© Zoo Osnabrück

Tempelanlage für Buschi nimmt Gestalt an

Der Zoo in Osnabrück bekommt ein neues Menschenaffenhaus für die Orang-Utans Buschi und Astrid und die Weißwangenschopfgibbons. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2015 und sollen in diesem Sommer abgeschlossen sein. Passend zum asiatisch geprägten Affentempel und Tigertempelgarten wird das neue Menschenaffenhaus ebenfalls im Stil der kambodschanischen Tempelanlage „Angkor Wat“ gebaut. Die Bauarbeiten machen laut Zoo Osnabrück gute Fortschritte. Der erste Bauabschnitt, ein kombinierbarer Sommer- und Winterbereich, ist jetzt fertig. Nach Abschluss der Umbauarbeiten soll es den Orang Utans in ihrem neuen zu Hause richtig gut gehen.  Zoodirektor Michael Böer sagt die allerneuesten Mindesthaltungsnormen werden zum Teil sogar übertroffen:

      O-Ton-1-Neuerungen

Buschi, Astrid und die Gibbons bleiben während der Bauarbeiten vor Ort. So haben die Tiere auch die Möglichkeit, die Umbauarbeiten zu verfolgen, was sie auch mit großem Interesse tun. Die handwerkliche Begeisterung der Orang-Utans darf man aber nicht unterschätzen:
      O-Ton-2-Buschi-und-die-Bauarbeiten

Nach Ende des Umbaus bietet das neue Menschenaffenhaus Platz für sechs erwachsene Orang-Utans. Eigentlich wollte der Zoo nach Orang-Utan Buschi die Haltung der bedrohten Tierart aufgeben. Dann wurde der Zoo aber vom europäischen Artenschutzbund gebeten, ein weiteres Orang-Utan Paar aufzunehmen um die Tierart zu erhalten:
      O-Ton-3-Neue-Bewohner

Aufgrund der ausgeglichenen und umgänglichen Art der Tiere, ist Michael Böer zuversichtlich, dass die vier Orang-Utans sich gut verstehen. Mit Nachwuchs lässt sich nach einer optimistischen Schätzung aber frühestens Mitte 2019 rechnen.