IG Bau kritisiert Zuwachs atypischer Jobs

Die Gewerkschaft IG Bau kritisiert die aktuelle Situation am Osnabrücker Arbeitsmarkt. Wie aus einer Mitteilung der IG Bau hervorgeht, seien im vergangenen Jahr rund 111.000 Menschen in der Region sogenannt atypisch beschäftigt gewesen. Dazu gehören Minijobs, Teilzeitarbeit und Leiharbeit. Der Anteil dieser Beschäftigungsformen an allen Arbeitsverhältnissen sei in den vergangenen Jahren von 35 auf 44 Prozent gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Der Chef des IG Bau Bezirks Osnabrück-Emsland, Friedrich Pfohl, forderte Politik und Arbeitgeber daher auf, etwas gegen die wachsende Zahl atypischer Jobs zu tun.