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Mehr als 20 Glätte-Unfälle in der Region

Wegen glatter Straßen ist es heute Morgen in der Region zu mehr als 20 Unfällen gekommen. Dabei wurden Menschen verletzt,  ein Mann schwer. Er kam im Wallenhorster Ortsteil Hollage von der Straße ab und prallte gegen eine Hauswand. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. In Ostercappeln überschlug sich ein Auto wegen der Glätte und landete in einem Graben, der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Auch in Belm ist bei einem Unfall ein Auto in einen Graben gerutscht.

Landgericht Osnabrück verurteilt Serieneinbrecher zu mehrjährigen Haftstrafen

Das Landgericht Osnabrück hat zwei Männer wegen einer Serie von Einbrüchen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die beiden Angeklagten hatten im Prozess gestanden, für insgesamt zwölf Einbrüche u.a. im Landkreis Osnabrück verantwortlich zu sein. Bei den Taten entstand ein Schaden von knapp 130.000 Euro. Dafür muss einer der Männer jetzt für knapp Jahre in Haft, der andere für knapp drei Jahre. Mit dem Strafmaß folgte das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Wallenhorst will Netze kaufen

Wallenhorst will die örtlichen Strom- und Gasnetze kaufen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres gefasst. Insgesamt wurden rund 3,7 Millionen Euro für den Rückkauf genehmigt. Bisheriger Eigentümer der Strom- und Gasnetze ist die RWE-Tochter Innogy. Wallenhorsts Bürgermeister Otto Steinkamp sagte, das Geld sei gut investiert und auch nicht verloren, da die Gemeinde ja die Netze als Gegenwert erhalte. Auf 20 Jahre gesehen würde sich das rechnen.

Fünf Männer wegen Einbruchsserie zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Wegen Einbruchs in mehreren Fällen sind fünf Männer vom Landgericht Osnabrück zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Männer sollen zwischen November vergangenen Jahres und März diesen Jahres an insgesamt über 40 Einbrüchen in verschiedenen Bundesländern beteiligt gewesen sein. Dabei erbeuteten sie Geld und Schmuck im Wert von rund 175.000 Euro. In der Region Osnabrück waren sie u.a. in Wallenhorst und Bohmte unterwegs. Vor Gericht hatten die Männer die Taten gestanden, das verurteilte sie zu Haftstrafen zwischen zwei und vier Jahren. Die Fälle aufgeklärt hatte die Zentrale Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchsdiebstahl der Polizeidirektion Osnabrück, auch Beamte von Europol waren daran beteiligt.

Wallenhorst: Baubeginn des Projekts “Wallenhorst 21″

In Wallenhorst ist heute Baustart des Projekts „Wallenhorst 21“. Bei dem Bauprojekt entsteht zentrumsnah ein Wohnkomplex aus barrierefreien Wohnungen und Läden. So soll es eine Tagespflegeeinrichtung im Haus geben, mehrere Büroräume, eine Arztpraxis und einen Bäckerei-Cafébetrieb.  Das Bauprojekt ist mitten im Ortskern von Wallenhorst auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels “Töwerland”.

 

PETA erstattet Anzeige nach Unfall mit Viehtransporter

Nachdem bei einem Unfall in Wallenhorst mehr als 20 Schweine gestorben sind, hat die Tierrechtsorganisation PETA rechtliche Schritte angekündigt. Wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Tierschutztransportverordnung hat PETA Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück erstattet. Die Anzeige richtet sich gegen die Verantwortlichen eines Viehtransports. Der Viehtransporter, der im Wallenhorster Ortsteil Hollage verunglückt war, hatte 90 Schweine an Bord. Bei dem Unfall verendeten insgesamt 23 Tiere oder mussten von Tierärzten getötet werden.

Betonmischer und Schweinetransporter verunglückt

Zwei Unfälle mit Lastwagen haben im Landkreis Osnabrück für Verkehrsbehinderungen gesorgt. In Belm ist ein Betonmischer von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Der Fahrer war zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Wegen der Bergungsarbeiten war die Straße am Unfallort zeitweise voll gesperrt. Zeitweise gesperrt war auch eine Straße im Wallenhorster Ortsteil Hollage. Dort war ein Lastwagen mit rund 90 Schweinen umgekippt. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Die Schweine wurden auf einen anderen Lastwagen umgeladen.

Neue Busverbindung zwischen Bramsche und Wallenhorst

Ab Oktober soll eine neue, stündliche Busverbindung zwischen Bramsche und Wallenhorst geben. Wie die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück Wallenhorst in einer Pressemitteilung mitteilt, wird die Busverbindung ausgebaut, da viele Menschen diese Strecke oft fahren würden und es zu wenig Busse auf der Linie gab. Zu Beginn der Angebotsausweitung zwischen Bramsche und Wallenhorst stünden die Fahrplaninformationen eventuell noch nicht im gewohnten Umfang an den Haltestellen oder in der Online-Fahrplanauskunft zur Verfügung. Diese können aber im Internet unter www.vos.info abgerufen werden

Mehr Geld für IT-Ausstattung in Wallenhorster Schulen

Die Gemeinde Wallenhorst wird in den kommenden Jahren mehr Geld in die IT-Ausstattung der örtlichen Schulen investieren. Das hat laut eines Berichts der Neuen Osnabrücker Zeitung der Rat einstimmig beschlossen. Unter anderem sollen die bisherigen Computerräume durch Notebooks und W-Lan in allen Klassenräumen ersetzt werden. Insgesamt sollen rund 324.000 Euro dafür ausgegeben werden. Hintergrund für die Maßahme sei eine sogenannte Medienentwicklungsplanung, die von der Verwaltung gemeinsam mit den Schulen aufgesetzt worden ist.  Bis zum Jahr 2021 solle demnach in den Wallenhorster Schulen die digitale Lernumgebung ausgebaut und sinnvoll in den Unterricht eingebaut werden.

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Radfahrer sollen es in Wallenhorst künftig leichter haben

(pm) Es gibt viele Argumente, die für die Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel sprechen. Es ist im Vergleich zum Auto deutlich günstiger, fördert die Gesundheit und trägt zu mehr Umwelt- und Klimaschutz bei. Ebenso hört man immer wieder Argumente, es nicht zu nutzen. Die Strecke ist zu weit, es dauert zu lang und man fühle sich auf dem Fahrrad sehr unsicher, da eine entsprechende Infrastruktur fehle. Insbesondere der letzte Punkt war nun Bestandteil der ersten Verkehrspolitischen Radtour in Wallenhorst, zu der die Gemeinde in Kooperation mit dem ADFC eingeladen hatte.

Mehr als 60 Teilnehmer folgten bei schönem Wetter diesem Aufruf. Neben zahlreichen Ratsmitgliedern radelte auch Bürgermeister Otto Steinkamp mit. „Wir möchten das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel zukünftig stärker fördern und ich freue mich sehr, dass dieses Thema auf so großes Interesse stößt“, so Steinkamp am Startpunkt vor dem Rathaus. „Für immer mehr Menschen sind Rad oder Pedelec ein alltägliches Fortbewegungsmittel, auch auf dem Weg zur Arbeit.“ Und es würden noch mehr, wenn die Bedingungen besser wären. „Die Verkehrsinfrastruktur ist teilweise noch sehr stark auf das Auto ausgerichtet“, ergänzte Klimaschutzmanager Stefan Sprenger. Das wolle man zukünftig nun ändern.

Dann ging es auf einer rund zehn Kilometer langen Strecke durch das westliche Gemeindegebiet. Die Route hatte Sprenger auf Grundlage einer 2016 durchgeführten Umfrage zur Radverkehrsinfrastruktur zusammengestellt. Viele der häufig genannten Streckenabschnitte und Knotenpunkte, an denen sich Radfahrer unsicher fühlen, wurden nun näher betrachtet. Erster Halt war der Portakreisel. Laut Statistik ist dieser Kreisverkehr derjenige in der Gemeinde mit den meisten Radfahrunfällen. „Die Fahrradführung in den Kreisverkehren war eines der Hauptthemen der Umfrage“, erklärte Sprenger. Die uneinheitliche Führung verwirre Auto- und Radfahrer gleichermaßen. Mal habe der Fahrradfahrer Vorrang, mal der Autofahrer. Mal wird der Radfahrer auf der Fahrbahn geführt, mal direkt daneben auf einem markierten Streifen und dann wieder deutlich abgesetzt auf einem eigenen Radweg. Manche Kreisverkehre wie der in Hollage oder am Pingelstrang dürfen von Radfahrern sogar in beide Richtungen befahren werden. „Das ist sehr gefährlich. Autofahrer sind darauf nicht eingestellt und sehen die von rechts kommenden Radfahrer häufig nicht“, mahnte ADFC-Vertreter Wolfgang Driehaus. „Hier gebe es dringenden Handlungsbedarf.“

Damit das Ziel, dass mehr Bürgerinnen und Bürger vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, erreicht wird, will die Gemeinde die Radverkehrsinfrastruktur zukünftig stärker in den Fokus nehmen. „Die Sache mit den Kreisverkehren ist bekannt, hier sind wir dran“, so Sprenger. Die Gemeinde habe ein auf den Radverkehr spezialisiertes Büro aus Hannover damit beauftragt, alle Kreisverkehre aus Radfahrersicht zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen noch dieses Jahr in den politischen Gremien vorgestellt und diskutiert werden.

Aber nicht nur die Kreisverkehre, sondern auch die Hansastraße, der Kreuzungsbereich zur Penter Straße sowie die Ortsdurchfahrt Hollager Straße boten Anlass anzuhalten und über die dortigen Gegebenheiten zu diskutieren. So wies Driehaus darauf hin, dass die Lichtzeichen der Ampel an der Hansastraße / Penter Straße nur für Autofahrer und Fußgänger aufleuchten. Wie solle sich nun der Radfahrer regelkonform verhalten? „Er müsse absteigen und über die Ampel schieben“, so Driehaus. Das ist aber weder fahrradfreundlich noch würde dies von den Verkehrsteilnehmern akzeptiert.

„Jede Kritik und Anmerkung, die heute vorgebracht wurde, nehmen wir auf“, versprach Sprenger. „Aber man kann natürlich nicht von heute auf morgen die Radverkehrsinfrastruktur auf einmal umkrempeln.“ Das Ziel müsse sein, jedes Jahr ein wenig mehr für den Radverkehr zu tun. Wichtig sei aber auch, dass sich alle Verkehrsteilnehmer achten und aufeinander Rücksicht nehmen. Insbesondere in diesem Punkt gäbe es noch deutliches Potenzial, so der Tenor von vielen der heute mitfahrenden Teilnehmer.

Foto: Stadt Wallenhorst