Wenig Besucher beim Ossensamstagsumzug

Der traditionelle Karnevalsumzug in Osnabrück hat deutlich weniger Besucher in die Innenstadt gelockt als erwartet. Nach Angaben der Polizei waren es 20.000, das sind so wenige wie noch nie. Im Vorfeld hatte die Veranstalter mit 40.000 bis 50.000 Besuchern gerechnet. In einer Bilanz des Ossensamstags spricht die Polizei von einem verhältnismäßig friedlichen Tag. Gut 30-mal mussten Ärzte oder Sanitäter betrunkene Karnevalsbesucher versorgen – zehn davon kamen direkt in Krankenhäuser. Minderjährige Betrunkene wurden nicht registriert. Die Polizei stellte 30 Platzverweise aus und musste in 90 Fällen die Identitäten wegen Sachbeschädigungen oder ähnlichen Vorfällen feststellen. Außer der Polizei waren fast 400 Hilfskräfte am Ossensamstag im Einsatz – vom THW, der Feuerwehr, dem Sanitätsdienst und der Stadt Osnabrück.