PETA zeigt zum zweiten Mal Tiermastbetrieb in Melle an

Die Tierrechtsorganisation PETA hat den Halter eines Mastbetriebes aus Melle angezeigt – zum zweiten Mal nach 2012. PETA fordert, dass der Halter, der einen Enten – und Schweinemastbetrieb hat, ein Tierhalteverbot bekommt. Deswegen hat ihn die Organisation bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angezeigt. Außerdem sei das zuständige Veterinäramt informiert, dem PETA Fehler bei der Kontrolle des Betriebes vorwirft. Mit einem Video aus dem Betrieb vom Mai 2017 will PETA beweisen, dass der Halter gegen Tierschutzgesetze und Verordnungen verstößt – wie schon vor fünf Jahren. Wegen ähnlicher Verstöße musste er 2012 eine Geldbuße zahlen. Das Video zeige Bilder von Enten, die auf dem Boden liegen und nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen könnten. Gefilmt wurde zudem, wie Arbeiter Enten ohne Betäubung die Kehle aufschneiden würden und die teilweise noch flatternden Tiere in einer Tonne entsorgen. Außerdem soll auf den heimlich aufgenommenen Bildern Schweine zu sehen seien, die große Abszesse und geschwollene Gelenke haben.