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Osnabrück: Zahl der Menschen ohne festen Wohnsitz steigt

Es gibt immer mehr Menschen ohne festen Wohnsitz in Osnabrück. Derzeit seien es über 170 Menschen, die teilweise draußen schlafen wenn sie nicht bei Freunden oder in sozialen Einrichtungen untergekommen seien. Dies teilte uns Thomas Kater vom Fachdienst Soziale Dienste des SKM Osnabrück auf Anfrage mit. Es werde immer schwieriger, Menschen ohne festen Wohnsitz in einer Wohnung unterzubringen. Daher wünscht sich Thomas Kater:

Das Projekt Tageswohnung der Wohnungslosenhilfe in Osnabrück helfe Menschen in Not die Folgen von Wohnungslosigkeit abzufedern. Dies aber nur über einen kurzen Zeitraum.

© www.abeits-online.de (Frank Wenzel)

Die Osnabrücker Straßenzeitung “abseits” feiert 20-jähriges Jubiläum

Abseits leben bedeutet am Rande der Gesellschaft leben. Wohnungslose haben es nicht leicht in einer Gesellschaft wie unserer. Seit 20 Jahren gibt es ein Magazin, das Wohnungslosen helfen soll. Im Sommer 1995 erschien die erste Ausgabe von abseits mit einer Startauflage von 1.000 Exemplaren. Die waren innerhalb von acht Stunden ausverkauft. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die sich bis heute fortsetzt. Inzwischen erscheint abseits im 20. Jahr mit  7-10.000 Exemplare. 20-30 Verkäufer bieten in Stadt und Landkreis eine Zeitschrift an, welche Einblicke ins soziale Abseits bietet – zum Beispiel Wohnungslosigkeit, Suchtprobleme, das Leben mit physischen oder psychischen Behinderungen – und gleichzeitig Hilfemöglichkeiten und -Einrichtungen vorstellt. Neben dem sozialen Inhalt ist auch der lokale Bezug eine feste Größe. Es geht um reale Probleme im örtlichen Umfeld. Wir haben mit Thomas Kater, dem Redaktionsleiter der Osnabrücker Straßenzeitung gesprochen: