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Musikalische Reise rund ums Jahr 1968

(PM) Neue Mode, neue Kunstformen, nicht zuletzt neue Töne. 50 Jahre ist das her, die Aufbruchsstimmung verbindet sich heute vor allem mit dem Jahr 1968. Schon drei Jahre zuvor hatte eine Bramscher Tageszeitung geschrieben, man könne „nicht an der Tatsache vorbeisehen, dass bei dem größten Teil der Jugend zurzeit die Beatrhythmen am beliebtesten sind.“ Weil sie „den jungen Leuten Gelegenheit geben, sich auf dem Tanzboden gründlich auszutoben.“

Die Beatrhythmen haben an Beliebtheit keineswegs verloren, wie der anhaltende Erfolg der Veranstaltungsreihe „Osnabrücker Beat-Party“ beweist. „Junge Leute“ aller Generationen nutzen immer wieder gerne die Gelegenheit, zur Musik aus den Sechzigern und Siebzigern zu tanzen. Natürlich werden die Evergreens live gespielt – stilbewusst, rhythmisch und harmonisch, mit begeisterndem Spielwitz und augenzwinkernden Moderationen, in freundlicher Atmosphäre und mit einem sorgfältig abgestimmten Sound.
Was tat sich musikalisch im Umwälzungsjahr 1968? Aus dem Vorjahr wehte noch Scott McKenzies sanftes „San Francisco“ herüber. Stürmischer waren die Rolling Stones mit ihrem anzüglichen „Let‘s Spend the Night Together“. Die Beatles sangen in „Revolution“ gegen Hass und Zerstörung jeder Art und bewiesen ihre kompositorische Bandbreite mit der gefühlvollen Ballade „Hey Jude“. Für die Aufbruchstimmung des Jahres 1968 steht besonders die US-Formation Steppenwolf mit ihrem deutschstämmigen Sänger John Kay. Ihr Song „Born to Be Wild“ brachte nicht nur den Filmerfolg „Easy Rider“ auf Touren. Heute ist er aus der Popgeschichte nicht mehr wegzudenken.
Alle genannten Titel werden nicht fehlen, wenn die Bands The Four Lords, Just For Fun und The Beat am 13. Oktober 2018 im Saal Beinker in Vennermoor zur „13. Osnabrücker Beatparty“ bitten. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.