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Landgericht verurteilt Serienbrandstifter

Das Landgericht Osnabrück hat gestern (12.02.) einen Serienbrandstifter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Jahr in Osnabrück Brände in einem Supermarkt,  in einem Anbau eines Hauses und in einem Mehrfamilienhaus  gelegt. Anschließend rief der 22-jährige Täter jedes Mal selbst bei der Feuerwehr an und meldete die Brände. Als Grund für das hohe Strafmaß nannte das Landgericht, dass sich die Taten allmählich gesteigert haben. Besonders bei der letzten Tat, dem Brand in dem Mehrfamilienhaus, habe es sich um eine gefährliche Art der Brandstiftung gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Seniorentaxi jetzt auch in Haste unterwegs

Das ehrenamtliche Seniorentaxi hat erstmals auch Fahrten im Stadtteil Haste übernommen. Durch das kostenlose Angebot ist es Senioren weiterhin möglich, selbstständig einkaufen zu gehen. Die Senioren werden von Zuhause abgeholt und zu einem nahe gelegenen Supermarkt gefahren. Anschließend befördert sie das Taxi wieder nach Hause. Im Wechsel ist das Einkaufstaxi jeden Freitag in den Stadtteilen Haste, Dodesheide und Sonnenhügel unterwegs.

Pläne zur Zukunft von Gesundheitszentrum Bad Laer noch in diesem Jahr

Die Investoren des Gesundheitszentrums in Bad Laer wollen offenbar noch in diesem Jahr erläutern, wie es mit dem Komplex weitergehen soll. Noch seien nicht alle Pläne zu einem Umbau oder neuen Mietern der Flächen in dem Zentrum klar. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Sicher sei bislang nur, dass dort zwei Arztpraxen und auch ein großer Supermarkt schließen werden. Bei einem Discounter sei noch in der Schwebe, wie es weitergeht. Die Investoren aus Berlin hatten den Komplex mit einer Verkaufsfläche von 2.600 m² nach der Insolvenz der vorherigen Eigentümer gekauft.

Zwei Überfälle in der Region

In der Region hat es in den vergangenen Tagen zwei Überfälle gegeben. Wie die Polizei mitteilt, überfielen zwei unbekannte Männer eine Tankstelle in Osnabrück. In der Nacht zum Sonntag (29.10) betraten sie den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den Angestellten mit einer Waffe. Nachdem der den Räubern das Geld aus der Kasse gegeben hatte, flüchteten sie. Bereits am Donnerstag (26.10) hatten zwei Unbekannte einen Supermarkt in Bad Rothenfelde überfallen. Auch hier bedrohten sie eine Kassiererin mit einer Waffe und konnten mit Geld als Beute flüchten.

Marktkauf in Nahne für fünf Wochen geschlossen

Wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen bleibt der Marktkauf-Verbrauchermarkt im Osnabrücker Stadtteil Nahne ab Montag (12.6.) für fünf Wochen komplett geschlossen. Bis zuletzt wurde versucht, die Arbeiten im laufenden Betrieb durchzuführen, sagt Marktleiter Torsten Westebbe

Die Renovierungsarbeiten an dem Supermarkt laufen bereits seit August. Die Wiedereröffnung ist für den 19. Juli geplant. Die Arbeiten kosten der Marktkauf-Mutter Edeka rund 12,5 Millionen Euro.

Gärtner findet gut gefüllte Geldbörse in Glandorf

Die Polizei Georgsmarienhütte sucht den Besitzer einer Geldbörse, die ein Gärtner schon Anfang der Woche in Glandorf gefunden hat. Die Geldbörse mit einem größeren Betrag lag in einem Gebüsch neben dem Parkplatz eines Supermarktes. Bislang hat sich der Besitzer noch nicht gemeldet, möglicherweise ist die Geldbörse ihrem Besitzer gestohlen worden. Wer als Besitzer in Frage kommt oder einen möglichen Diebstahl beobachtet hat, kann sich bei der Polizei in Georgsmarienhütte melden –  Telefonnumer: 05401/ 879500

Supermarktangestellter mit Schusswaffe bedroht

Drei Männer haben am Dienstagabend einen Supermarkt in Melle überfallen. Kurz vor Ladenschluss betraten die Unbekannten das Geschäft und bedrohten einen Angestellten mit einer Schusswaffe und einem Messer. Sie forderten das Bargeld aus der Supermarktkasse. Nachdem sie es bekommen hatten, flohen die Männer. Eine Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Die Polizei Melle sucht aktuell nach Zeugen.

Neuer Supermarkt für den Salzmarkt in Osnabrück

Der Salzmarkt in Osnabrück soll einen neuen Supermarkt bekommen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Demnach soll im Februar ein Supermarkt samt Bäckerei in die Immobilie am Petersburger Wall ziehen. Das sagte Bert Schröder, Geschäftsführer einer Verwaltungs-GmbH in Wallenhorst gegenüber der Zeitung. Schröder hatte den Gebäudekomplex im August für rund 890.000€ ersteigert. Seit Ende 2012 steht er leer. Vorher waren dort bereits ein Supermarkt und weitere Geschäfte untergebracht. Bevor aber neue Geschäfte in die Immobilie ziehen können, sollen laut Schröder erst Regelungen für den Bau- und Brandschutz des Gebäudes gefunden werden.

Zehn Jahre Haft für tödliche Schüsse in Osnabrücker Supermarkt

Das Landgericht Osnabrück hat den Anklagten im Prozess um die tödlichen Schüsse in einem Osnabrücker Supermarkt zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Gericht blieb damit über der Forderung des Staatsanwaltschaft- die Anklage hatte neun Jahre Haft wegen Totschlags gefordert. Als Begründung für das Urteil gab das Gericht an, dass es große Teile der Aussagen des Angeklagten nicht folgen konnte. Es habe zwar berücksichtigt, dass der Angeklagte eine Angststörung hat, weil er sich von seinem späteren Opfer bedroht gefühlt habe – er sei sich aber bewusst gewesen, was er tat. Notwehr hat nach Ansicht des Gerichts nicht vorgelegen. Darum sei ein Freispruch nicht in Frage gekommen. Den hatte die Verteidigung des Angeklagten gefordert. Sie will in Revision gehen. Der Angeklagte hatte seinen ehemaligen Schwager im Oktober 2015 in einem Supermarkt an der Iburger Strasse in Osnabrück erschossen. Der Tat ging u.a. eine jahrelanger Familienstreit voraus.

2.Tag im Mordprozeß “Supermarkt”

Im Prozess um die tödlichen Schüsse in einem Osnabrücker Supermarkt im Herbst 2015 ging es am Freitag mit Zeugenaussagen weiter. Unter den Zeugen waren Polizeibeamte, ein Notarzt und eine Rettungssanitäterin.Sie waren im Oktober 2015 die ersten am Tatort und um ihre Eindrücke von damals ging es vorrangig. Wie war die Situation im Supermarkt an der Iburger Straße an jenem Vormittag gegen halb elf? Wie viele Patronenhülsen wurden gefunden und wie waren sie verstreut? Die Ehefrau des Anklagten machte direkt zu Beginn des 2. Verhandlungstages von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und sagte nicht vor Gericht aus. Der Angeklagte selbst hatte beim Prozessauftakt vor etwa zwei Wochen ausgesagt, dass er aus Notwehr gehandelt habe, als er das Opfer mit mehreren Schüssen getötet hat. Die beiden kannten sich – der Tat ging ein längerer Familienstreit voraus. Deshalb sei das Opfer – genau wie der Angeklagte – immer bewaffnet gewesen. Doch von der Waffe des Opfers fehlt bislang jede Spur. Für die Osnabrücker Staatsanwaltschaft ist der Fall klar: das Opfer ist hinterhältig und kaltblütig erschossen worden.
Der nächste Prozeßtag ist der 21.April.