1. Bürgerforum Landesgartenschau Bad Iburg

Gut 150 Bad Iburger waren beim 1. Bürgerforum Landesgartenschau in der vergangenen Woche dabei und Bürgermeisterin Annette Niermann begrüßte die Zuschauer mit einer guten Nachricht: „Sie haben es den Medien in den letzten Tagen bereits entnommen: Anderthalb Millionen Euro Förderung für die zur Landesgartenschau beantragten Projekte – das ist ein Umfang, den wir, als wir die Anträge gestellt haben, nie zu hoffen wagten“, freute sie sich und ergänzte: „Die haben ganz schon viel schon geschafft!“ und deutete auf das Team der Landesgartenschau: Ursula Stecker als Geschäftsführerin, Heinrich Sperling als Berater, Friederike Pellengahr, fachliche Assistenz der Geschäftsführung und Pressesprecherin Imma Schmidt. „Doch auch meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus sind ungeheuer engagiert und arbeiten großartig mit – für beides bin ich sehr dankbar!“, so Niermann.
Die kleine Sensation, dass das Ippenburger Rosarium als großzügiges Geschenk nach Bad Iburg kommt oder die Übergabe des Kompendiums der 70 Ideen des Fördervereins und der Bürgerschaft, zahlreiche Pressetermine und der Maskottchenwettbewerb, Standortsuche für die Geschäftsstelle oder Landesgartenschauparkplätze, eine Projektwerkstatt und das VOF Verfahren, mit dem der beste Plan für die Landesgartenschau gesucht wird – die Bilanz, die Geschäftsführerin Ursula Stecker zog, war umfangreich und beeindruckend. 7,3 Millionen Euro seien für den Durchführungshaushalt kalkuliert, bei 3,5 Millionen Euro sei der investive Haushalt gedeckelt, so Stecker weiter. Besonders wichtig war ihr, dass nun die Namen der fünf aus der ersten Runde des VOF-Verfahrens hervorgegangenen Büros feststehen. Alle fünf stünden für einen qualitätsvollen Entwurf und für Expertise im Fach und in der Planung vergleichbarer Projekte, gleichwohl sei die Auswahl durch die Jury regional und von der fachlichen Ausrichtung her breit gestreut worden. „Denn ohne das, was dann die Kernidee unserer Landesgartenschau wird, ohne das Besondere, das die Landesgartenschau Bad Iburg einzigartig macht, fehlen uns noch ganz wesentliche Leitplanken, fehlt noch das Produkt – doch da wissen wir Anfang Juli auch mehr“, erklärte Stecker. „Marketing braucht Vorlauf und wir setzen uns schon jetzt auf vielfältige Weise für die Landesgartenschau ein, denn so ein Projekt nützt nicht nur dem Standort sondern immer auch der Region“, begründet Petra Rosenbach, Chefin des Tourismusverbandes Osnabrücker Land, ihre Vorfreude und die ihres Teams.
„Der Landkreis Osnabrück begrüßt die LaGa ausdrücklich. Punkt“, lautete das Statement von Siegfried Averhage, dem Vertreter des Landkreises im Aufsichtsrat der Landesgartenschau. Er wünsche sich eine Steigerung der  überregionalen Bekanntheit des Osnabrücker Landes, so Averhage.
Mit der Bitte an die Bürgerinnen und Bürger, sich für  Gästeführerlehrgänge oder ehrenamtliche Unterstützung der Landesgartenschau zu melden, schloss die Veranstaltung. In drei Monaten wird erneut eine Einladung ergehen – zum zweiten Bürgerforum.