Gericht stellt Verfahren wegen tödlicher Überdosis ein

Das Amtsgericht Osnabrück hat im Fall um eine Frau, die an einem überdosierten Medikament gestorben ist, das Verfahren eingestellt. Dem angeklagten Arzt könne keine Schuld zweifelsfrei nachwiesen werden. Er stand in Verdacht, der Verstorbenen eine zu hohe Dosis eines Medikaments verschrieben zu haben. Jedoch könne auch seiner Sekretärin beim Abtippen des Rezepts ein Fehler unterlaufen sein, urteilte das Gericht. Gegen drei weitere Angeklagte war das Verfahren bereits eingestellt worden. Sie hatten dafür eine Geldauflage gezahlt