmen von 100.000 Euro. Mit der Steuererhöhung auf Spielautomaten zieht Georgsmarienhütte mit Osnabrück gleich. Die Stadt Osnabrück hat den Vergnügungssteuersatz schon vor drei Jahren auf 20 Prozent angehoben.

Stadt Osnabrück will knapp 30 Elektrofahrzeuge anschaffen

Das Interesse an Elektrofahrzeugen ist in Osnabrück gering. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, habe es aus Osnabrück etwa 60 Anträge auf eine Förderung für ein Elektrofahrzeug gegeben. Das Geld dafür kommt vom Bund. Der übernimmt die Kosten für die Fahrzeuge zu bis zu 90 Prozent. Knapp die Hälfte der Anträge stellt die Stadt Osnabrück, sie will u.a. einen Feuerwehrtransporter  anschaffen. Die Zahl der Anträge sei zwar gering, aber schon mal ein Anfang, sagte Detlef Gerdts, der Fachbereichsleiter Umwelt der Zeitung.

Osnabrücker Stadtrat spricht sich gegen Glyphosat auf städtischen Flächen aus

Der Osnabrück Stadtrat hat in seiner Sitzung gestern (30.01.) entschieden, einige der gebräuchlichsten Pestizide auf allen städtischen Flächen zu verbieten. Eine knappe Mehrheit des Rats sprach sich für das Verbot aus. Betroffen ist u.a. der Unkrautvernichter Glyphosat. Der darf nun nicht mehr auf Äckern verwendet werden, die die Stadt verpachtet. Volker Bajus von den Grünen verspricht sich davon einen nachhaltigen Schutz für Menschen und Tiere, vor allem für Bienen.

Außerdem sollen die Landwirte Teile ihrer Äcker als wilde Blumenwiesen einrichten, damit Bienen und andere Insekten dort einen geschützten Lebensraum finden.

Neumarkt wohl am Freitag wieder für Autos frei

Der Neumarkt in Osnabrück soll diesen Freitag wieder für Autos offen sein. Davon geht die Stadt laut Neuer Osnabrücker Zeitung aus. Die Arbeiten am Neumarkt hatten gestern begonnen und sollen heute fortgesetzt werden. Straßenschilder und Fahrbahnmarkierungen müssen erneuert werden, weil die Stadt die Sperrung des Neumarkts aufheben muss. Das hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg vergangene Woche entschieden. Die Aufhebung der Sperrung des Neumarkts für Autos wird heute Abend auch Thema in der Osnabrücker Stadtratssitzung sein.

Ehrung für 260 ehrenamtliche Wahlhelfer

Die Stadt Osnabrück hat in der vergangenen Woche insgesamt 260 ehrenamtliche Wahlhelfer geehrt. Bei mehreren feierlichen Empfängen erhielten die Geehrten Urkunden und Ehrennadeln. Acht von ihnen waren seit 1998 bei jeder bundesweiten Wahl als Wahlhelfer aktiv. Bürgermeisterin Birgit Strangmann dankte den Geehrten für ihr ehrenamtliches Engagement. Das bekomme gerade jetzt einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft, so Strangmann.