Osnabrücker Kupferfund älter als angenommen

Der Kupferfund, den ein Archäologe im Sommer 2016 im Osnabrücker Stadtteil Lüstringen entdeckt hat, ist 500 Jahre älter als bislang vermutet. Wie die Stadt Osnabrück mitteilt, ist der Fund etwa 5.000 Jahre alt. Jüngste Untersuchungen beim Landesamt für Denkmalpflege in Hannover hätten das ergeben. Demnach stammen die Fundstücke nicht aus einem Einzelgrab, sondern aus einem Großsteingrab der sogenannten Trichterbecherkultur. Wissenschaftler erhoffen sich aufgrund der Forschungsergebnisse neue Erkenntnisse über die Anfänge der Metallurgie. Die Fundstücke seien so bedeutend, dass sie voraussichtlich 2018 in Berlin im Rahmen einer Ausstellung zum Weltkulturerbe gezeigt werden.