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Von der Ruine zum Museum – Stüveschacht am Piesberg wird restauriert

Ende des 19. Jahrhundert war der Stüveschacht am Osnabrücker Piesberg ein großer Arbeitgeber in Osnabrück. Dann lief Wasser in den Steinkohlestollen, zerstörte vieles und die Bergbauanlagen wurden abgerissen. Allein das Schachtgebäude blieb stehen und verfiel in einen Dornröschenschlaf. Viele Jahre ist nichts passiert, jetzt soll der Schacht restauriert werden. Ausführliche Infos dazu gibt es hier:

Spende an Stüveschacht Förderverein

Der Förderverein Stüveschaft hat Spenden in Höhe von 110.000 Euro erhalten. Zur Spendenübergabe kamen heute sowohl Vereinsmitgleider als auch die Spender der Sparkasse Osnabrück und der Lotterie Glücksspirale. Im ersten Bauabschnitt soll die Innen- und Außenfassaden des Stüveschachtes saniert werden, sagt der leitende Architekt Markus Wiekowski.

Bis 2021 sollen die Renovierungsarbeiten an dem brachliegenden Schacht, der früher zur Kohleförderung verwendet worden ist, abgeschlossen sein. Für die gesamte Restaurierung des Stüveschachtes sei nach Vereinsangaben eine halbe Millionen nötig.

CDU Osnabrück will Freizeitstandort Piesberg fördern

Die Osnabrücker CDU unterstützt Pläne, den Freizeitstandort Piesberg attraktiver zu machen. In einer Pressemittelung sprechen sich der Ratsfraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde und Bürgermeister Burkhard Jasper dafür aus, die Feldbahn am Piesberg zu erweitern und den Stüveschacht zu sanieren. Brickwedde sieht so eine Chance, Naturerfahrung mit Kulturgeschichte zu verbinden. Um die Feldbahn zu erweitern, könnten Stadt, Landkreis und die Gemeinde Wallenhorst zusammenarbeiten. Die geplante Erweiterung würde auch auf das Gebiet der Gemeinde Wallenhorst führen. Die CDU-Ratsfraktion würde den Teil der städtischen Finanzierung über ein Nachtragsetat im Haushalt einbringen, so ihr finanzpolitischer Sprecher Burkhard Jasper. Vorher müsse aber geklärt werden, ob sich auch das Land Niedersachsen und andere Partner beteiligen.