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1. Arbeitstag für neuen DBU-Generalsekretär

Der neue Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Alexander Bonde, hat heute seine Arbeit aufgenommen. Bonde wolle sich vor allem für den Schutz von Klima und Artenvielfalt einsetzen, sagte er bei seinem Amtsantritt. Außerdem zählte er die Förderung des Mittelstands zu seinen wichtigsten Aufgaben. Bonde war im November als neuer DBU-Generalsekretär vorgestellt worden. Zuvor war der Grünenpolitiker Landwirtschaftsminister in Baden-Württemberg.

Umweltauschuss des Landkreises plant mit rund 55 Millionen Euro

Der Umweltausschuss des Landkreises Osnabrück hat seinen Haushaltsplan für das Jahr 2018 vorgestellt. Für seine Arbeit stehen in diesem rund 55 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist etwa ein Prozent des Gesamthaushalts. Der Bereich Umwelt ist damit der kleinste im Landkreis. Kreisrat Winfried Wilkens will diese Zahlen aber nicht überbewerten

In den kommenden Jahren will der Landkreis verschiedene Umweltprojekte fördern, u.a. den Ausbau der Elektromobilität.

Pelkebach in Bramsche mit krebserregenden Stoffen belastet

Im Pelkebach in Bramsche-Engter sind sogenannte Polzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen worden. Wie der Landkreis Osnabrück mitteilt, hat ein Gutachterbüro dieses Zwischenergebnis für Messungen im
Sediment des Bachs zwischen dem Mittellandkanal und dem Einlauf in den Nonnenbach vorgestellt. PAK gelten als krebserregend. Das Grund- und Trinkwasser sei von den Verunreinigungen bisher nicht betroffen und könne bedenkenlos
getrunken werden. Als Verursacher gilt ein Bauunternehmen aus Bramsche. Das Unternehmen hat wegen eine fehlenden wasserrechtlichen Genehmigung keinen Abfluss für Regenwasser vom Betriebsgelände. PAK könnten so aus Baustoffen
rausgewaschen worden und in den Bach gelangt sein.

Bingo-Umweltstiftung fördert Projekte im Landkreis

Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hat im vergangenen Jahr fünf Projekte im Landkreis Osnabrück gefördert. Wie aus dem Jahresbericht der Stiftung hervorgeht, erhielten die Projekte zusammen etwa 45.000 Euro. Gefördert wurden u.a. die Biologische Station Haseniederung und die Indienhilfe mit Sitz in Wallenhorst. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt Projekte aus den Bereichen Umwelt, Denkmalpflege und Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt knapp 6 Millionen Euro gingen im vergangenen Jahr an Projekte in ganz Niedersachsen.

Naturschutzpreis Osnabrück ausgeschrieben

Die Naturschutzstiftung des Landekreises Osnabrück und die Stadt Osnabrück haben den Naturschutzpreis 2017 ausgeschrieben. Ein Fokus liegt in diesem Jahr auf der Pflege von natürlichen Biotopen wie Sümpfen, Flüssen oder Wiesen. Noch bis Ende Juni können Bürger aus Stadt und Landkreis Bewerbungen und Vorschläge für den Naturschutzpreis einreichen. Der Preis wird im Oktober verliehen. Der Naturschutzpreis wird von der Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur gefördert und ist mit 12.500€ dotiert.

Jägerschaft fordert Katzen im Haus zu lassen

Die Jägerschaft Osnabrück fordert, dass Hauskatzen im Frühjahr nicht nach draußen gelassen werden. Das ist Teil eines Appells, den die Jägerschaft an die Besitzer von Katzen gerichtet hat. Grund für die Forderung ist, dass sich freilebende Tiere, wie Vögel oder Nagetiere, aktuell in der sogenannten Brut- und Setzzeit befinden. In dieser Zeit von April bis Juli müssten diese Tiere besonders geschützt werden. Deshalb gilt aktuell z.B. für Hunde Leinenzwang.
Der sei für Katzen nicht praktikabel, so die Jägerschaft Osnabrück. Deshalb sollten Katzenbesitzer ihre Haustiere gar nicht oder nur zeitlich begrenzt für maximal drei Stunden am Nachmittag nach draußen lassen. Nach Angaben einer Studie der Universität Wien töten Katzen in Deutschland jährlich rund 150 Millionen Vögel.

Angeln doch im Ferienpass

Die Stadt Osnabrück nimmt den Punkt Angeln doch ins Programm für den diesjährigen Ferienpass. Wie die Stadt am Donnerstag (13.4.) mitteilte, sprachen sich die jugendpolitischen Sprecher der Ratsfraktionen, Vertreter der Verwaltung und der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA) dafür aus, Angeln nun doch im kommenden Sommer als Ferienpassangebot anzubieten. Details zu den genauen Inhalten sollen jetzt von der NWA und der Stadtjugendpflege erarbeitet werden. Die Stadtjugendpflege hatte Angeln zuvor wegen ethischer Bedenken aus dem Ferienpassprogramm gestrichen. Vor einigen Monaten hatte auch die Tierschutzorganisation PETA wegen Tierquälerei Klage gegen das Angelangebot eingereicht. Die Klage war abgewiesen worden.

Annäherung bei Streit um Downhill-Strecken im Landkreis

Im Streit um illegales Downhill-Fahren im Landkreis Osnabrück scheinen sich die Beteiligten anzunähern. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, signalisierte der Landkreis Osnabrück Bereitschaft, legal benutzbare Downhill-Strecken zum Beispiel am Dörenberg einzurichten. Voraussetzung sei jedoch, dass die Frage der Haftung geklärt sei, sagt der Fachbereichsleiter für Umwelt beim Landkreis Osnabrück, Hartmut Escher gegenüber der Zeitung. Auch der Downhill-Fahrer Max Märker will als Interessensvertreter mit Förstern und dem Landkreis über Downhill-Strecken sprechen. Beim sogenannten Downhill-Fahren, fahren Radfahrer mit speziellen Rädern Berge hinunter und versuchen dabei möglichst spektakuläre Manöver hinzulegen. In den vergangenen Jahren gab es dabei immer wieder Streit zwischen den Förstern und den Downhill-Fahrern, weil die Downhill-Fahrer die Wälder verschmutzten und beschädigten und andere Waldbesucher gefährdeten.

Bewerbungsphase für Jugend-Umweltkongress eröffnet

Noch bis zum 28. Februar können sich junge Menschen für den Jugendkongress Biodiversität in Osnabrück anmelden. Der Kongress unter dem Motto “Jugend Zukunft Vielfalt” ist vom 9. bis zum 11. Juni im Zentrum für Umweltkommunikation. Veranstalter sind neben der deutschen Bundesstiftung Umwelt, das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz. Gesucht werden 150 Teilnehmer zwischen 16 und 27 Jahren. Sie sollen sich vor Ort mit den Verantwortlichen über biologische Vielfalt austauschen und Ideen entwickeln.

Bewerbungen unter www.jugend-zukunft-vielfalt.de

Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Einzige Voraussetzung ist grundsätzliches Interesse an Natur und Naturschutz und Freude an gemeinsamer Ideenentwicklung.

Umweltausschuss des Deutschen Städtetages tagt in Osnabrück

Mitglieder des Umweltausschusses des Deutschen Städtetages tagen in Osnabrück. Bei der Tagung sprechen die Mitglieder unter anderem über Themen wie “Umweltpolitische Forderungen der Städte zu den Bundestagswahlen 2017″ und “Luftreinhaltung in den Städten”. In der Stadt Osnabrück gibt es seit längerem eine Diskussionen über die Stickozid-Werte in der Luft besonders im Innenstadtbereich. Die Tagung beginnt am Donnerstag mit einem Empfang im Friedenssaal des Rathauses in Osnabrück.