Befragung zur Kriminalitätsentwicklung

Das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) befragt ab März 40.000 Menschen in Niedersachsen, um herauszubekommen, wie sich die Kriminalität ihrer Meinung nach entwickelt hat. Es gehe darum, ein möglichst realitätsnahes Bild von der Kriminalitätslage in Niedersachsen zu bekommen, sagt Uwe Kolmey, Präsident des LKA. Das Ganze soll zum wiederholten Mal in einer Dunkelfeldstudie geschehen. Das LKA will dazu Opfer einer Straftat befragen, die sie nicht angezeigt haben. Für die Studie werden Menschen in 80 niedersächsischen Kommunen zwei Mal per Post angeschrieben, um Aussagen u.a. zu ihren Erfahrungen mit Kriminalität oder der Arbeit der Polizei zu treffen – alles anonym und freiwillig. Auch aus der Region Osnabrück sollen Menschen mitmachen. Besonders gehe es bei der Befragung um Erfahrungen mit Kriminalität, die auf bestimmten Vorurteilen beruhen würden. Die Studie des LKA Niedersachsens ist schon die dritte in dieser Form – nach 2013 und 2015. Die Erkenntnisse daraus sollen die Polizeiliche Kriminalstatistik ergänzen.