Neujahrsempfang_Stadt_OMT_OMC © Pressestelle Stadt Osnabrück

Gelungener Neujahrsempfang im Rathaus Osnabrück

(PM) In der vergangenen Woche versammelten sich rund 170 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zum traditionellen Neujahrsempfang im Friedenssaal des Rathauses. Eingeladen hatte die Stadt Osnabrück, der Osnabrücker City Marketing e.V. (OCM) und die Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH (OMT)
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert stellte in seiner Begrüßung fest, dass es ein bewegtes Jahr werde und es darauf ankomme, den zahlreichen Herausforderungen, z.B. der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen,  weiterhin besonnen und professionell zu begegnen. „Die Auszeichnung mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel für das Rathaus und den Westfälischen Friedensschluss ist eine Würdigung unserer Arbeit und Ansporn zugleich“, so Griesert. Ebenso würdigte Griesert die Auszeichnung des Naturparks TERRA.vita als UNESCO Global Geopark und begrüßte Vertreter aus den fünf deutschen UNESCO Globel Geoparks und dem Auswärtigen Amt. Griesert würdigte auch noch einmal die starke Leistung des Mittelstandes. Dieser grüße zwar „aus der Provinz“, zitierte Griesert aus der Kampagne, die genannten Auszeichnungen machten aber die überregionale Bedeutung Osnabrücks deutlich.
Die Grußworte von Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der OMT und vom Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. (TOL), standen im Zeichen der Digitalisierung. Sie machte deutlich, dass die vielen Projekte und Maßnahmen von OCM, OMT und TOL stark auf das Internet und die sozialen Medien abgestimmt seien, aber auch konventionelle Marketing-Instrumente wie Broschüren oder Plakate nach wie vor zum Einsatz kämen. „Erlebnisse für eine lebendige Innenstadt, Qualität und Qualifizierung sind mir besonders wichtig“, erklärte Rosenbach und nannte die Einführung eines digitalen Veranstaltungskalenders und eines Shoppingportals, den Bau einer neuen, mobilen Tourismusseite und den Start eines touristischen Blogs als wesentliche Projekte in 2016.
Ira Klusmann, Vorsitzende des OCM, begrüßte die Gäste mit einem ironisch gemeinten Zitat von Johannes Rau: „Der Vergangenheit nachtrauern, von der Zukunft träumen und die Gegenwart verschlafen: Das ist das Geheimnis des Erfolges.” Sie stellte die Frage, ob die Zeiten tatsächlich immer hektischer werden, ob wir selbst zu viel aus unserer Zeit herausholen wollten. Wartezeiten, Autofahrten oder freie Wochenende, die früher auch dazu dienten, den eigenen Gedanken mal freien Lauf zu lassen und durchzuatmen, würden heute durch Telefonate, das Bearbeiten von E-Mails oder vielfältige Aktivitäten gefüllt. Klusmann empfahl allen, sich kleine Fluchten und Auszeiten zu gönnen. „Gehen Sie respektvoll mit sich selbst um und schaffen sie sich Freiräume!